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Charles Handy

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Datei:Charles and Elizabeth Handy (433744698).jpg
Charles und Elizabeth Handy (2007)

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name="BBC" /> (* 25. Juli 1932 in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Irland; † 13. Dezember 2024 in London<ref>Glenn Rifkin: Charles Handy Dies at 92; Philosopher Envisioned Today’s Corporate World. In: The New York Times. 15. Dezember 2024, abgerufen am 16. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein irischer Wirtschafts- und Sozialphilosoph sowie Autor.<ref name="Fisher2003" />

Biografie

Handys Vater war protestantischer Vikar in Irland.<ref name="Economist-01" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) absolvierte sein Grundstudium am {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); abgeschlossen 1956 Summa cum laude in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Literae Humaniores, einem Studium mit klassischen Inhalten, Geschichte und Philosophie).<ref name="Fisher2003" /> Nach dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) arbeitete Handy zwölf Jahre als Manager für den britischen Ölkonzern {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Süd-Ost Asien und London.<ref name="Fisher2003" /> In Kuala Lumpur lernte er seine spätere Frau Elizabeth († 2018) kennen, die dort als Lehrerin arbeitete.<ref name="Fisher2003" /> Auch unter ihrem Einfluss lehnte er eine Versetzung nach Liberia ab und nahm stattdessen 1965 sein Studium an der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wieder auf,<ref name="Fisher2003" /> wo er auf {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) traf und ein Interesse an den Funktionsweisen von Unternehmen entwickelte.

Nach seiner Rückkehr nach England 1967, war Handy einer der Mitbegründer der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (LBS), wo das einzige Sloan Programm außerhalb der USA angeboten wird.<ref name="Fisher2003" /> Handy wurde der erste Dekan des Sloan Programms der LBS, wo Führungskräfte üblicherweise im Alter von Mitte bis Ende 30 ausgebildet wurden. Seine ungewöhnlichen Methoden hinterließen einen bleibenden Eindruck, der noch Jahre zu spüren war, nachdem Handy die LBS verlassen hatte.<ref name="Fisher2003" /> Er übernahm 1972 eine volle Professur für Managementpsychologie an der LBS und lehrte dort weiter.<ref name="Fisher2003" /> Hier wurden die Fragen der Veränderung von Gesellschaft und Arbeitswelt und die nötige Reaktion darauf der Mittelpunkt seiner Arbeit.

Von 1977 bis 1981 arbeitete Handy in einem Konferenz- und Ausbildungszentrum für Ethik und Werte in Windsor Castle (der Privatresidenz der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Von 1987 bis 1989 war er Vorsitzender der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in London. Er hielt Ehrendoktortitel von sieben britischen Universitäten. In Großbritannien ist er wegen seines {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Radio-Programmes „Gedanken für Heute“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) einer größeren Öffentlichkeit bekannt. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) gilt als einer der einflussreichsten Managementdenker.

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) hatte zwei erwachsene Kinder und lebte abwechselnd in England und Italien. 2018 verstarb Handys Frau, die Fotografin Elizabeth Handy, bei einem Unfall, bei dem Handy am Steuer saß.<ref name="BBC02" />

Kernpunkte von Handys Arbeit

Handy beschäftigte sich hauptsächlich mit den Veränderungen, denen Arbeit und Organisationen in der modernen Gesellschaft und Wirtschaft unterliegen. In diesem Zusammenhang beschreibt er in seinem Buch Gods of Management vier Organisationsformen und deren Kulturen, die er durch vier klassische griechische Götter repräsentiert.<ref name="Economist-01" /><ref name="Fisher2003" /> Die Organisationen sind in der folgenden Tabelle kurz beschrieben.<ref name="WoO" />

