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Microsoft Defender

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Microsoft Defender Antivirus

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Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Microsoft
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Betriebssystem Windows 8, 10, 11
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Sicherheitssoftware
Lizenz Freeware
deutschsprachig ja
www.microsoft.com/de/windows/sicherheit

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Windows Sicherheit oder Microsoft Defender Antivirus<ref>Andreas Sebayang: Microsoft Defender ATP: Der Windows Defender verteidigt auch Macs. In: Golem.de. 21. März 2019, abgerufen am 2. August 2020.</ref><ref>Microsoft Defender ATP Linux, Android und später iOS für Firmenkunden. In: deskmodder.de. 24. Juni 2020, abgerufen am 2. August 2020.</ref> (früher Windows Defender Antivirus, kurz auch Windows Defender, zuvor Windows AntiSpyware genannt)<ref>Umfassender Schutz mit Windows-Sicherheit. In: Support. Microsoft Corporation, 13. Juni 2019, abgerufen am 20. August 2018.</ref> ist eine von Microsoft für dessen Betriebssystem Windows entwickelter Virenschutz zur Erkennung von potenziell unerwünschter Software (vorwiegend Malware wie Computerviren und Spyware). Der Windows Defender ist unter Windows 11, Windows 10 sowie Windows 8 bereits vorinstalliert und stand früher – bis zum Ende der jeweiligen Unterstützung – auch für Windows Server 2003 Service Pack 1 (oder höher), Windows XP mit Service Pack 2, Windows Vista und Windows 7 zur Verfügung.

Die Software wurde ursprünglich als Windows AntiSpyware entwickelt, bevor sie als Windows Defender weiterentwickelt und (später) mit den Microsoft Security Essentials zusammengeführt wurde. Seit der Windows-10-Version 1909 sind die Einstellungen des Programms über den dort Windows-Sicherheit genannten Verwaltungsbereich änderbar.

Geschichte

Am 9. Dezember 2011 wurde eine Offline-Version vorgestellt, die von optischen Datenträgern oder USB-Sticks starten kann. Mithilfe eines Assistenten ist es möglich, das eigentliche Virenschutzprogramm auf ein Medium wie einen USB-Stick oder eine CD-R zu übertragen. Ziel des Vorgangs ist es, Schadsoftware zu entfernen, welche mit hochgefahrenem Betriebssystem nicht entfernt werden kann.<ref>Was ist Windows Defender Offline? Microsoft Corporation, abgerufen am 1. Mai 2015.</ref> Das System wird während des Prozesses einem Neustart unterzogen und in die Wiederherstellungsumgebung geladen.

Mit Windows 8 wurde der Defender um die Virenschutzfunktion der Microsoft Security Essentials erweitert und gleichzeitig fester Bestandteil des Betriebssystems.<ref>Martin Geuß: Windows 8: Defender lässt Konkurrenz den Vortritt. In: drwindows.de. 4. Juni 2012, abgerufen am 29. Juli 2025.</ref><ref>Ronald Eikenberg: Windows 8.1: Defender mit Verhaltenserkennung. In: heise online. 26. Juni 2013, abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>

Im April 2018 wurde zudem eine als ‚Windows Defender Browser Protection‘ bezeichnete Chrome-Erweiterung veröffentlicht, welche den Nutzer vor Phishing-Seiten schützen soll.<ref>heise online: Microsoft veröffentlicht „Windows Defender“ als Chrome-Erweiterung. 19. April 2018, abgerufen am 19. August 2019.</ref>

Funktionen

Der Microsoft Defender Antivirus bietet weitreichende Funktionen des Virenschutzes. Einige dieser Funktionen sind beispielsweise:<ref name=":0">Das sicherste Windows aller Zeiten – mit dauerhaftem Schutz. Microsoft Corporation, abgerufen am 20. August 2019.</ref>

Echtzeitschutz

Die Funktion „Echtzeitschutz“ überprüft Dateien, mit welchen der Nutzer interagiert, bevor diese geladen und ausgeführt werden. Sollte etwa eine schädliche Datei heruntergeladen werden, kann der Echtzeitschutz deren Ausführung verhindern.

Automatisierte Aktualisierungen der Bedrohungsdefinitionen

Aktuelle Bedrohungsdefinitionen werden standardmäßig automatisch über Windows-Update ausgeliefert.<ref name=":0" />

Überwachter Ordnerzugriff

Über den Microsoft Defender können Ordner ausgewählt werden, welche besonders geschützt werden. Im Falle eines Angriffes sollen so Datenverluste minimiert werden.<ref name=":0" />

Sicherer Start

Mit dem sicheren Start soll verhindert werden, dass Rootkits beim Start des Systems geladen werden.

Familienoptionen

In den Familienoptionen kann die Nutzung des PCs überwacht und begrenzt werden. Beispielsweise können individuelle Benutzungszeiten festgelegt und Internetseiten gesperrt werden.

Zuverlässigkeit

Oftmals wurde der Microsoft Defender als nicht ausreichender Virenschutz bezeichnet. Diese Behauptungen basierten auf zahlreichen Tests, in denen er vergleichsweise schlecht abschnitt.<ref>Jörg Geiger: Windows 8.1 Virenscanner nötig: Alternativen im Test: Besser als Windows Defender. Auf: chip.de, 3. April 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Juli 2015.</ref> Neuere Tests zeigen allerdings, dass der Microsoft Defender unter Windows 10 durchaus ein vollwertiges Virenschutzprogramm darstellt.<ref>n-tv Nachrichten: Geld für Viren-Wächter kann man sich sparen. Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref> Bei AV-Test im Juni 2019 holte sich der Microsoft Defender zusammen mit drei kostenpflichtigen Programmen den Testsieg.<ref>n-tv: Windows Defender ist Testsieger. Abgerufen am 10. August 2019.</ref> Bei einem Test von Virenscannern für Windows 10 durch Chip in Zusammenarbeit mit AV-Comparatives gelangte der Microsoft Defender auf Platz 14 von 18; kritisiert wurden unter anderem der hohe Verbrauch von Ressourcen und die hohe Anzahl von Fehlalarmen.<ref>Jörg Geiger in Chip: Virenscanner für Windows 10. Abgerufen am 15. Januar 2020.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />