Zum Inhalt springen

Herbert Buhtz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 16:01 Uhr durch imported>TWsk.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Herbert Buhtz Vorlage:SportPicto
Voller Name Ernst Otto Herbert Buhtz
Nation NS-StaatDatei:Flag of the German Reich (1933–1935).svg Deutsches Reich
Geburtstag 12. April 1911
Geburtsort KoblenzDeutsches Reich
Sterbedatum 7. Juni 2006
Sterbeort BerlinDeutschland
Karriere
Verein Berliner Ruder-Club
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsches Meisterschaftsrudern 9 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber 1932 Los Angeles Doppelzweier
 Europameisterschaften
Silber 1937 Amsterdam Achter
Gold 1938 Mailand Achter
 Deutsches Meisterschaftsrudern
Gold 1929 Berlin Doppelzweier
Gold 1930 Berlin Doppelzweier
Gold 1931 Berlin Einer
Gold 1931 Berlin Doppelzweier
Gold 1933 Breslau Vierer mit
Bronze 1933 Breslau Achter
Gold 1934 Mainz Vierer mit
Gold 1935 Essen Einer
Bronze 1937 Leipzig Vierer mit
Gold 1937 Leipzig Achter
Gold 1938 Heilbronn Achter

Ernst Otto Herbert Buhtz (* 12. April 1911 in Koblenz-Ehrenbreitstein; † 7. Juni 2006 in Berlin) war ein deutscher Rudersportler und Olympiazweiter im Doppelzweier von 1932.

Leben

Herbert Buhtz erlernte das Rudern bei der Ruder-Vereinigung Alt-Werder Magdeburg. Als gerade 18-Jähriger wurde er gemeinsam mit Gerhard von Düsterlho in Berlin 1929 Deutscher Meister im Doppelzweier. Dieser Titel war der erste Deutsche-Meister-Titel für einen Magdeburger Ruderverein. 1930 konnten beide diesen Erfolg wiederholen.

Datei:Friedhof heerstraße 2018-05-12 (37).jpg
Grab von Herbert Buhtz auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend

Buhtz wechselte zum Berliner Ruder-Club (BRC) und erkämpfte dort 1931 die deutsche Meisterschaft im Einer sowie erneut einen Sieg im Doppelzweier. Bei den Olympischen Sommerspielen 1932 in Los Angeles erruderte Herbert Buhtz vom Berliner Ruder-Club (BRC) zusammen mit seinem Clubkameraden Gerhard Boetzelen die Silbermedaille im Doppelzweier. Ursprünglich hatte Trainer Tom Sullivan Buhtz nicht für den Olympiakader nominiert. 1933 gewann er den deutschen Meistertitel im Vierer mit Steuermann. 1935 wurde er erneut Deutscher Meister im Einer.

Buhtz gewann außerdem mit dem deutschen Achter Silber bei den Europameisterschaften 1937. Ein Jahr später folgte in Mailand der Europameistertitel mit dem Achter. Auf nationaler Ebene ruderte er insgesamt zu neun Meistertiteln. 1932 hatte Buhtz mit seinem ersten von zwei Siegen im Einer die Henley Royal Regatta um die „Diamond Sculls“ gewonnen und war damit international bekannt geworden.

Buhtz trat zu den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin nicht mehr an, gewann 1937 noch eine Bronzemedaille beim Deutschen Meisterschaftsrudern im Vierer mit Steuermann sowie den Deutschen Meistertitel im selben Jahr und 1938 mit dem Achter des Berliner SC. Danach beendete er seine sportliche Karriere.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war der promovierte Zahnarzt Gründungsvorsitzender bei der Wiederbegründung des Berliner Ruder-Clubs und des Berliner Regattavereins von 1881 (heute LRV Berlin). Zudem war er seit 1958 auch als Trainer beim BRC erfolgreich, dessen Ehrenmitglied er war.

Herbert Buhtz starb, zwei Monate nach seinem 95. Geburtstag, im Juni 2006 in Berlin.<ref>Veronika de Haas: Herbert Buhtz (Geb. 1911). In: Der Tagesspiegel. 29. Dezember 2006. Abgerufen am 20. November 2019.</ref> Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend (Grablage: IV-1-48).<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S. 485.</ref> Er ruht dort neben seiner Gattin Gertrud Buhtz (1914–1997).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Deutsche Meister im Einer

Vorlage:Hinweisbaustein