Schnett
Schnett Gemeinde Masserberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(490)&title=Schnett 50° 30′ N, 10° 54′ O
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| Höhe: | 693 (690–715) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,69 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Schnett, Gemeinde Masserberg. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 490 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Schnett Gemeinde Masserberg. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 86 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1997 | |||||
| Postleitzahl: | 98666 | |||||
| Vorwahl: | 036874 | |||||
Lage von Schnett in Masserberg
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Schnett ist ein Ortsteil der Gemeinde Masserberg im Landkreis Hildburghausen in Thüringen und staatlich anerkannter Erholungsort.
Geografie
Schnett liegt am Südwestrand des Thüringer Waldes am Südhang des rund 780 Meter hohen Simmersbergs in einer Höhe von etwa 720 Metern.
Geschichte
Schnett wurde 1414 erstmals urkundlich erwähnt. Alte Schreibweisen des Ortsnamens waren Sneid und Schneydt, der Ortsname weist darauf hin, dass an jenem Ort der Wald geschnitten, d. h. gerodet worden war. Eine Kapelle am Ort wurde bereits bei der Ersterwähnung genannt und wurde 1622 durch einen Kirchenneubau ersetzt. Der bestimmende Erwerbszweig am Ort war stets die Forstwirtschaft und die Holzverarbeitung, letztere insbesondere spezialisiert auf Truhenherstellung und Möbelmalerei, später auch Produktion von Zündhölzern und Salbenschachteln. 1666 gab es rund 150 Einwohner, 1853 waren es 687, 1936 waren es rund 1300. Nach 1945 wurde der Ort auch zum Ziel von Fremdenverkehr. 1978 wurde das FDGB-Erholungsheim Kaluga eröffnet.<ref>Neues Deutschland, 5. Januar 1978</ref>
Schnett gehörte ab 1952 zum Kreis Hildburghausen im Bezirk Suhl. Am 1. April 1997 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Fehrenbach, Heubach, Masserberg und Schnett zur Einheitsgemeinde Masserberg zusammen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997</ref>
Schnett ist staatlich anerkannter Erholungsort.<ref>Angela Buchröder: Erholungsort – Thüringer Erholungsorte im Überblick. In: Tourismusnetzwerk Thüringen. Abgerufen am 22. November 2025.</ref>
Sehenswürdigkeiten
Die evangelische Kirche St. Oswald geht auf eine 1416 erwähnte und 1622 durch Neubau ersetzte Kapelle zurück. Die heutige Kirche wurde 1810 errichtet.
Auf dem Schnetter Simmersberg stand bis 2021 Thüringens älteste und höchstgelegene Jugendherberge.
Persönlichkeiten
- Kurt Lauterbach (1921–2010), Basketballtrainer und -funktionär
- Heinz Hergert (* 1936), Fußballspieler in der DDR-Oberliga
- Tim Tscharnke (* 1989), Skilangläufer
Literatur
- Werner Greiner: Schnetter Mundart aus dem Thüringer Walddorf Schnett. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2016, ISBN 978-3-95966-116-4.
- Harald Schramm: Chronik der Gemeinde Schnett 1416–2016. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2017, ISBN 978-3-95966-205-5.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Einsiedel | Fehrenbach | Heubach | Masserberg | Schnett