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Rappelsdorf

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Rappelsdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(288)&title=Rappelsdorf 50° 30′ N, 10° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(288) 50° 29′ 50″ N, 10° 43′ 17″ O
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Höhe: 355 m ü. NN
Fläche: 5,88 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Rappelsdorf,Stadt Schleusingen. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: 288 (31. Dez. 2013)<ref>www.insuedthueringen.de, 16. Januar 2014</ref>
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Postleitzahl: 98553
Vorwahl: 036841
Lage von Rappelsdorf in Thüringen
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Rappelsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Schleusingen im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.

Lage

Rappelsdorf liegt südwestlich der Stadt Schleusingen und der Bundesautobahn 73 in den südlichen Vorgebirgslagen des Thüringer Waldes. Die Schleuse fließt durch die Gemarkung und den Ort. Verkehrsmäßig wird der Ort von den Landesstraßen 2633, 1625 und 1134 erschlossen.

Geschichte

Erste Erwähnung findet Rappelsdorf im Jahre 1050<ref name="Ortschronik">Ortschronik auf www.rappelsdorf.de, aufgerufen am 25. Oktober 2012</ref>; die erste urkundliche Erwähnung folgte am 21. November 1316<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. 5. verb. Auflage. Verlag Rockstuhl, Bad-Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 227.</ref> als Rapilstorf im Henneberger Urkundenbuch<ref name="Ortschronik" />. 1544 gab es sieben Gutshöfe in Rappelsdorf. Bis 1815 gehörte der Ort zum hennebergischen bzw. kursächsischen Amt Schleusingen und gelangte dann an den Kreis Schleusingen der neugebildeten preußischen Provinz Sachsen, bei dem er bis 1945 verblieb. 1888 erhielt der Ort Anbindung an das Eisenbahnnetz mit einem Haltepunkt an der Bahnstrecke Schleusingen–Themar.

Am 1. Januar 1996 wurde Rappelsdorf in die Stadt Schleusingen eingemeindet.

Wirtschaft und Bildung

Rappelsdorf ist bis heute wichtigster Landwirtschaftstandort Schleusingens: aus den zu Zeiten der DDR gegründeten Betrieben Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft „Tierproduktion“ Rappelsdorf und dem Volkseigenen Gut „Pflanzenproduktion“ Schleusingen mit Sitz in Rappelsdorf gingen nach 1990 private Landwirtschaftsbetriebe und die Landwirtschafts-Produktions-GmbH Schleusingen & Co Vermögens KG hervor, die bis heute eine Stallanlage im Ort betreibt.<ref name="Ortschronik" /> Zudem befindet sich eine Biogasanlage im Ort.

Sagen

  • Ludwig Bechstein: Die Nixe aus der Totenlache<ref>Ludwig Bechstein: Deutsche Märchen und Sagen, Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1980, DDR, Sage Die Nixe aus der Totenlache S. 314–315.</ref> (Sage über das Wasserloch Totenlache nahe beim Ort Rappelsdorf, zwischen Schleusingen und Kloster Veßra.)

Weblinks

Commons: Rappelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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