Zum Inhalt springen

Apfelthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Dezember 2024 um 15:01 Uhr durch imported>Wahldresdner (HC: Entferne Kategorie:Weiler in Oberbayern; Ergänze Kategorie:Weiler im Landkreis Eichstätt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Apfelthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21)&title=Apfelthal 48° 52′ N, 10° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21) 48° 52′ 25″ N, 10° 58′ 27″ O
 {{#coordinates:48,873611111111|10,974166666667|primary
dim=10000 globe= name=Apfelthal region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 520–540 m ü. NN
Einwohner: 21 (1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 91804
Vorwahl: 09145

Apfelthal ist ein zum Markt Mörnsheim gehörender Weiler im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Es ist der westlichste Ort im Landkreis Eichstätt.

Geografische Lage

Der zur Gemarkung Mühlheim gehörende Ort mit seinen weniger als zehn Gebäuden, nicht alle bewohnt, liegt versteckt in den Ländereien zwischen Mörnsheim und Solnhofen. Erreichbar ist er über die von Mörnsheim nach Solnhofen führende Kreisstraße EI 12. Mit seinen Nachbarorten bildet Apfelthal das Zentrum des Abbaus von Juraplattenkalk (Solnhofener Plattenkalk). Apfelthal ist umgeben von Wäldern, Feldern, Tälern und sanften Höhen mit den Steinbrüchen. In unmittelbarer Nähe des Ortes treffen die Regierungsbezirke Oberbayern, Schwaben und Mittelfranken zusammen.

Datei:Mining carts at Apfelthal, Bavaria, June 2018.jpg
Güterloren zum Abtransport von Juraplatten

Geschichte

Der Weiler entstand in den 1850er Jahren, bedingt durch den Abbau der Kalkschieferplatten. Neben dem Abbau von Juraplattenkalk in den Steinbrüchen der Umgebung und in einem Natursteinwerk des Weilers selbst lebten und leben die Bewohner (1877: 22, 1912: 34, 1938: 25, 1950: 42, 1973: 29) von der Landwirtschaft. 1969 wurde eine Flurbereinigung durchgeführt.

Am 1. Juli 1972 wurde Apfelthal zusammen mit der Gemeinde Mühlheim, der der Ort angehörte, in den Markt Mörnsheim eingegliedert.<ref></ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Jahr 2003 wurde oberhalb von Apfelthal ein Steinbruchlehrpfad mit Fossilienerlebnisplatz errichtet. Der Lehrpfad führt auf einer Strecke von ca. 1,5 Kilometer durch den Wald zum Fossilienerlebnisplatz. Auf dem Weg informieren Tafeln über die Entstehung der Plattenkalke und der Fossilien, über die Verwendung des heimischen Natursteins und das richtige Suchen nach Versteinerungen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende