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Periphyton

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Datei:AlexLighthouse04.jpg
Periphyton auf Steinfragmenten (im Unterwassermuseum in der Nähe des einstigen Leuchtturms, Alexandria, Ägypten)

Periphyton ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und altgriechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Aufwuchs<ref name="Schagerl">Michael Schagerl, Karl Donabaum: Aufwuchsalgen im Donaustrom bei Klosterneuburg (Österreich). In: Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich. Band 135, 1998, S. 205–230 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="FishBase">aufwuchs. In: FishBase. Abgerufen am 16. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> oder Bewuchs (englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezeichnet hydrobiologisch den Bewuchs an submersen (unter der Wasseroberfläche befindlichen) Substraten (Oberflächen wie z. B. Steine) und stellt einen wichtigen Teil des Benthos im Salz- und Süßwasser dar.

Datei:Living Lobatus gigas.jpg
Periphyton auf Großer Fechterschnecke

Begriffseinführungen

  • Die Bezeichnung „Aufwuchs“ wurde 1905 durch den deutschen Hydrobiologen Arthur Seligo (1859–1932) verwendet.<ref name="Young" />
  • Der Begriff „Bewuchs“ wurde 1915 durch den deutschen Hydrobiologen Ernst Hentschel (1876–1945) eingeführt.<ref name="Young" />
  • Der deutsche Hydrobiologe Alfred Willer (1889–1952)<ref>Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. 2. Auflage. Band 10: Thies–Zymalkowski. K. G. Saur, Walter De Gruyter, 2008, ISBN 978-3-11-096381-6, S. 647, Alfred Willer (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> differenzierte 1920 „Aufwuchs“ für Periphyton auf lebendem Substrat und „Bewuchs“ auf totem.<ref name="Young" />
  • Die Bezeichnung „Periphyton“ wurde 1924 durch A. L. Behning eingeführt, ursprünglich nur für die Anhaftungen auf künstlichen Substraten.<ref name="Nehring" /><ref name="Young"></ref>

Heute werden die Begriffe „Aufwuchs“ und „Periphyton“ weitgehend unabhängig von der Art des Substrates weitgehend synonym verwendet.

Unterschiedliche Definitionen

Im engeren Sinn umfasst Periphyton nur die Flora<ref name="Nehring">Stefan Nehring, Ute Albrecht: Benthos und das redundante Benthon: Neologismen in der deutschsprachigen Limnologie. In: Lauterbornia. Band 31, 1997, S. 17–30, hier S. 22 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> z. B. aus kleinen grünen Algen und Kieselalgen.

Im weiteren Sinn umfasst Periphyton auch die in oder an dieser Flora lebende teilweise artenreiche Fauna<ref name="Nehring" /> (Mikro- und Meiofauna) aus Protozoen, kleinen vielzelligen Tieren (Schnecken, Kleinkrebse, Rädertierchen, im Süßwasser auch Insektenlarven, Wenigborster und Bärtierchen) als Nahrung.

Aufwuchs wird meist auf die Gesamtheit aus Flora und Mikro- und Meiofauna bezogen.<ref name="FishBase" /> Rein auf die Flora bezogen, werden auch spezifizierte Begriffe wie „Aufwuchsalgen“ verwendet.<ref name="Schagerl" />

Handelt es sich beim Substrat allerdings um lebende Pflanzen, so wird beispielsweise ein Algenbewuchs weniger Periphyton als vielmehr Epiphyten bezeichnet, die Trägerpflanze als Phorophyt.

Datei:Tadpole mouth.jpg
Mund einer Kaulquappe beim Abweiden des Periphytons einer Glasscheibe

Rolle im Ökosystem

Das Periphyton ist ein wichtiger Bestandteil von limnischen<ref name="Schagerl" /> und marinen<ref>Ulrich Sommer: Biologische Meereskunde (= Springer-Lehrbuch). 2. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23057-2, Kapitel 7: Marine Lebensgemeinschaften II: Das Benthos harter Substrate, S. 229–295, doi:10.1007/3-540-27418-9_7.</ref> Ökosystemen. Es stellt die Nahrungsquelle verschiedener Fischgruppen und anderer Wasserlebewesen dar (z. B. für viele Buntbarsche, Karpfenartige oder Kaulquappen), die sie abknabbernd abweiden.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />