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Steve Hooker

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Steve Hooker Vorlage:SportPicto

Datei:2008 Australian Olympic team Steve Hooker - Sarah Ewart.jpg
Steve Hooker (2008)

Voller Name Steven Leslie Hooker
Nation AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Geburtstag 16. Juli 1982
Geburtsort Melbourne, Australien
Größe 187 cm
Gewicht 82 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 6,00 m
6,06 m Datei:Sport records icon NR.svg (Halle)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallen-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 2008 Peking 5,96 m
 Weltmeisterschaften
Gold 2009 Berlin 5,90 m
 Hallenweltmeisterschaften
Gold 2010 Doha 6,01 m
Bronze 2008 Valencia 5,80 m
Logo der IAAF Weltcup/Continentalcup
Gold 2010 Split 5,95 m
Gold 2006 Athen 5,80 m
 Commonwealth Games
Gold 2010 Neu-Delhi 5,60 m
Gold 2006 Melbourne 5,80 m
letzte Änderung: 14. August 2018

Steve Hooker OAM, eigentlich Steven Leslie Hooker; (* 16. Juli 1982 in Melbourne) ist ein ehemaliger australischer Stabhochspringer.

Seinen ersten großen internationalen Erfolg hatte Steve Hooker bei den Juniorenweltmeisterschaften 2000, wo er Vierter im Stabhochsprung wurde. Bei den Olympischen Spielen 2004 und bei den Weltmeisterschaften 2005 kam er beide Male nicht über die Qualifikation hinaus.

Seinen ersten Titel gewann er bei den Commonwealth Games 2006 in Dehlimit übersprungenen 5,80 m. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka belegte Hooker mit 5,76 m den neunten Platz. 2008 trat Hooker während der australischen Freiluftsaison in Europa zu Hallenwettbewerben an. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia gewann er mit 5,80 m die Bronzemedaille. Sein größter Erfolg war der Sieg bei den Olympischen Spielen in Peking im selben Jahr mit 5,96 m, was bis zu den Spielen in London 2012, bei denen Renaud Lavillenie 5,97 m überquerte, olympischen Rekord bedeutete. Er selbst ging in London leer aus. Im Finale sprang Hooker keinen gültigen Versuch.<ref>Lavillenie blieb cool. In: HDsports.at. 10. August 2012, abgerufen am 6. Februar 2014.</ref>

Seine Position als in seiner Glanzzeit weltbester Stabhochspringer stellte der Australier bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin unter Beweis, als er sich mit übersprungenen 5,90 m den Weltmeistertitel sicherte. Dabei trat er wegen einer Verletzung der Adduktoren im Finale überhaupt nur zweimal zum Sprung an.

Seine persönliche Bestleistung erzielte Steve Hooker bei einem Leichtathletik-Meeting in Boston mit 6,06 m im Februar 2009.<ref>Jim Finkle: Hooker clears 6.06m, aims to eclipse Bubka. 8. Februar 2009, abgerufen am 6. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Damit lag er damals in der ewigen Weltbestenliste an zweiter Stelle hinter Serhij Bubka.

Hookers Bestleistung über 100 Meter beträgt 10,82 s, er lief sie in Perth 2010.<ref>Steve Hooker to run in Stawell Gift. 16. März 2010, abgerufen am 6. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Steve Hooker ist 1,88 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 85 kg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Persönliche Webseite (Memento vom 25. April 2012 im Internet Archive) (englisch)</ref> Sein Vater Bill Hooker war als Mittelstreckenläufer, seine Mutter Erica Hooker als Weitspringerin erfolgreich.

Für seine Verdienste um den Sport als Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking wurde er 2009 mit der Medaille des Order of Australia ausgezeichnet.<ref>Mr Steven Leslie HOOKER. In: Australian Honours Search Facility. Abgerufen am 2. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2017 wurde er in die Sport Australia Hall of Fame aufgenommen.<ref>Steve Hooker. In: Sport Australia Hall of Fame. Abgerufen am 2. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Steve Hooker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg William Hoyt | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Irving Baxter | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Charles Dvorak | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Edward Cook und Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alfred Gilbert | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Harry Babcock | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Frank Foss | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Lee Barnes | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Sabin Carr | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bill Miller | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Earle Meadows | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Guinn Smith | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bob Richards | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bob Richards | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Don Bragg | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Hansen | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Seagren | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Wolfgang Nordwig | 1976: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Tadeusz Ślusarski | 1980: Polen 1980Datei:Flag of Poland.svg Władysław Kozakiewicz | 1984: FrankreichFrankreich Pierre Quinon | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sergei Bubka | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Maxim Tarassow | 1996: FrankreichFrankreich Jean Galfione | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Hysong | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Timothy Mack | 2008: AustralienAustralien Steve Hooker | 2012: FrankreichFrankreich Renaud Lavillenie | 2016: BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Thiago Braz | 2020: SchwedenSchweden Armand Duplantis | 2024: SchwedenSchweden Armand Duplantis Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1983: Sergei Bubka | 1987: Sergei Bubka | 1991: Sergei Bubka | 1993: Sergei Bubka | 1995: Sergei Bubka | 1997: Sergei Bubka | 1999: Maxim Tarassow | 2001: Dmitri Markov | 2003: Giuseppe Gibilisco | 2005: Rens Blom | 2007: Brad Walker | 2009: Steve Hooker | 2011: Paweł Wojciechowski | 2013: Raphael Holzdeppe | 2015: Shawnacy Barber | 2017: Sam Kendricks | 2019: Sam Kendricks | 2022: Armand Duplantis | 2023: Armand Duplantis | 2025: Armand Duplantis

Liste der Weltmeister in der Leichtathletik

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeister im Stabhochsprung