Zum Inhalt springen

Riedersbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. November 2025 um 00:25 Uhr durch imported>Derkoenig (Commonscat mit Helferlein hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Riedersbach (Dorf)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Braunau (BR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Mattighofen
Pol. Gemeinde St. Pantaleon  (KG Wildshut)
Koordinaten 48° 1′ 33″ N, 12° 50′ 45″ OKoordinaten: 48° 1′ 33″ N, 12° 50′ 45″ O
 {{#coordinates:48,025833333333|12,845833333333|primary
dim=1000 globe= name=Riedersbach region=AT-4 type=city
  }}f1
Höhe 392 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 844 (31. Oktober 2011)
Postleitzahl 5120 St. Pantaleon
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07846
Zählsprengel/ -bezirk Riedersbach (40437 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Riedersbach ist ein Ort in der Gemeinde St. Pantaleon im Bezirk Braunau im Innviertel in Oberösterreich. Riedersbach liegt auf 392 m Seehöhe und zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 07846">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Die Moosach, ein kleiner Grenzfluss zwischen Oberösterreich und Salzburg, mündet hier in die Salzach. Wirtschaftlich dominierend waren einst zwei Kohlekraftwerke.

Geschichte

Im 13. Jahrhundert wird der Ort als Rutherspach erstmals schriftlich erwähnt. In den 1950er Jahren baute man in Riedersbach eine Siedlung für Arbeiter des nahegelegenen Braunkohle-Bergwerks der SAKOG in Trimmelkam. Von 1967 bis 1969 wurde ein Kohledampfkraftwerk, das Kraftwerk Riedersbach I, mit einer Leistung von 50/55 MW errichtet, in dem als Brennstoff die Kohle aus diesem Bergbau verfeuert wurde. Von 1982 bis 1986 errichtete man ein zweites Kohledampfkraftwerk (Riedersbach II) mit einer Leistung von 168/176 MW. Die Kraftwerke wurden 1994/1995 auf Steinkohlefeuerung umgebaut, da nach dem 1990 gefassten Beschluss der SAKOG der Bergbau in Trimmelkam 1993 endgültig geschlossen wurde. Die beiden Kraftwerke waren vorwiegend von Herbst bis Frühjahr in Betrieb.

Kultur und Bauten

Ab 1951 bemühte man sich um die kirchliche Seelsorge der entstehenden Siedlung; die heutige katholische Pfarrkirche Riedersbach wurde am 2. Oktober 1955 eingeweiht.

Auf dem Gelände des Kraftwerks I fand in den 2000er Jahren ein Symposion für Metallbildhauer statt. Als Resultate waren in dem dort frei zugänglichen Stahlpark Riedersbach rund 200 Stahlskulpturen zu sehen. Ein Teil derer wurde jedoch im Jahr 2016 aufgrund eines neuen Gebäudes verlegt und ist nun auf einem ehemaligen Kohlelagerplatz zu besichtigen.<ref>Trotz Abriss der Gipshalle: Stahlpark Riedersbach bleibt: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Trotz-Abriss-der-Gipshalle-Stahlpark-Riedersbach-bleibt;art70,2331697</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden: St. Pantaleon | Steinwag | Wildshut

Ortschaften: Hollersbach | Kirchberg | Laubenbach | Loidersdorf | Mühlach | Pirach | Reith | Riedersbach | Roidham | Sankt Pantaleon | Seeleiten | Steinwag | Stockham | Trimmelkam | Wildshut

Dörfer: Riedersbach • Roidham • Sankt Pantaleon • Trimmelkam | Weiler: Esterloh • Söllham | Rotten: Eiferding • Hollersbach • Kirchberg • Laubenbach • Loidersdorf • Mühlach • Pirach • Reith • Seeleiten • Steinwag • Stockham • Wildshut | Siedlungen: Kirchberg Siedlung • Riedersbach Siedlung • Vorderberger Siedlung | Sonstige Ortslagen: Kraftwerk Riedersbach • Pichling • Schloss Wildshut

Zählsprengel: Riedersbach | St.Pantaleon-Wildshut

Vorlage:Klappleiste/Ende