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Feldgrau

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Feldgrau Nr. 2<ref>Farbinformationen für RAL 7009 auf HexColor16, abgerufen am 3. März 2021.</ref>
Bestandteile
RGB (r, g, b) (91, 98, 89)
Hexadezimal-Triplet 5B6259
CMYK (c, m, y, k) (7%, 0%, 9%, 62%)
HSL (h, s, l) (107°, 5%, 37%)

Feldgrau war die Bezeichnung einer von den deutschen Streitkräften seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Jahrzehnte nach 1945 für Uniformen, Ausrüstungen und Gerät verwendeten Tarnfarbe.

Geschichte der feldgrauen Uniform

Datei:Ostasiatische Expeditionscorps.jpg
Soldaten des Ostasiatischen Expeditionskorps im September 1900 in hellen Versuchsuniformen

Erstmals wurde das deutsche Expeditionskorps zur Niederschlagung des sogenannten Boxeraufstands in China 1900/1901 mit einer als „feldgrau“ beschriebenen Winteruniform ausgestattet, die sich auch für Einsätze auf dem heimischen Kriegsschauplatz eignen sollte.<ref name="brill"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vom bunten Waffenrock zum tristen Feldgrau (Memento vom 20. Juli 2022 im Internet Archive). In: farbimpulse.de (Onlinemagazin für Farbe der Firma Brillux), 26. April 2006.</ref> Die damals noch hellgraue Uniform bewährte sich weitaus besser als die gleichzeitig ausgegebene blaue Feldbluse. Entsprechend legte man sie der Entwicklung einer tarnfarbenen Feldbekleidung für das deutsche Reichsheer im folgenden Jahrzehnt zugrunde.<ref>Karl-Volker Neugebauer (Hrsg.): Grundkurs deutsche Militärgeschichte. Band 1. Oldenbourg, München 2006, S. 474.</ref> Trageversuche mit Uniformen in verschiedenen Grautönen fanden in den folgenden Jahren beim Lehr-Infanterie-Bataillon in Potsdam statt.<ref name="brill" /> 1907 fiel die endgültige Entscheidung für das Feldgrau. Der Farbton wurde zur Grundfarbe der schrittweise in allen Kontingenten eingeführten und mit Kabinettsorder vom 23. Februar 1910 für das gesamte Reichsheer vorgeschriebenen Felduniform bestimmt, in der die deutschen Truppen 1914 in den Ersten Weltkrieg zogen (M10-Felduniform).

Datei:Bundeswehrmuseum Dresden 9.jpg
Mitte: feldgraue Infanterie-Uniform des ersten Typs (M10-Felduniform) im Ersten Weltkrieg.
Daneben eine farbige Vorkriegsuniform (Königshusar, links) und der Tarnanzug eines deutschen Fallschirmjägers aus dem Zweiten Weltkrieg (rechts)

Die als „bunter Rock“ bekannte Uniform der Vorkriegszeit musste schon seit 1910 nur noch zu Paraden, zum Wachdienst, zum Kirchgang, beim Gerichtsdienst und als Ausgangs- und Gesellschaftsuniform getragen werden, während die graue Uniform im Felde und bei Übungen gegen einen nicht nur markierten Feind obligatorisch wurde. Bei der Mobilmachung 1914 wurden die grauen Uniformen, deren Schnitt und Ausstattung noch weitgehend der farbigen Friedensuniform entsprachen, allgemein ausgegeben und bestimmten von nun an das äußere Erscheinungsbild des deutschen Soldaten, der in Kriegspresse und Literatur oft generisch als „Feldgrauer“ bezeichnet wurde. Ein Beispiel ist die 1915 geschaffene Nagelungsfigur des „Bielefelder Feldgrauen“ von Franz Guntermann. Diese Benennung für den einfachen Soldaten setzte sich im Ersten Weltkrieg durch, während in der späteren Wehrmacht des Zweiten Weltkriegs der aus dem Soldatenjargon stammende Ausdruck „Landser“ gebräuchlicher wurde.

