Wilfried Horn
Wilfried Horn (* 2. November 1938 in Letmathe; † 2. Dezember 2025 in Hagen) war ein deutscher Politiker der CDU.<ref>EX-OB Wilfried Horn gestorben. In: radio hagen. Funke Mediengruppe, 3. Dezember 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>
Geboren als dritter Sohn eines Letmather Hufschmieds besuchte er bis zu seinem 14. Lebensjahr die Volksschule und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Maschinenschlosser.<ref name="Schuh 2013">Michael Schuh: Erfolg und Redlichkeit widersprechen sich nicht. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 2. November 2013, abgerufen am 31. Dezember 2014.</ref> Von 1957 bis 1999 war er bei einem Letmather Familienunternehmen aus der Metallverarbeitungsbranche beschäftigt und gehörte dort zeitweilig auch dem Betriebsrat an.<ref name="Schuh 2013"/>
Seit 1969 war Horn Mitglied der CDU.<ref name="Schuh 2013"/> Im selben Jahr wurde er in den Rat der damals noch selbständigen Stadt Hohenlimburg gewählt.<ref name="Schuh 2013"/> Nach der Eingemeindung Hohenlimburgs 1975 war er Mitglied des Rats der kreisfreien Stadt Hagen.<ref name="Schuh 2013"/> Von 1994 bis 1999 war Horn außerdem einer der Bürgermeister (ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters) von Hagen.<ref name="CDU Hagen Historie">Historie. CDU Hagen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2014; abgerufen am 31. Dezember 2014.</ref> 1999 wurde er zum hauptamtlichen Oberbürgermeister (Wahlbeamter) gewählt.<ref name="Schuh 2013"/> Dieses Amt übte er bis 2004 aus.<ref name="CDU Hagen Historie"/> Er war der erste direkt gewählte Oberbürgermeister der Stadt Hagen und schlug in der Direktwahl den Favoriten und Amtsinhaber Dietmar Thieser (SPD). Seit 1946 hatte die SPD immer die Oberbürgermeister der Stadt gestellt. Wilfried Horn kandidierte nicht für eine zweite Amtszeit.<ref>Ulrich Manasterni: Wilfried Horn geht nicht erneut ins Rennen. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 5. Oktober 2008, abgerufen am 13. November 2020.</ref>
Bereits im Jahr 1984 mit der Ehrennadel der Stadt Hagen ausgezeichnet, wurde ihm zudem im Januar 2000 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Wilfried Horn wohnte im Stadtteil Elsey, war seit 1964 verheiratet und hatte zwei Töchter.<ref name="Schuh 2013"/>
Weblinks
Einzelnachweise
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Heinrich Wilhelm Emminghaus | Heinrich Caspar Hiltrop | Johann Caspar Hücking | Heinrich Arnold Wülfingh | Peter Matthias Jule | Carl Johann Elbers I. | Carl Ludwig Christian Dahlenkamp | Wilhelm Möllenhoff | Johann Conrad Pütter | August Wille | Wilhelm Kämper | Johann Peter Aubel | Friedrich Kämper | Ferdinand Elbers | Johann Diedrich Friedrich Schmidt | Friedrich Dödter | August Prentzel | Willi Cuno | Alfred Finke | Cuno Raabe | Heinrich Vetter | Werner Dönneweg (kommissarisch) | Ewald Sasse | Fritz Steinhoff | Helmut Turck | Fritz Steinhoff | Lothar Wrede | Rudolf Loskand | Renate Löchter | Dietmar Thieser | Wilfried Horn | Peter Demnitz | Jörg Dehm | Erik O. Schulz | Dennis Rehbein
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Horn, Wilfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 2. November 1938 |
| GEBURTSORT | Letmathe |
| STERBEDATUM | 2. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Hagen |