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Ogre (Stadt)

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Ogre
Wappen von Ogre
Ogre (Stadt) (Lettland)
Ogre (Stadt) (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Ogres novads
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 49′ N, 24° 36′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 49′ 7″ N, 24° 36′ 20″ O
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 16,18 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1928
Webseite: www.ogre.lv
Postleitzahl: 5001–5003
ISO-Code: LV-067
Datei:Ogre3.jpg
Blick auf Ogre
Datei:Ogres luterāņu baznīca.jpg
Lutherische Kirche Ogre
Datei:Ogres dzelzceļa stacija - ogre11 - Panoramio.jpg
Bahnhof Ogre

Ogre (dt.: Oger) ist eine Stadt in Lettland an der Mündung der Oger in die Düna, 36 km südöstlich von Riga. Im Jahre [[:V zählte Ogre Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Latvijas iedzīvotāju skaits pašvaldībās pagastu dalījumā (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pmlp.gov.lv</ref>

Geschichte

Der Name der Stadt ist russischen Ursprungs und leitet sich von (dem im Fluss vorkommenden) угри, Aal, ab. Angeblich gab Katharina I. dem Fluss seinen Namen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite der Stadt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. August 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ogresnovads.lv</ref>

Archäologen fanden hier Siedlungsspuren aus dem 3. bis 5. Jahrtausend v. Chr. In historischer Zeit lebten hier Liven und Lettgallen vermischt. In der Chronik des Heinrich von Lettland wird von einem Kriegsrat der Liven berichtet, welchen diese 1206 abhielten. Dieser Platz wird auf einem von zwei Hügeln bei der heutigen Stadt Ogre lokalisiert.

Der Ort entstand nach dem Bau der Eisenbahnlinie RigaDünaburg 1861 als sommerliches Ausflugsziel für die Stadtbevölkerung Rigas. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bestand Ogre aus etwa 300 Sommerhäusern. Da die Düna zwei Jahre lang die Frontlinie bildete, wurden die Einwohner evakuiert und von der Bebauung blieb nicht viel übrig.

In der Zeit der lettischen Unabhängigkeit nach 1920 blühte der Erholungsort in Konkurrenz zu Jūrmala wieder auf. Im Winter lebten etwa 1300 Einwohner in Ogre, im Sommer waren es hingegen 5000 bis 10.000. 1928 erhielt Ogre die Stadtrechte.

Den Zweiten Weltkrieg überstand Ogre relativ gut, lediglich die Eisenbahnbrücke und einige Betriebe wurden gesprengt. Am 9. Oktober 1944 marschierten Truppen der Roten Armee ein, unter denen sich auch die 308. (lettische) Schützen-Division befand.

In der Stadt bestand das Kriegsgefangenenlager 291 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges.<ref>Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> Schwer Erkrankte wurden in den beiden Kriegsgefangenenhospitälern 2040, Ogre, und 3338, Riga, versorgt.

In der Zeit der Lettischen SSR entwickelte sich der ehemalige Kurort zu einer normalen Stadt mit verschiedenen Fabriken und Kombinaten.

Wirtschaft

Das Unternehmen Ogres Servisa Centrs stellt Rallye-Fahrzeuge her.

Verkehr

Der Bahnhof Ogre ist eine Zwischenstation an der Bahnlinie von Riga nach Daugavpils. Als Ersatz für das 1944 kriegszerstörte ursprüngliche Empfangsgebäude wurde 1947 von deutschen Häftlingen ein neues Standardprojekt-Stationsgebäude im Stil des Sozialistischen Klassizismus der Stalinzeit errichtet (Architekt Sinicin), das bis heute erhalten ist. Stationen des gleichen Projekts befinden sich in Sigulda und Cēsis.

Kultur und Bildung

Es gibt in Ogre ein Kulturzentrum, eine Kunsthochschule und eine Musikschule. Außerdem befinden sich hier drei lettischsprachige Schulen und eine russischsprachige „Jaunogres vidusskola“.

Bauwerke

Die am Waldrand befindliche Lutherische Kirche von Ogre wurde von 1929 bis 1930 von dem Architekten H. Kundziņš in spätneugotischen Formen entworfen.<ref>http://www.vietas.lv/objekts/ogres_evaneliski_luteriska_baznica Lutherische Kirche</ref>

Ogres novads

Seit der Auflösung der Landkreise 2009 bildet Ogre mit neun umliegenden Landgemeinden eine Verwaltungsgemeinschaft. Hier leben 38.861 Einwohner (1. Juli 2010).

Personen

Städtepartnerschaften

Ogre listet 17 Partnerstädte auf:<ref>Ogres novads. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2019; abgerufen am 7. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ogre.lv</ref>

Stadt Land seit
Ånge SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1996
Basarabeasca Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau
Bollnäs SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
Hengelo NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 1996
Järvenpää FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Jõhvi EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland
Joué-lès-Tours FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2005
Kelmė LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 2010
Kerava FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Maimana AfghanistanDatei:Flag of Afghanistan (2013–2021).svg Afghanistan 2011
Mytischtschi RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Nový Bydžov TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Salo FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Sigdal NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Slonim BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus
Tschernihiw UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 2007
Võru EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland

Literatur

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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