Club-Kultur Rollen-Kultur Aufgabenkultur Existentielle Kultur
Gott Zeus Apollo Athene Dionysos
Bild
Datei:Spinnennetz im Gegenlicht.jpg
Spinnennetz
Datei:Parthenon GR-Athen Akropolis 1.jpg
Tempel
Netzwerk
Ordnungs-
prinzip
zentrale Person geschriebene Regeln, feste Rollen wechselseitige Übereinkunft, wechselnde Rollen Verhandlung
Erfolgs-
rezept
Handle wie der Chef! Halte dich an die Regeln! Passe dich immer wieder neu an! Mache Kompromisse!
Umwelt Junge Unternehmen Stabile, vorhersagbare Umwelt, wiederkehrende Aufgaben instabile Umwelt, wechselnde Aufgaben -
Probleme - Veränderungen repetitive Aufgaben, Routine Erreichen eines Konsenses
korrespondiert mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Einfachstruktur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Maschinenbürokratie
Tom Burns’ mechanistischer Organisation
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Tom Burns’ organistischer Organisation
-<ref name="WoO" />

Die drei ersten Kulturen (Klub-, Rollen-, Aufgaben-Kultur) sind recht konventionell. Nach Handy gibt es keine industrielle existentielle Organisation, aber der Industrie-Trend zum {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wird seiner Meinung nach mehr Organisationen dieses Typus hervorbringen. Traditionell hätten sich Zeus- und Athene-Kulturen eventuell in Richtung von Apollo-Kulturen entwickelt.<ref name="Fisher2003" /> Doch die Veränderung der Welt mit instabileren Umweltbedingungen und einer immer stärker gebildeten und mobileren Mitarbeiterschaft, die sich gleichzeitig immer weniger in die starren Strukturen der Organisation einpassen wollen, erzwingt Veränderungen und Anpassungen, die ein Fortbestehen dieser Organisationen in Frage stellen.<ref name="Fisher2003" />

Weiterhin sieht Handy einen Paradigmenwechsel in der Industrie. In einem ähnlich dramatischen Umbruch, wie die Subsistenzwirtschaft im 19. Jahrhundert von der industriellen Revolution abgelöst wurde, so glaubt Handy, wird die industriell revolutionierte Wirtschaft von der Wissenswirtschaft (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) abgelöst werden.

Datei:Irish clover.jpg
Shamrock

Dies erfordert eine Umstrukturierung der Unternehmen. Handy verwendet das irische Nationalemblem, das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dreiblättriges Kleeblatt). Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Organisation basiert auf drei wesentlichen Elementen:

Das erste nennt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) professionellen Kern (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), bestehend aus Facharbeitern, Technikern und dem Management. Hier sieht Handy die differenzierenden Kenntnisse und Fähigkeiten des Unternehmens konzentriert. Diese Mitarbeiter werden hoch entlohnt, wofür man von ihnen außerordentliche Leistungen, Flexibilität und Einsatz verlangt. Diese Gruppe wird in einer Aufgaben-Kultur (Athene) gemanagt.

Die zweite Gruppe sind die Sonder- und Spezialleistungen, die über den Markt billiger beschafft werden können (vgl. Transaktionskostentheorie), also Organisationen von Spezialisten, die über vertragliche Bande, aber nicht mehr in Vollzeit für das Unternehmen (oder andere) tätig sind. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezieht sich hier nicht nur auf Komponenten und Materialien, sondern auch auf Dienstleistungen, z. B. Firmenkantine, Maschinenreinigung, Wartung- und Instandhaltung etc. Durch diese Praxis werden auch neue Kenntnisse wichtiger, z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Liefersysteme und ähnliche Entwicklungen. Die Entlohnung dieser Personengruppe findet nach Aufgabenstellung statt, nicht nach Zeitlöhnen.

Als dritte Gruppe sieht {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) flexible Arbeitskräfte, eine (große) Gruppe von Personen, die nicht über einen permanenten Arbeitsplatz verfügen, sondern von den Unternehmen nur bei Bedarf und für die Dauer des Bedarfs angeworben werden. Diese Gruppe darf vom Management trotzdem nicht als belanglos weil leicht ersetzbar betrachtet werden, da sich ansonsten die Kosten in Form von Qualitätsmängeln etc. niederschlagen. Diese Gruppe wird in einer Rollen-Kultur (Apollo) geführt, wobei die Führung fair genug sein muss, um die erforderliche Produktivität zu erreichen.

