Animal Crossing: Wild World
| Entwickler | Nintendo EAD | ||
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| Publisher | Nintendo | ||
| Leitende Entwickler | Takashi Tezuka (General Producer) Hisahi Nogami (Director) Masaru Nii (Program Director) | ||
| Komponist | Kazumi Totaka (Sound Director) | ||
| Veröffentlichung | Nintendo DS Japan 23. November 2005 Datei:Flags of Canada and the United States.svg 5. Dezember 2005<ref>Animal Crossing: Wild World Releases. In: MobyGames. Abgerufen am 30. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Datei:Flag of Europe.svg 31. März 2006 | ||
| Plattform | Nintendo DS Wii U (Virtual Console) | ||
| Genre | Lebenssimulation | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | ||
| Sprache | u. a. Deutsch, Englisch | ||
| Altersfreigabe |
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Animal Crossing: Wild World (kurz: ACWW, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Oideyo Dōbutsu no Mori, deutsch etwa „Komm her! Wald der Tiere“) ist eine von Nintendo stammende Lebenssimulation für den Nintendo DS, die zur Videospielreihe Animal Crossing gehört. Es erschien am 23. November 2005 in Japan und am 31. März 2006 in Europa.<ref name="europa">Animal Crossing: Wild World. Nintendo of Europe, abgerufen am 25. August 2015.</ref> Am 19. November 2015 wurde das Spiel zudem für die Virtual Console der Wii U veröffentlicht.
Spielprinzip
Zu Beginn des Spiels wird der Spieler von Käpten in sein zukünftiges Dorf gefahren. Dabei werden einem diverse Fragen gestellt, durch die man Spieler- und Dorfnamen bestimmen muss. Zudem wird auch die Position des eigenen Hauses im zukünftigen Dorf bestimmt. Im Dorf angekommen betritt man zunächst das Rathaus. Dort erläutert Pelly, die Assistentin des Bürgermeisters, die wichtigsten Funktionen, zeigt dem Spieler die Karte und teilt dem Spieler mit, wo sich das eigene Haus befindet und rät dazu, es aufzusuchen. Hat man sein Haus betreten und wieder verlassen, begegnet man dort Tom Nook. Er berichtet einem, dass er für den Bau des Hauses zuständig war und verlangt dafür 19.800 Sternis (Spielgeld) vom Spieler. Da der Spieler zu diesem Zeitpunkt noch über kein Geld verfügt, bietet er einem einen Teilzeitjob in seinem Laden an, den der Spieler annehmen muss. Der Teilzeitjob besteht darin, diverse Aufgaben auszuführen und dadurch die Steuerung sowie die weiteren Bewohner der Stadt näher kennenzulernen. Durch das verdiente Geld lassen sich 1400 Sternis des Kredits zurückzahlen.
Um den restlichen Anteil der Schulden zu begleichen, stehen dem Spieler zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Er kann mithilfe einer Angel Fische im Fluss, den Seen oder im Meer angeln, mit einem Kescher Insekten jagen, Früchte von Bäumen sammeln, Handel mit Rüben treiben oder weitere Gegenstände sammeln und verkaufen. Alle Gegenstände lassen sich in Tom Nooks Laden verkaufen. Sind die 19.800 Sternis abbezahlt, schlägt Tom Nook dem Spieler eine Vergrößerung seines Hauses vor, für die ein neuer Kredit aufgenommen werden kann. Es sind zahlreiche Erweiterungen des eigenen Hauses möglich. Insgesamt kann man sein Haus sechsmal erweitern.
Neben der Abzahlung der Kredite kann der Spieler dem Museum des Dorfes dabei helfen, die Fossilien-, Insekten-, Fisch- und Gemälde-Sammlung zu vervollständigen. Zudem besteht die Möglichkeit, in der Schneiderei neue Outfits, Brillen, Regenschirme und Kopfbedeckungen zu kaufen und sich damit individuell zu kleiden. Ebenso ist es dort möglich, eigene Designs herzustellen. Tom Nook verkauft in seinem Laden Werkzeuge, Möbel, Teppiche, Tapeten, Blumen und Setzlinge, Briefpapier, Medizin sowie Dachfarben. Wenn eine bestimmte Anzahl an Sternis in Tom Nooks Laden ausgegeben wurde, wird der Laden bis zu viermal erweitert. Ist die letzte Ladenstufe erreicht, ist es möglich, dort seine Frisur von Trude der Friseurin ändern zu lassen. Um zu sehen, wie viele Sternis man insgesamt in diesem Laden schon ausgegeben hat, steht das Punktesystem für den Spieler zur Verfügung. 1 Punkt sind umgerechnet 100 Sternis die ausgegeben wurden. Das Punktesystem wird in Rängen aufgeteilt. Wenn man eine bestimmte Punktzahl erreicht hat, steigt man einen Rang auf. Sobald man einen Rang erreicht, bekommt der Spieler mit der Post ein Modell von Tom Nooks Laden. Wie für Spiele der Animal-Crossing-Reihe üblich gibt es keine vorgegebene Storyline. Spielende können somit frei entscheiden, welche Aufgaben sie lösen und welche Ziele sie erreichen wollen.<ref name="Bachschmerle">Phil Theobald: Reviews: Animal Crossing: Wild World. In: GameSpy. 7. Dezember 2005, S. 1, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In Animal Crossing: Wild World gibt es wie auch schon im Vorgänger Animal Crossing verschiedenste Feiertage und Feste, an denen man teilhaben kann. Während einige davon – z. B. Neujahr oder das Lichterfest – nur einmal im Jahr gefeiert werden, finden andere – wie die Angel- und Insektenfangturniere – häufiger statt.
