Zum Inhalt springen

Kenny Burrell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. April 2026 um 12:34 Uhr durch imported>Bernardoni (Werdegang).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Kenny Burrell 2.jpg
Kenny Burrell

Kenneth Earl „Kenny“ Burrell (* 31. Juli 1931 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Jazzgitarrist, der sich auch als Sänger betätigte. Seine Musik ist hauptsächlich Blues, Hard Bop und Post-Bop, er spielt aber ebenso gut andere Jazzstile.

Werdegang

Burrell machte seine erste Aufnahme 1951 mit Dizzy Gillespie. Nachdem er 1956 von Detroit nach New York umzog, spielte er mit vielen bekannten Musikern, unter anderem mit John Coltrane, Benny Goodman, Bill Evans, Gil Evans (The Individualism of Gil Evans), Stan Getz, Billie Holiday, Milt Jackson, Quincy Jones, Oscar Peterson, Sonny Rollins, Jimmy Smith, Stanley Turrentine und Cedar Walton. Ab 1951 leitete er auch immer wieder eigene Gruppen, zu denen seit 1965 für zehn Jahre der Pianist Richard Wyands gehörte.

Ab 1973 arbeitete er vorrangig als Studiomusiker. Daneben leitete er musikalische Seminare, vor allem über Duke Ellington. Später war er Leiter für Jazzstudien an der Herb Alpert School of Music an der UCLA.

Er hat etwa hundert Alben aufgenommen, darunter Midnight Blue (1963), Blue Lights, Guitar Forms, Sunup To Sundown (1990), Soft Winds (1993), Then Along Came Kenny (1993) und Lotus Blossom (1995). Im Laufe seiner Karriere sang Burrell auf einigen Schallplatten, etwa auf Man We're Beat, die er für Columbia mit dem Tommy Wolf Quartet 1960 eingespielt hatte, ebenso auf einer Privataufnahme mit Buck Clayton (Jazz at J.J.'s (1965)) und auf seinen eigenen Alben Lucky So and So (Concord, 2000), Blue Muse (Concord, 2002), 75th Birthday Bash Live (Blue Note, 2006) und Special Requests (And Other Favorites): Live at Catalina's (High Note, 2012).<ref name="myers">Marc Myers: Kenny Burrell: Dream Weaver. Jazzwax, 24. Oktober 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kenny Burrell wurde viermal in Folge von den Lesern und Kritikern des weltweit auflagenstärksten Jazzmagazins Down Beat zum Jazzgitarristen des Jahres gewählt (1968–1971).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.downbeat.comDown Beat Readers Poll (englisch) (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 21. September 2009.</ref>

Auszeichnungen

Im Jahr 2005 erhielt Kenny Burrell die NEA Jazz Masters Fellowship.

Diskografie (Auswahl)

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

  • Introducing Kenny Burrell (1956), Blue Note
  • The Essential Billie Holiday – Carnegie Hall Concert (1956), Verve
  • All Day Long (1957), Prestige
  • Kenny Burrell and John Coltrane (1958), Prestige
  • Blue Lights (1958), Blue Note
  • On View at the Five Spot Cafe mit Art Blakey (1959), Blue Note
  • Bluesy Burrell (1962), Moodsville
  • Midnight Blue (1963), Blue Note
  • Guitar Forms (1964 & 1965), Verve
  • ’Round Midnight (1972), Fantasy
  • Ellington Is Forever (1975–77), Fantasy
  • 12-15-78 (1999), 32 Jazz
  • Lucky So and So (2001), Concord Jazz

Weblinks

Commons: Kenny Burrell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Musikbeispiele

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein