Zum Inhalt springen

Coteaux du Loir

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2021 um 20:58 Uhr durch imported>Olaf Studt (HC: Ergänze Kategorie:Loir).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Das Weinbaugebiet Coteaux du Loir ist ein Teil der Weinbau-Region Loire. Das Gebiet liegt ca. 40 km nördlich der Stadt Tours und somit nördlich des Bereiches Touraine. Weiter östlich schließt sich das Weinbaugebiet Coteaux du Vendômois an. Die Appellation Jasnières liegt als Enklave im Gebiet Coteaux du Loir. Die Appellation Coteaux du Loir genießt seit dem 12. Mai 1948 den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée.

Die Weinberge mit rund 72 Hektar Rebfläche liegen zu beiden Seiten des Flusses Loir auf einem lehmigen Kalkboden mit Feuersteineinschlüssen. Der aufgeschlossene Kalksteinsockel stammt aus dem Erdzeitalter des Coniacium. Die Rebflächen verteilen sich auf die Gemeinden Beaumont-sur-Dême, Chahaignes, Château-du-Loir, Chenu, Dissay, Flée, La Chartre-sur-le-Loir, Lhomme, Marçon, Montabon, Nogent-Ponçé, Ruillé-sur-Loir, Saint-Germain-d’Arcé, Saint-Germain-du-Val, Saint-Pierre-de-Chevillé, Vouvray-sur-Loir (alle im Département Sarthe), Bueil, Épeigné-sur-Dême, Saint-Aubin-le-Dépeint, Saint-Christophe-sur-le-Nais, Saint-Paterne und Villebourg (Département Indre-et-Loire). Das Gebiet ist eines der am nördlichsten gelegenen Gebiete der Weinbauregion Loire. Das Klima wird durch den nah gelegenen Wald Forêt de Bercé vor nördlicher Kaltluft geschützt. Das Gebiet war in den 1960er Jahren fast in Vergessenheit geraten. Der Tiefpunkt war im Jahr 1963 mit einer Ernte von 48 hl erreicht.

Ausgebaut werden Weißwein, Rotwein und Roséwein.

Der maximal zulässige Ertrag liegt für alle Rebsorten bei 55 hl/ha; ein Betrag, der jahrgangsabhängig auf bis zu 65 hl/ha korrigiert werden kann. Im Jahr 2002 wurden 3090 hl Wein gekeltert.

Der Weißwein und der Rotwein können ca. 3–5 Jahre gelagert werden; der Roséwein ist zum schnellen Genuss gedacht. Der Rosé und der Weißwein sollten bei einer Trinktemperatur von 8–10 °C genossen werden, der Rotwein bei 14–16 °C.

Literatur

  • Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon. Gräfe und Unzer Verlag, München 2003, ISBN 3-7742-0914-6.
  • Pierre Galet: Cépages et Vignobles de France. Verlag Lavoisier, Paris 2004, ISBN 2-7430-0585-8.
  • Benoît France: Grand Atlas des Vignobles de France. Verlag Éditions SOLAR, Paris 2002, ISBN 2-263-03242-8.

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

klassifizierte Anbaugebiete mit einer Herkunftsbezeichnung nach IGP, AOP oder AOC
Appellations régionales

Crémant de LoireRosé de LoireVal de Loire (IGP)

Vignoble du Pays Nantais

Gros Plant du Pays NantaisMuscadetMuscadet-Coteaux de la LoireCoteaux d’AncenisMuscadet Sèvre et MaineMuscadet-Côtes de GrandlieuFiefs VendéensLoire-AtlantiqueVendée

Vignoble d’Anjou

AnjouCabernet d’AnjouRosé d’AnjouAnjou Coteaux de la LoireSavennièresCoteaux-du-LayonCoteaux du Layon VillageQuarts-de-ChaumeBonnezeauxCoteaux-de-l’AubanceAnjou VillagesAnjou Villages BrissacSaumurCoteaux de SaumurSaumur ChampignyCabernet de SaumurMaine et LoireDeux-SèvresIndre et LoireVienne

Vignoble de Touraine

Saint Nicolas de BourgueilBourgueilChinonTouraineTouraine AmboiseTouraine Azay le RideauTouraine ChenonceauxTouraine MeslandTouraine Noble-JouéTouraine OislyVouvrayMontlouis-sur-LoireChevernyCour-ChevernyCoteaux du LoirJasnièresCoteaux du VendômoisHaut-PoitouLoir et CherSartheCoteaux du Cher et de l’ArnonIndre

Vignobles de l’Orléanais,
du Centre et de l’Auvergne

OrléanaisOrléans CléryChâteaumeillantCoteaux du GiennoisMenetou SalonPouilly FuméPouilly-sur-LoireQuincyReuillySancerreValençaySaint Pourçain sur SiouleCôtes d’AuvergneCôte RoannaiseCôtes du ForezLoiretCherNièvreAllierPuy de DômeCoteaux CharitoisCoteaux de TannayBourbonnaisUrfé

Vorlage:Klappleiste/Ende