Animal Crossing: Wild World war eines der ersten Spiele mit Nintendo Wi-Fi Connection. Über eine Internet-Verbindung bestand die Möglichkeit, andere Spieler aus aller Welt in ihren Dörfern zu besuchen oder sich von ihnen besuchen zu lassen. Der Dienst wurde am 20. Mai 2014 eingestellt.<ref>Nintendo Wi-Fi Connection. Nintendo of Europe, abgerufen am 25. August 2015.</ref> Der lokale Mehrspielermodus, bei dem man sich mit Spielenden in unmittelbarer Nähe verbindet, ist nach wie vor verfügbar.
Rezeption
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Animal Crossing: Wild World erhielt überwiegend positive Kritiken. Mehrere Rezensionen lobten insbesondere die Integration der Nintendo Wi-Fi Connection ins Gameplay und hielten sie für ähnlich gelungen wie bei Mario Kart DS.<ref name="Blutwert">Daniel Bloodworth: Animal Crossing: Wild World. In: nintendoworldreport.com. 21. Dezember 2005, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Yeah">Craig Harris: Animal Crossing: Wild World. In: IGN. 13. Dezember 2018, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Craig Harris von IGN merkte an, dass der Touchscreen des Nintendo DS das Spielen zwar deutlich intuitiver mache, das volle Potenzial dieser Neuerung jedoch insgesamt nicht vollständig ausgeschöpft worden sei.<ref name="Yeah" /> In einer GameSpy-Rezension äußerte sich Phil Theobald zudem enttäuscht darüber, dass es bei Animal Crossing: Wild World im Gegensatz zu seinem Vorgänger keine speziellen Events zu Feiertagen wie Weihnachten oder Thanksgiving mehr gibt.<ref>Phil Theobald: Reviews: Animal Crossing: Wild World. In: GameSpy. 7. Dezember 2005, S. 3, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Katsuya Eguchi, Produzent des Spiels, erklärte hierzu, dass es das Ziel gewesen sei, Animal Crossing: Wild World möglichst universell zu gestalten. Die Events und Feiertage im Spiel existieren ausschließlich im Animal Crossing-Universum, damit sie für Spielende weltweit verständlich sind.<ref>Interview: The Wild World of Katsuya Eguchi. In: Wired. 4. Juni 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2012; abgerufen am 7. März 2026.</ref>
Bei den neunten Interactive Achievement Awards von der Academy of Interactive Arts & Sciences für den Titel „Simulationsspiel des Jahres“ nominiert.<ref>Animal Crossing: Wild World. Academy of Interactive Arts & Sciences, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2009 setzte das Official Nintendo Magazine Animal Crossing: Wild World auf Platz 23 der besten 100 Nintendo-Spiele und schrieb hierzu:
“So, it's a game where you wander around a sleepy little village doing nothing but picking flowers, digging up rocks and talking to demented talking animals? [...] Somehow Nintendo turned one of the most bizarre concepts ever into a shockingly addictive time-sink, with a devoted fanbase. Brilliant!”
„Es ist also ein Spiel, in dem du durch ein verschlafenes Dorf wanderst und nichts tust außer Blumen zu pflücken, Felsen auszugraben und mit verrückten sprechenden Tieren zu reden? [...] Irgendwie hat es Nintendo geschafft, eines der bizarresten Spielkonzepte in einen schockierend süchtig machenden Zeitfresser mit einer treuen Fangemeinde zu verwandeln. Brilliant!“<ref>100 Best Nintendo Games - Part Four. In: Official Nintendo Magazine. 24. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Februar 2009; abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bis zum Jahr 2016 wurden nach Angaben von Nintendo 11,75 Millionen Exemplare von Animal Crossing: Wild World verkauft.<ref>Top Selling Software Sells Units. Nintendo, 31. März 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. April 2016; abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einzelnachweise
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