Schildblumen
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| Datei:Chelone obliqua 02.jpg
Schiefe Schildblume (Chelone obliqua) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Chelone | ||||||||||||
| L. |
Die Schildblumen (Chelone), auch Schlangenkopf oder Miesmäulchen genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Englischsprachiger Trivialname dieser Arten ist „Turtlehead“. Die etwa vier Arten sind in Nordamerika weit verbreitet. Sorten mehrerer Arten werden als Zierpflanzen kultiviert.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Schildblumen sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach.
Generative Merkmale
In ährigen oder rispigen Blütenständen mit Hochblättern stehen auffällige Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Sie bilden zweifächerige, vielsamige Kapselfrüchte.
Systematik
Die Gattung Chelone wurde durch Carl von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 611 aufgestellt. Der botanische Gattungsname Chelone basiert auf dem griechischen Wort χελώνα( /çeˈlona/, chelone), was so viel wie Schildkröte bedeutet.
In der Gattung Schildblumen (Chelone <templatestyles src="Person/styles.css" />L.) sind etwa vier Arten bekannt:
- Blaue Schildblume (Chelone caerulea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Nutt.) Spreng.): Sie wird von manchen Autoren auch als Penstemon angustifolius <templatestyles src="Person/styles.css" />Nutt. ex Pursh in die Gattung Penstemon gestellt.<ref name="POWO" />
- Cuthberts Schildblume (Chelone cuthbertii <templatestyles src="Person/styles.css" />Small): Sie kommt von Virginia bis Georgia vor.<ref name="POWO" />
- Kahle Schildblume (Chelone glabra <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Sie ist in Nordamerika im zentralen und östlichen Kanada und in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten weitverbreitet.<ref name="GRIN" />
- Lyons Schildblume auch Berg-Schildblume genannt (Chelone lyonii <templatestyles src="Person/styles.css" />Pursh): Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="POWO" />
- Schiefe Schildblume auch Schlangenkopf oder Miesmäulchen genannt (Chelone obliqua <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Sie kommt in mehreren Varietäten in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="POWO" />
Belege
Literatur
- Allan D. Nelson, Wayne J. Elisens: Polyploid evolution and biogeography in Chelone (Scrophulariaceae): morphological and isozyme evidence. In: American Journal of Botany, Volume 86, 1999, S. 1487–1501. online.
- Walter Erhardt et al.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="POWO">Chelone. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>