Ende 1915 wurde mit der Einführung einer neuen, einfacher geschnittenen Felduniform begonnen (M15-Felduniform), die jedoch erst ab Mitte 1917 überwiegend getragen wurde. Neben dem Stahlhelm, der die im Krieg mit feldgrauem Überzug getragene (später z. T. auch direkt aus feldgrauem Material hergestellte) Pickelhaube ersetzte, war das wichtigste Erkennungsmerkmal der neuen Uniformierung eine einheitliche graue Feldbluse mit einfachen Rollaufschlägen und verdeckter Knopfleiste. Sie ersetzte im Felddienst den vorher üblichen achtknöpfigen preußischen Waffenrock und die spezifisch geschnittenen Uniformröcke einzelner Kavallerie-Formationen.<ref>Freiherr Ottomar von der Osten-Sacken und von Rhein, Paul Casberg: Deutschlands Armee in feldgrauer Kriegs- und Friedens-Uniform. P. M. Weber Verlag, Berlin 1916, S. 7 passim.</ref>

Gleichzeitig mit der neuen Felduniform wurde im September 1915 für die Preußische Armee die Einführung einer feldgrauen Friedensuniform mit farbigen Aufschlägen, Schulterklappen und Kragen dekretiert.<ref>Allerhöchste Kabinetts-Ordre Sr. Maj. des Kaisers und Königs vom 21. September 1915 (Nr. 735), betreffend Änderungen an den Uniformen der Offiziere und Mannschaften. Abgedruckt in: Freiherr Ottomar von der Osten-Sacken und von Rhein, Paul Casberg: Deutschlands Armee in feldgrauer Kriegs- und Friedens-Uniform. P. M. Weber Verlag, Berlin 1916, S. 15 f. passim.</ref> Dem Beispiel folgten auch die anderen drei Armeen, zuletzt Bayern im April 1916. Obwohl die feldgraue Friedensuniform nie ausgegeben und nur vereinzelt als privat angeschaffter Ausgehanzug getragen wurde, markiert dieser Erlass damit das Ende der bunten Heeresuniformierung in Deutschland.<ref>Jens Nguyen: Eine feldgraue Friedensuniform von 1915/16. In: Zeitschrift für Heereskunde, Ausgabe 412 (April/Juni 2004, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abstract (Memento vom 24. Oktober 2016 im Internet Archive)).</ref> Grau blieb in der Zwischenkriegszeit die Grundfarbe der Uniformen des Heeres der Reichswehr, die sich an der im Ersten Weltkrieg entstandenen deutschen Uniformierung orientierte und sie weiterführte. Noch in der DDR bezeichnete man das NVA-Militär mitunter als Asche, was ebenfalls auf die graue Uniform Bezug nahm.

Farbgebung

Datei:Duitse militaire Stahlhelm M.35, grijsgroen met rijkswapen, leren binnenhelm en kinriem met gesp 050551.JPG
Deutscher Stahlhelm aus den 1930er Jahren mit feldgrauer Lackierung

Umgangssprachlich stand „feldgrau“ seit dem Ersten Weltkrieg für die Farbe des deutschen Militärs schlechthin. Bei Herausgabe der ersten RAL-Farbtabelle im Jahre 1927 war das Feldgrau des Weltkriegs noch in Gebrauch und fand auf diese Weise Eingang in den RAL-Standard („Feldgrau Nr. 2“, heute RAL 7009 – „Grüngrau“).<ref name="Reen">Die feldgraue Uniform. In: Uniformen der alten Armee. Onlinepublikation auf altearmee.de (Reenacterprojekt), Abruf im März 2021.</ref><ref name="FG2">RAL 7009 Feldgrau Nr. 2 auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref> Im gleichen Jahr stellte die Reichswehr die Tarnfarbe ihres Geräts auf einen dunkleren Farbton mit höherem Grünanteil um, der ebenfalls in der RAL-Farbtabelle enthalten war („Feldgrau Nr. 3“, heute RAL 6006 – „Grauoliv“).<ref name="FG3">RAL 6006 Feldgrau Nr. 3 auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref> Diese Grundfarbe wurde für Fahrzeuge und Großgerät bis 1937 beibehalten und für das Heer der Wehrmacht dann auf „Dunkelgrau Nr. 46“ (RAL 7021) umgestellt, das bis zum Frühjahr 1943 vorgeschrieben war.<ref name="DG46">RAL 7021 Dunkelgrau Nr. 46 auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref> Ausrüstungen wurden teils auch danach noch in feldgrau gehalten. So waren Stahlhelme bis 1940 in „Feldgrau Nr. 3“ (RAL 6006) lackiert, im April 1940 wurde befohlen, sie nun in „Schiefergrau matt“ (wohl das heutige RAL 7015 – „Schiefergrau“) zu lackieren.<ref>Dunkelgraue Anstriche. In: kfzderwehrmacht.de, abgerufen am 5. März 2021.</ref> Auch die feldgraue Grundfarbe des Uniformtuchs veränderte sich in der Zwischenkriegszeit zu dem von der Wehrmacht bis in den Zweiten Weltkrieg verwendeten, gelblich-satteren Grünton.<ref name="SchlichtKraus">Adolf Schlicht, Jürgen Kraus: Die deutsche Reichswehr. Die Uniformierung und Ausrüstung des deutschen Reichsheeres von 1919 bis 1932 (= Kataloge des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt. Band 3). Verlag Militaria, Wien 2005, ISBN 978-3-902526-00-7, S. 61, 62, 136.</ref>

