Agent Null Null Nix
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Länge | 94 Minuten |
| Altersfreigabe |
</ref> |
| Produktionsunternehmen | Regency Enterprises |
| Stab | |
| Regie | Jon Amiel |
| Drehbuch | |
| Produktion | |
| Musik | Christopher Young |
| Kamera | Robert M. Stevens |
| Schnitt | |
| Besetzung | |
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Agent Null Null Nix (Originaltitel The Man Who Knew Too Little) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Jon Amiel und erschien 1997. Die Hauptrolle spielte Bill Murray. Die Handlung basiert auf dem Roman Der coolste Detektiv (Originaltitel Watch That Man) des Briten Robert Farrar.
Handlung
Der Londoner Banker James Ritchie bekommt Besuch von seinem amerikanischen Bruder Wallace, ausgerechnet am Tage eines wichtigen Geschäftsessens. Ritchie bezahlt daher seinem Bruder eine Teilnahme an dem Theaterspiel Theatre Of Life, das in einer realen Umgebung gespielt wird. Die in das Theaterspiel integrierte Straßentelefonzelle wird gerade zu dem Zeitpunkt zur Durchgabe eines Auftragsmords genutzt, als Wallace an ihr darauf wartet, von den Theaterleuten Instruktionen zu bekommen. Überzeugt, dies sei Teil des Theaters, nimmt er die Rolle des Auftragskillers an und gerät in ein reales Terror-Komplott, welches das Wiederaufleben des Kalten Krieges anstrebt. Als er sein Opfer und vermeintliche weibliche Hauptrolle Lori trifft, ändert er jedoch das vermeintliche Drehbuch und arbeitet mit ihr zusammen. Die Hintermänner des geplanten Anschlags sind deshalb davon überzeugt, dass der ahnungslose Wallace eine reale Gefahr für ihren Plan ist, und versuchen ihn ihrerseits zu beseitigen. Dieser lässt keine Gelegenheit aus, seine Rolle mit zahlreichen Spionage-Klischees auszuschmücken. Durch diese gespielte Souveränität (und eine Reihe glücklicher Zufälle) übertrumpft er immer wieder seine Gegenspieler, die sich seiner scheinbaren Überlegenheit letztendlich unterwerfen.
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Agent Null Null Nix. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
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| Prädikat der FBW | wertvoll<ref>Prädikat der Deutschen Film- und Medienbewertung</ref> |
| AllMovie | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Vorlage:AllMovie</ref> |
| CinemaScore | B<ref>Datenbankabfrage bei cinemascore.com</ref> |
| James Berardinelli | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="reelviews" /> |
| Roger Ebert | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="ebert" /> |
Agent Null Null Nix erhielt ein eher schlechtes Presseecho. So erfasst der US-amerikanische Aggregator Rotten Tomatoes mehrheitlich kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.<ref name="rotten tomatoes" />
Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 14. November 1997, witzig sei alleine der Titel des Films. Die Idee des Films sei nicht witzig.<ref name="ebert">Kritik von Roger Ebert</ref>
James Berardinelli schrieb, die Komödie würde nicht den Film Der Mann, der zuviel wußte parodieren, sondern die James-Bond-Filme. Er lobte die Darstellung von Richard Wilson und einige Szenen.<ref name="reelviews">Kritik von James Berardinelli</ref>
„Eine gewitzte, rasant erzählte Agentenfilm-Parodie, die eine Fülle von Gags und verfremdeten Genre-Zitaten aneinanderreiht und nicht zuletzt durch den überzeugenden Hauptdarsteller vergnüglich unterhält. (Die deutsche Fassung büßt durch zahlreiche aufgesetzte Albernheiten leider viel vom Witz des Originals ein.)“
Hintergrund
Der Film startete am 14. November 1997 in den US-Kinos und konnte bei einem geschätzten Budget von 20 Mio. US-Dollar etwas mehr als 13 Mio. US-Dollar wieder einspielen.<ref>The Man Who Knew Too Little auf boxofficemojo.com (englisch), abgerufen am 14. November 2012</ref> In Deutschland startete der Film am 14. Juni 1998 und wurde von 165.891 Kinobesuchern gesehen.<ref>Top 100 Deutschland 1998. In: insidekino.de. Abgerufen am 14. November 2012.</ref>
Die Gäste des Bruders scheinen deutsche Geschäftsleute zu sein, wie eine Präsentation an der Wand andeutet. In der deutschen Fassung werden sie aber als Holländer bezeichnet und mit einem holländischen Zungenschlag synchronisiert.
Der Auftragskiller in der letzten Szene des Films heißt Venkmann – eine Anspielung auf Bill Murrays Rolle Dr. Peter Venkman in dem Film Ghostbusters – Die Geisterjäger.
Einzelnachweise
<references />