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Krastel

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Krastel
Ortsgemeinde Bell (Hunsrück)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(141)&title=Krastel 50° 3′ N, 7° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(141) 50° 3′ 1″ N, 7° 23′ 27″ O
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Höhe: 403 m ü. NHN
Einwohner: 141 (31. Dez. 2012)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 17. März 1974
Postleitzahl: 56288
Vorwahl: 06762
Lage von Krastel in Rheinland-Pfalz

Das Dorf Krastel, amtliche Schreibweise bis 6. Dezember 1935: Crastel<ref>Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 267</ref>, liegt inmitten der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrück in der Verbandsgemeinde Kastellaun im Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Gebietsreformen gehört das Dorf seit dem 17. März 1974 als Ortsbezirk zur Ortsgemeinde Bell.

Geographie

Der Ort Krastel liegt in einer leichten Hanglage (405 m ü. NHN) auf der Hunsrückhochfläche am Oberlauf des Brühlbaches, einem Zulauf des Wohnrother Baches. Höchste Erhebung ist der Motzenberg mit 455 m ü. NHN. Vom Hauptort getrennt ist der Wohnplatz Heidhof ca. 800 m in östlicher Richtung.

Nachbarorte

Mastershausen Wohnroth und Buch Kastellaun
Reidenhausen Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Bell
Blankenrath Leideneck Völkenroth und Hundheim

Geschichte

Krastel wird im Jahr 1220 in einer Bestandsaufnahme, dem Liber annalium des Erzbistums Trier genannt. Um das Jahr 1310, nach neueren Erkenntnissen des Landeshauptarchiv Koblenz wohl 1330–1335, wird der Ort unter dem Namen Cranstal im Sponheimischen Gefälleregister der Grafschaft Sponheim erwähnt.<ref>Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 33 Nummer 15036. Abgerufen am 15. September 2021.</ref><ref>Zinsen und Gefälle des Grafen von Sponheim um Kastellaun (PDF; 3,14 MB). Abgerufen am 10. Februar 2022.</ref><ref>Abschrift des Zinsen- und Gefälleregisters des Grafen von Sponheim um Kastellaun (PDF; 1,4 MB). Abgerufen am 11. Februar 2022.</ref>

Den Ortsnamen Krastel gibt es nur ein Mal in Deutschland. Er geht vermutlich auf die frühere Bedeutung des Wortes Kran zurück. So bezeichneten die Menschen früher niedere Nadelhölzer wie etwa den Wacholder.

Krastel war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde. Seit dem 17. März 1974 gehört der Ort zur Ortsgemeinde Bell.<ref name="GV2016p159">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Politik

Politisch wird der Ortsbezirk Krastel vom Ortsbürgermeister und dem Ortsgemeinderat Bell vertreten, verfügt aber auch über einen eigenen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher.

Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsvorsteherin als Vorsitzender.<ref>Manfred Kochems (Ortsbürgermeister als Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat Krastel am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Kastellaun und ihrer Ortsgemeinden, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, S. 10, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>

Petra Wiegand wurde im Juli 2024 Ortsvorsteherin von Krastel.<ref name="dvdb">Krasteler Vorsteher von damals bis heute. Ortsgemeinde Bell-Hunsrück, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 71,58 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Manfred Kochems (Ortsbürgermeister als Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl der Ortsvorsteherin im Ortsteil Krastel am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Kastellaun und ihrer Ortsgemeinden, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, S. 10, abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>

Wiegands Vorgänger als Ortsvorsteher waren Otmar Hennchen (Amtszeit 2014–2024), Bernd Sutter (2009–2014) und Reiner Mayer (1994–2009).<ref name="dvdb" />

Literatur

  • Literatur über Krastel in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

Weblinks

Commons: Krastel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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