In der Nachkriegszeit wurde feldgraue Farbe aus Wehrmachtsbeständen von der Kasernierten Volkspolizei und auch noch von der Nationalen Volksarmee für ihre Fahrzeuge benutzt und auch in der DDR hergestellt.<ref name="NVA">RAL 6006 Feldgrau auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref> Dagegen erhielt die Grundfarbe der NVA-Uniformen den Namen „Steingrau“, ein bräunlicher Grauton mit wesentlich geringerem Grünanteil als beim klassischen Feldgrau. Mit der ebenfalls als „Steingrau“ (auch „Normalgrau“) bezeichneten Tuchfarbe der Feldhosen im Ersten Weltkrieg war dieser Farbton aber nicht identisch. Die Dienstanzüge der Bundeswehr verwenden regulär das sogenannte „Heeresgrau“, das der RAL-Farbe „Basaltgrau“ (RAL 7012) entsprechen soll; bei privat angeschafften Uniformteilen war allerdings von Anfang an eine breite Palette unterschiedlicher Grautöne von hellgrau bis hin zu einem dunklen Anthrazit in Gebrauch.<ref name="Wiegold">Thomas Wiegold: Das Heer macht Schluss mit 50 Shades of Grey. In: Augen geradeaus. 15. Juni 2015, abgerufen am 3. März 2021.</ref> Als Tarnfarbe wird Feldgrau heute nicht mehr eingesetzt.

Zu berücksichtigen bleibt, dass die als feldgrau bezeichneten Farbtöne der Textilien je nach Herstellungsbedingungen und Zeitstellung erheblich variieren und sich altersbedingt oft auch nicht mehr farbecht rekonstruieren lassen. Neben farblichen Abweichungen der Kleidungsstücke untereinander waren auch die Farbunterschiede zwischen dem Uniformtuch und anderen feldgrauen Ausrüstungsgegenständen wie beispielsweise Helmüberzügen beträchtlich. Auch wurde unter „feldgrau“ nicht überall und zu jeder Zeit derselbe Farbton verstanden. Schon 1915 führten die schwedischen Streitkräfte nach deutschem Vorbild eine feldgraue Uniform ein, deren relativ heller Grauton jedoch vom deutschen Feldgrau abweicht und keinen nennenswerten Grünanteil aufweist.<ref name="Reen" /> Der Variationsreichtum des Farbtons war auch den Zeitgenossen bewusst: „Einen absoluten einheitlichen Begriff gibt es eigentlich für die Bezeichnung ,Feldgrau‘ als einen Farbenton nicht, kann es nicht geben, denn dieser Farbenton präsentiert sich dem Auge täglich wie manche plötzlich auftauchende Modefarbe in den mannigfachsten Variationen“ (Zeitschrift für die Gesamte Textilindustrie, 1915)Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=.

Farbmuster und Vergleichsfarben

Die Tabelle zeigt Beispiele für Feldgrau im Vergleich zu anderen deutschen Militärfarben:

