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Pythagorio

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Stadtbezirk Pythagorio
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Basisdaten
Staat GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
Region Nördliche Ägäis
Regionalbezirk Samos
Gemeinde Anatoliki Samos
Gemeindebezirk Pythagorio
Geographische Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(1630) 37° 41′ N, 26° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Griechenland/Region zu ISO-Code_type:city(1630) 37° 41′ N, 26° 57′ O
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Höhe ü. d. M. 14 m
(Durchschnitt)
Fläche 5,385 km²
Einwohner 1630 (2011<ref name="VZ2011">Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref>)
LAU-Code-Nr. 56010401
Ortsgliederung 4
Postleitzahl 83103
Telefonvorwahl 22730
Datei:Samos 070 2009.JPG
Pythagorio
Pythagorio

Pythagorio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (n. sg.)) ist eine Kleinstadt an der Südküste der griechischen Insel Samos. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das damals Tigani genannte Dorf auf den Ruinen der antiken Stadt. Zu Ehren des Philosophen und Mathematikers Pythagoras wurde der Ort 1955 in Pythagorio umbenannt. Das touristische Zentrum der Insel bildet zusammen mit weiteren Siedlungen einen Stadtbezirk (Δημοτική Κοινότητα) im Gemeindebezirk Pythagorio.

Lage

Pythagorio liegt im Südosten von Samos an der Bucht von Tigani ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Angrenzende Stadtbezirke sind Chora 3,5 Kilometer nordwestlich und Mytilinii etwa 7 Kilometer nordöstlich. Die Siedlung Nea Poli liegt 2 km westlich an der Abzweigung zum Flughafen, Karpovoulos 1,8 km östlich und Poundes 2,2 km an der Straße nach Samos.

Geschichte

Pythagorio wurde auf den Ruinen der antiken Stadt Samos, einer der bekanntesten Städte der Antike, erbaut. Während der Osmanischen Herrschaft war im Ort lediglich ein Wachposten stationiert. Der Freiheitskämpfer Lykourgos Logothetis ließ 1824 am südwestlichen Ende des Ortes eine Burg errichten. Unter der Herrschaft von Miltiades Aristarchus (1859–1866) begann ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Wiederbesiedelung auf den antiken Ruinen um den alten Hafen. Das Dorf wurde Tigani (Τηγάνι) genannt.

Die Insel Samos wurde 1918 nach dem Anschluss an Griechenland administrativ untergliedert. Tigani wurde als Landgemeinde 1918 anerkannt (Kinotita Tiganiou Κοινότητα Τηγανίου), 1955 in Pythagorio umbenannt<ref>Τηγάνιον – Πυθαγόρειον , Μετονομασίες των οικισμών της Ελλάδας (griechisch)</ref> und 1989 zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben. Durch den Zusammenschluss mit zehn seit 1918 bestehenden Landgemeinden in Folge der Gemeindereform 1997 wurde Pythagorio zum Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde. Mit der Verwaltungsreform 2010 wurden die Gemeinden der Insel zur Gemeinde Samos zusammengelegt. Pythgorio hat seither den Status eines Stadtbezirks (Dimotiki Kinotita Pythagoriou ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))) im Gemeindebezirk Pythagorio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>Κεντρική Ένωση ∆ήµων και Κοινοτήτων Ελλάδας, Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (Hrsg.): Λεξικόιοικητικών Μεταβολών των ∆ήµων και Κοινοτήτων (1912–2001). 2 (Τόμος Β, λ–ω). Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 361.</ref>

Beim Erdbeben vor Samos am 30. Oktober 2020 stürzten Mauern der Burg ein und keramische Ausstellungsstücke im archäologischen Museum zerbrachen.<ref>Tani Georgiopoulou, Giouli Eptakoili, Giannis Papadopoulos: «Επικίνδυνη η κατάσταση». In: kathimerini.gr. 1. November 2020, abgerufen am 4. November 2020 (griechisch).</ref>