Mit dem Auftauchen von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Organisationen kommt es zu einer weiteren Diskontinuität in den Machtstrukturen von Organisationen. Statt wie bisher Macht im Zentrum einer Organisation zu konzentrieren, sieht Handy das Erscheinen von föderalen Organisationen (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) voraus. In föderalen Organisationen konzentrieren sich Wissen und Kenntnisse in den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-organisierten Teilorganisationen. Hier wird auch über Strategie, Investition usw. entschieden. Der Antrieb zur Zusammenarbeit ist für die Teilorganisationen der mögliche Zugewinn an Skalenerträgen oder ähnlichen Vorteilen. Die Firmenzentrale übernimmt nur noch unterstützende Funktionen für die Teilorganisationen, z. B. Großinvestitionen, Entwicklungsinvestitionen oder Ernennung der Spitzenkräfte. Die vordringlichste Aufgabe des Zentrums ist die Formung und Erhaltung der Vision.

Handy beschreibt die föderale Organisation in einer Analogie mit Universitäten, wo die zentrale Verwaltung weder die Kenntnisse, noch die Möglichkeit hat, die Fachbereiche direkt zu führen. Hierfür müssen zwei Kriterien erfüllt werden.

  1. Subsidiarität, Funktionen, die effizienter auf niedrigeren Ebenen entschieden werden können auch dort entscheiden zu lassen. Dies erfordert von der zentralen Führung erhebliches Vertrauen in die föderalen Elemente. Subsidiarität kann sich nur beweisen, wenn die zentrale Führung Kontrollfunktionen aufgibt und den Elementen genügend Zeit zur Entwicklung der benötigten Kenntnisse und Fähigkeiten gibt.
  2. Erweiterungsdrang, der Drang der föderalen Elemente, ihren Aufgabenbereich zu erweitern und auszudehnen. Handy verwendet das Bild des invertierten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (amerikanisches Schmalzgebäck mit einem Loch in der Mitte). Beim invertierten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist das Loch in der Mitte gefüllt und dann besteht eine torusförmige Lücke nach außen. Dem Job wird mit dieser Lücke ein Spielraum gegeben, in den sich der Jobinhaber und seine Aufgaben erweitern können.

Während traditionelle Unternehmen in Apollo-Kulturen organisiert waren, mit engen Aufgaben- und Arbeitsbeschreibungen, so wandelt sich diese Organisationsform in Handys föderalen Organisationen mehr und mehr zu Athene-Kulturen mit entsprechend flexiblen Aufgabe- und Arbeitsstellungen.<ref name="WoO" />

Werke (Auswahl)

  • Understanding Organizations London 1976 Penguin
  • The Future of Work, Oxford 1984 Basil Blackwell
  • Gods of Management : The Changing Work of Organizations, London 1986 Business Books
  • The Making of Managers, London 1988 Longman
  • The Age of Unreason, London 1989 Business Books
  • The empty Raincoat, London 1994 Hutchinson
  • The Hungry Spirit, London 1997 Hutchinson
  • Twenty-One ideas for Managers: Practical Wisdom for Managing Your Company and Yourself London 2000 Jossey-Bass
  • Ich und andere Nebensächlichkeiten, Düsseldorf, 2007

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="BBC"> Teile der Biografie entnommen aus BBC: “Charles Handy - biography” am 20. September 2006 </ref> <ref name="BBC02"> Elizabeth Handy: Photographer's death in crash 'an accident'. In: Webseite der BBC. 20. August 2019, abgerufen am 7. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Economist-01"> Charles Handy. In: Webseite des Economist. The Economist Newspaper Limited 2024, abgerufen am 20. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Fisher2003"> Lawrence M. Fisher, The Paradox of Charles Handy; strategy + business, Herbst 2003, Nr. 32. </ref> <ref name="WoO"> Derek S. Pugh and David J. Hickson Writers on Organizations, 5th ed. (1996), Penguin Books ISBN 0-14-025023-9 </ref> </references>

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