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Eihei-ji

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Datei:Eiheiji08bs3200.jpg
(10) Chokushi-mon (Ehrentor für kaiserliche Boten)
Datei:Eiheiji16s4592.jpg
(2) Butsuden (Buddhahalle)

Eihei-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), W.-G. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dt. etwa „Tempel des ewigen Friedens“) ist ein buddhistisches Kloster in Japan. Es ist neben dem Sōji-ji eines der beiden Hauptklöster in der Linie des Sōtō-Zen und wurde 1243 von Dōgen in der damaligen Provinz Echizen, der heutigen Präfektur Fukui, gegründet. Der Bau der ersten Anlage wurde 1244 beendet und firmierte unter dem Namen Daibutsu-ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); dt. etwa „Tempel des großen Buddha“). 1246 wurde die Anlage dann in Eihei-ji umbenannt, zugleich der Name der Gemeinde (Eiheiji (Fukui)) in dessen Bereich der Tempel gegenwärtig seinen Sitz hat.

Geschichte

Zur Zeit des Klosterstifters ging man davon aus, dass der Buddhismus in der Ära Yongping ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in der Zeit der Han-Dynastie nach China importiert worden sei. Meister Dōgen wollte damit zum Ausdruck bringen, dass er im Gegensatz zu den in Japan schon lange etablierten Schulen wie der Tendai-Schule oder Shingon-Schule nun den wahrhaftigen Buddhismus in Japan etablieren würde.

Die bis heute von den Zentren Japans weit entfernte Lage sollte Dōgen als Schild gegen die immer stärker werdenden Anfeindungen von Seiten der buddhistischen Tendai-Schule dienen. Allerdings sorgte die versteckte Lage auch dafür, dass der Eihei-ji über die Jahre immer weiter in Vergessenheit geriet, bis er im Jahre 1473 bei Nachfolgestreitigkeiten vollständig zerstört wurde. Erst im späten 16. Jahrhundert setzte eine Rückbesinnung auf den japanischen Stifter der Sōtō-Schule und damit auf den von ihm gegründeten Tempel ein und es kam zum vollständigen Wiederaufbau des Tempels.

Die Anlage

Datei:Plan Eihei-ji.svg
Karte der Anlage
Datei:Eiheiji map.jpg
Für das Original dieser Karte des Eihei-ji benötigte ein Priester 4,5 Jahre.

Die am Berghang gelegene Tempel-Anlage ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), shichidō garan) richtet sich nach der Zen-Tradition. So finden wir (1) das Haupttor (1), die Buddhahalle (2), die Gebetshalle (3), die Meditationshalle (4), den Speisesaal (5), das Bad (6) und die Toilette (7). Die Gebäude im Einzelnen:

  1. Das Haupttor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sammon), zweistöckig ausgeführt, stammt von 1749 und ist damit das älteste erhaltene Gebäude. An den Seiten sind im Inneren die Vier Himmelskönige ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shitennō) aufgestellt. Im oberen Stockwerk werden die 500 Rakan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) verehrt.
  2. Die Buddhahalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Butsuden) ist der Mittelpunkt der Anlage. Aufgestellt sind für die Gegenwart Shakamuni, gegenüber links Amida für die Vergangenheit und rechts Miroku für die Zukunft. Die derzeitige Halle wurde 1902 erbaut.
  3. In der Gebetshalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hattō) ist eine Kannon aufgestellt. Die derzeitige Halle stammt von 1843 und ist 18 ken breit und 14 ken<ref>Ken ist hier der Abstand zwischen zwei Säulen. Da dieser von der Mitte nach außen etwas abnimmt, ist er nicht durchgehend 1,818 m.</ref> tief.
  4. Die Mönchshalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sōdō) wird auch Zen-Meditationshalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zazendō) oder Wolkenhalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Undō) genannt. Verehrt wird dort Monju Bosatu. Die Meditationshalle dient den Mönchen des Tempels ebenfalls als Speisesaal. Die derzeitige Halle stammt von 1902 und ist im Stil des Südlichen Song gebaut. Ihre Maße (Breite × Tiefe) sind 14 × 11 ken.
  5. Der Küchentrakt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Daikuin) wurde 1930 erbaut. Er hat ein Kellergeschoss und drei Geschosse über der Erde. Es wird ausschließlich vegetarisches Essen zubereitet. Es handelt sich dabei um kein Refektorium im klassischen Sinn, da in diesem Gebäude nicht gespeist wird. Gegessen wird im Sōdō. Die Fläche der Räume beträgt zusammen 750 Tsubo = 2250 m².
  6. Das Bad ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yokushitsu) ist eine der drei Stätten, wo nicht gesprochen wird.
  7. Die Toilette ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tōsu) ist ein weiterer Ort, wo nicht gesprochen wird. (Der dritte Ort ist das Sōdō).

Zu den weiteren Gebäuden von allgemeinem Interesse gehören:

  • Der Glockenturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shōrō) wurde im Stil der Kamakura-Zeit 1963 neu errichtet. Die Große Glocke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ōbonshō) wird viermal am Tage geläutet. Sie hat eine Öffnung von 1,5 m, eine Höhe von 3 m und wiegt Tonnen.
  • Gedächtnishalle für die Äbte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Jōyōden)
  • Gast- und Übungshalle für Laien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Sanshōkaku)
  • Gedächtnishalle für Laien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shidōden)
  • Reliquienhalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shariden)
  • Zen-Halle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zendō)
  • Große Andachtshalle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Daikōdō)
  • Mittleres Sperlingtor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Chūjaku-mon) ist das kleine Tor zwischen Sammon und Butsuden. Es stammt aus dem Jahre 1852.
  • „Tor im chinesischen Stil“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kara-mon), auch „Ehrentor für kaiserliche Boten“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Chokushi-mon) genannt.

Bildauswahl

Anmerkungen

<references />

Literatur

  • Eiheiji (Hrsg.): Sōtōshū daihonzan Eiheiji. 18 S.
  • Kaoru Nonomura: Eat Sleep Sit: My Year at Japan’s Most Rigorous Zen Temple
  • S. Noma (Hrsg.): Eiheiji. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 328.

Weblinks

Commons: Eihei-ji – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 36° 3′ 22″ N, 136° 21′ 20″ O

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