Einwohnerentwicklung von Pythagorio<ref>Einwohnerzahlen von Pythagorio 1913–2001, Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch)</ref>
Name griechischer Name 1913 1920 1928 1940 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011<ref name="VZ2011" />
Pythagorio Πυθαγόρειο 1950 2077 2501 2490 2317 1709 1316 1360 1405 1327 1272
Karpovoulos Καρπόβουλος 0016 0014 0023 0029
Nea Poli Νέα Πόλη 0030 0090 0211 0076
Poundes Πούντες 0070 0081 0123
Gesamt 2220* 2501 2490 2317 1709 1316 1406 1579 1642 1500

*einschließlich Limin Tiganiou 112 Einwohner, Metochi Spilianis 4 Bewohner und dem Kloster Agia Triadas 36 Bewohner

Wirtschaft

Datei:Pythagorio.jpg
Hafen von Pythagorio

Die Inbetriebnahme des Flughafens 1963 führte zum Wechsel von der auf Agrarprodukte orientierten Wirtschaft zur Entwicklung des Tourismus auf Samos.<ref></ref> Sie stoppte die Abwanderung von der Insel, Pythagorio entwickelte sich seither zu dem Tourismuszentrum auf der Insel.<ref>N. Haramlambopouos, A. Pizam: Perceived Impacts of Tourism: The Case of Samos. In: Annals of Tourism Research. Band 23, Nr. 3, S. 503–526.</ref>

Verkehr

Datei:FlughafenSamos.jpg
Flughafen

Der Flughafen Samos liegt etwa 2,5 Kilometer westlich der Stadt.

Der Hafen von Samos liegt auf der Landstraße etwas mehr als 12 Kilometer in nordöstlicher Richtung, zum Hafen von Karlovasi beträgt die Entfernung knapp 37 Kilometer in nordwestlicher Richtung. Vom kleinen Fähranleger in Pythagorio existieren in den Sommermonaten Verbindungen nach Fourni und zu den näher gelegenen Dodekanes-Inseln. In kurzer Entfernung östlich von Pythagorio ist eine Marina mit 260 Liegeplätzen.<ref>Samos Marina Pythagorio</ref>

Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs bedient die Busgesellschaft KTEL Samou (ΚΤΕΛ Σάμου) mehrmals täglich mit Samos und Karlovasi auch im Winter.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KTEL Samou (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.samospublicbusses.gr</ref>

Sehenswürdigkeiten

In der Stadt und der näheren Umgebung sind einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen:

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vathy

Samos • Agios Konstantinos • Ambelos • Vathy • Vourliotes • Kokkari • Manolates • Paleokastro • Stavrinides

Karlovasia

Karlovasi • Agii Theodori • Drakei • Kastania • Kondeika • Kondakeika • Kosmadei • Leka • Platanos • Ydroussa

Marathokambos

Marathokambos • Kallithea • Koumeika • Neochori • Skoureika

Pythagorio

Pythagorio • Koumaradei • Mavratzei • Mesogio • Myli • Mytilinii • Pagondas • Pandroso • Pyrgos • Spatharei • Chora

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Kulturerbe: Apollontempel bei Bassae (1986) | Delphi (1987) | Akropolis von Athen (1987) | Frühchristliche und byzantinische Bauten in Thessaloniki (1988) | Antike Stadt Epidauros (1988) | Mittelalterliche Stadt von Rhodos (1988) | Ruinenstadt Mystras (1989) | Olympia (1989) | Insel Delos (1990) | Klöster Daphni, Hosios Lukas und Nea Moni (1990) | Pythagoreion und Heraion von Samos (1992) | Archäologische Stätte Vergina (1996) | Archäologische Stätten von Mykene und Tiryns (1999) | Altstadt von Patmos mit Johanneskloster und Höhle der Apokalypse (1999) | Altstadt von Korfu (2007) | Archäologische Stätte von Philippi (2016) | Zagori-Kulturlandschaft (2023)

Kultur-/Naturerbe: Berg Athos (1988) | Meteora-Klöster (1988)

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