Nummer Farbmuster CIE L*a*b* Heutiger RAL-Name Historischer Name Einsatz Anmerkungen
RAL 9002 title="Farbcode #D7D5CB" style="text-align:center;background-color:#d7d5cb;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 88 0 4 Grauweiß 1927: Grau Nr. 1 (RAL 1) Versuchsuniformen 1900<ref name="brill" /> das „Feldgrau“ der China-Expedition
RAL 7009 title="Farbcode #5B6259" style="text-align:center;background-color:#5B6259;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 43,19 −2,43 3,87 Grüngrau 1927: Feldgrau Nr. 2 (RAL 2) Grundfarbe des Reichsheeres 1914–1927, Tuchfarbe bis 1935/37 das „Feldgrau“ des Ersten Weltkriegs<ref name="FG2" />
RAL 6011 title="Farbcode #6C7C59" style="text-align:center;background-color:#6c7c59;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 57 −11 16 Resedagrün 1915: Feldgraues Besatztuch Besatztuchfarbe der M15-Felduniform des Reichsheeres im Ersten Weltkrieg ab 1916 (außer Bayern)<ref name="KS18">Herbert Knötel d. J., Herbert Sieg: Handbuch der Uniformkunde. Die militärische Tracht in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart. 10. Auflage. G. Schulz, Hamburg 1971 (Nachdruck), S. 18–20.</ref> und der ersten Nachkriegsuniform ab 1919<ref name="SchlichtKraus" /> Umlegekragen, Vorstöße, Feldmützenband,<ref name="Reen" /><ref name="Muetz"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einheitsfeldmütze M 1917 (Memento vom 17. November 2023 im Internet Archive) für Jäger und Schützen, Auktionsbild 2006, abgerufen im März 2021.</ref> Ärmelaufschläge des Feldrocks M19<ref name="SchlichtKraus" />
RAL 820-5 title="Farbcode #50555C" style="text-align:center;background-color:#50555C;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 36 −1 −5 1915: Normalgrau,<ref name="Hüpel">Ricarda Hüpel: Feldgrau im Ersten Weltkrieg. Textile Farbigkeit zwischen Kriegswirtschaft und Mode. Dortmund 2021, S. 149 f.</ref> später Steingrau<ref name="KS18" /> Hosen zur Felduniform des Reichsheeres (außer Bayern) im Ersten Weltkrieg ab 1916 (M15-Felduniform)<ref name="KS18" /> und bis 1940<ref>Feldhose steingrau, abgerufen am 4. März 2026.</ref> Gemisch aus schwarzer und ungefärbter Melierwolle<ref name="Hüpel" />
RAL 7033 title="Farbcode #818979" style="text-align:center;background-color:#818979;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 56,78 −3,36 6,32 Zementgrau 1910–1919: Graugrün Grundtuchfarbe der deutschen Jäger und Schützen (außer Bayern) im Ersten Weltkrieg<ref name="KS18" /><ref name="Muetz" />
RAL 6006 title="Farbcode #3C392E" style="text-align:center;background-color:#3c392e;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 31 0 8 Grauoliv 1927: Feldgrau Nr. 3 (RAL 3) Grundfarbe für Gerät der Reichswehr und der Wehrmacht 1927–1937<ref name="FG3" /> Stahlhelme bis 1940
#AFB79B title="Farbcode #AFB79B" style="text-align:center;background-color:#Afb79b;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 1937: Feldgrau Blass-resedagrüne Rock- und Mantelgrundtuchfarbe der Wehrmacht ab 1937.<ref name="KS49">Herbert Knötel d. J., Herbert Sieg: Handbuch der Uniformkunde. Die militärische Tracht in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart. 10. Auflage. G. Schulz, Hamburg 1971 (Nachdruck), S. 49.</ref> „Feldgrau“ des Zweiten Weltkriegs.<ref name="Reen" /> Das Besatztuch wurde zugleich bläulich-dunkelgrün.<ref name="KS49" />
#4D5D53 title="Farbcode #4D5D53" style="text-align:center;background-color:#4D5D53;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 1944: Feldgrau 44 Blaugrüne Grundtuchfarbe der Feldbluse M44 der Wehrmacht ab 1944.<ref>Feldbluse M44, abgerufen am 4. März 2026.</ref> Letzte eingeführte Feldgraunuance
RAL 7021 title="Farbcode #2F3234" style="text-align:center;background-color:#2f3234;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 27 −1 −2 Schwarzgrau 1937: Dunkelgrau Nr. 46 (RAL 46) Grundfarbe für Fahrzeuge und Großgerät der Wehrmacht ab 1937 bis 1943<ref name="DG46" /> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.unter Modellbauern auch „Wehrmachtsgrau“ genannt<ref>8,8 cm Flak 36/37, wehrmachtsgrau. Herpa, abgerufen am 3. April 2024.</ref>
RAL 7015 title="Farbcode #51565C" style="text-align:center;background-color:#51565C;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 40,50 −0,25 −3,40 Schiefergrau 1940: Schiefergrau Stahlhelme ab 1940
RAL 7016 title="Farbcode #383E42" style="text-align:center;background-color:#383e42;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 33 −2 −4 Anthrazitgrau 1937: Blaugrau Nr. 4 (RAL 4) Grundfarbe der Luftwaffe der Wehrmacht<ref>RAL 7016 Blaugrau Nr. 4 auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref> Auch bei Kriegsmarine und Bundesmarine als Unterwasserfarbe verwendet
RAL 7000 title="Farbcode #7E8B92" style="text-align:center;background-color:#7E8B92;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 58,32 −3,14 −4,71 Fehgrau 1918: Marinegrau<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ Cabriolet F (Memento vom 27. September 2022 im Internet Archive). Siehe auch: dasselbe Auto auf Commons.</ref> Farbe der Kriegsschiffe der Kaiserlichen Marine Bis heute Überwasserfarbe der Bundesmarine bzw. Deutschen Marine<ref>RAL 7000 Fehgrau auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref>
RAL 6006 title="Farbcode #3C392E" style="text-align:center;background-color:#3c392e;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 31 0 8 Grauoliv 1952: Feldgrau Fahrzeugfarbe der KVP und der frühen NVA das „Feldgrau“ der DDR-Streitkräfte<ref name="NVA" />
RAL 7030 title="Farbcode #939388" style="text-align:center;background-color:#939388;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 61,31 −0,26 4,53 Steingrau 1956–1989: Steingrau Grundfarbe der Nationalen Volksarmee der DDR
RAL 7012 title="Farbcode #575D5E" style="text-align:center;background-color:#575D5E;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 47 −2 −1 Basaltgrau 1980: Heeresgrau Grundfarbe der Dienstanzüge des Heeres der Bundeswehr<ref name="Wiegold" />
RAL 7037 title="Farbcode #7C7F7E" style="text-align:center;background-color:#7C7F7E;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 30,65 −0,43 −1,22 Staubgrau 1956: Hellgrau Waffenfarbe der Heeresfliegertruppe der Bundeswehr
RAL 7013 title="Farbcode #555548" style="text-align:center;background-color:#555548;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 39,21 0,59 6,33 Braungrau 1963: steingrau-oliv ehemaliger Feldanzug der Deutschen Bundeswehr umgangssprachlich „NATO-Oliv“; Farbe der beliebten Bundeswehrparkas
title="Farbcode #555548" style="text-align:center;background-color:#555548;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 1955 (Ö): Heeresgrau Grundfarbe des Österreichischen Bundesheers<ref>RAL 7013 Heeresgrau auf militaerlacke.de, Abruf im Februar 2025.</ref>
#53586E title="Farbcode #53586E" style="text-align:center;background-color:#53586E;color:#Vorlage:Standardfarbe"| 1908: Hechtgrau 1908 eingeführte Tarnfarbe des österreichisch-ungarischen Heeres,<ref>Lange, hechtgraue Hose (Pantalons), Dorotheum, abgerufen am 4. März 2026.</ref> die 1910/11 etwa zeitgleich mit dem deutschen „Feldgrau“ die zuvor mittel- und dunkelblaue Grundfarbe der Uniform ablöste<ref>Ricarda Hüpel: Feldgrau im Ersten Weltkrieg. Textile Farbigkeit zwischen Kriegswirtschaft und Mode. Dortmund 2021, S. 116 m. Anm. 411, S. 150.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.im Verlauf des Ersten Weltkriegs teilweise durch deutsches „Feldgrau“ oder andere grün- oder bräunlichere Grautöne ersetzt

