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Moufida Tlatli

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Moufida Tlatli (arabisch مفيدة التلاتلي, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 4. August 1947 in Sidi Bou Saïd; † 7. Februar 2021<ref>Le ciméma tunisien en deuil : la réalisatrice Moufida Tlatli tire sa révérence auf leaders.com.tn vom 7. Februar 2021 (französisch)</ref>) war eine tunesische Filmeditorin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin sowie Kulturministerin.

Leben

Moufida Tlatli erhielt in den Jahren 1966 bis 1968 eine Filmausbildung beim IDHEC in Paris. Danach kehrte sie nach Tunis zurück, arbeitete jedoch auch in Paris als Editorin weiter. Außerdem wirkte sie bei sehr vielen tunesischen Filmen mit. Zusammen mit Férid Boughedir und Nacer Khemir gehört Moufida Tlatli zu den bedeutenden tunesischen Filmemachern. Ihr Regie-Debüt hatte sie mit Palast des Schweigens (arabisch: Samt al qusur, französisch: Les silences du palais, 1994). Weitere Regiearbeiten von ihr waren Zeit der Männer, Zeit der Frauen (La saison des hommes, 2000) sowie Rivalinnen (Nadia et Sarra, 2004).

Moufida Tlatli zeigte ihre Arbeiten auf den größten Filmfestivals wie in Cannes, Chicago, Mailand und Istanbul und den USA. 1994 wurde Tlatli für Palast des Schweigens beim Carthage Film Festival ausgezeichnet.

Nach der Revolution in Tunesien 2010/2011 trat sie im Januar 2011 als Kulturministerin in die Übergangsregierung Mohamed Ghannouchis ein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juli 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.liberation.fr</ref>

Tlatli war eine der Regisseurinnen, die in dem 2011 erschienenen TV-Dokumentarfilm Femme et cinéaste porträtiert wird.

Filmografie (Auswahl)

Als Filmeditorin

  • 1974: Sejnane
  • 1977: Omar Gatlato
  • 1979: Nahla
  • 1980: Aziza
  • 1983: Traversées
  • 1984: Die Wanderer in der Wüste (El-haimoune)
  • 1987: Caméra arabe (Dokumentarfilm)
  • 1988: Die Spur (Sama)
  • 1990: Halfaouine – Zeit der Träume (Asfour Stah)
  • 1990: Le cantique des pierres
  • 1994: Palast des Schweigens (Samt el qusur, auch Samt el Koussour)
  • 1994: H'Biba M'Sika

Als Drehbuchautorin und Regisseurin

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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