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Max Diamand

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Max Diamand (* 27. Februar 1910 in München; † 9. Juli 1974 ebenda) war ein deutscher Textilgroßhändler.

Leben

Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde er 1939 in das Konzentrationslager in Dachau und später in das KZ Buchenwald deportiert. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er maßgeblich am Aufbau der jüdischen Kultusgemeinde in München und des Bayerischen Hilfswerks in der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) beteiligt.<ref name=":0">Landeshauptstadt München Redaktion: Max-Diamand-Straße. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2021; abgerufen am 29. August 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muenchen.de</ref>

Später war er in seiner unternehmerischen Tätigkeit Vorstand der Unternehmervereinigung Euro-Industriepark und beteiligte sich an der Wiedereröffnung eines jüdischen Altenheims.<ref name=":0" />

In Erinnerung an Diamands Wirken wurde im Münchener Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart am 17. Juli 1997 eine Straße nach ihm benannt.<ref name=":0" /><ref>Max-Diamand-Straße in München Milbertshofen-Am Hart. In: Stadtgeschichte München. Abgerufen am 29. August 2021.</ref> 2017 wurde das Straßenschild um Informationen zur Person ergänzt.<ref>Süddeutsche Zeitung: Schilder der Erinnerung. Abgerufen am 29. August 2021.</ref> Die Straße gehört zum KulturGeschichtsPfad 11 der Stadt.<ref>KulturGeschichtsPfad 11: Milbertshofen-Am Hart. Landeshauptstadt München, München 2017, S. 58 (muenchen.de [PDF]).</ref>

Einzelnachweise

<references />

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