Literatur

  • Jürgen Kraus: Die feldgraue Uniformierung des deutschen Heeres 1907–1918. Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Heereskunde e. V. aus Anlaß ihres 100jährigen Bestehens. 2 Bände. Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-25-33-2.
  • Johannes Denecke: Tarnanstriche des deutschen Heeres 1914 bis heute. 2., erweiterte Auflage, Bernhard & Graefe Verlag, Bonn 2001, ISBN 3-7637-6219-1.
  • Jürgen Kraus, Wolfgang Hanne: Die feldgraue Uniformierung des deutschen Heeres 1907–1918. 2 Bände. 2., verbesserte, ergänzte Auflage. Verlag Militaria, Wien 2009, ISBN 978-3-902526-33-5.
  • Wolfgang Hanne: Das deutsche Heer in Feldgrau 1907–1918. Fotoband. Verlag Militaria, Wien 2010, ISBN 978-3-902526-34-2.
  • Manfred Hettling: Feldgrau. In: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz (Hrsg.): Enzyklopädie Erster Weltkrieg. 2. Auflage. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-8252-8551-7, S. 472 f.
  • Ricarda Hüpel: Feldgrau im Ersten Weltkrieg. Textile Farbigkeit zwischen Kriegswirtschaft und Mode. Dissertation, Technische Universität zu Dortmund, Januar 2021 (PDF).

Weblinks

Wiktionary: Feldgrau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

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