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Brukkaros

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Brukkaros
Brukkaros
Brukkaros
Höhe 1590 m
Lage Namibia
Koordinaten 25° 52′ 2″ S, 17° 46′ 53″ OKoordinaten: 25° 52′ 2″ S, 17° 46′ 53″ O
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Typ Inselberg
Alter des Gesteins etwa 80 Millionen Jahre

Der Brukkaros, auch Gross (Groß) Brukkaros genannt, historisch Geitsi-gubeb bzw. Groot Broek-Karos,<ref>Auszug aus dem Deutschen Kolonial-Handbuch 1896, 1896, S. 203. Abgerufen am 10. Juli 2025.</ref> ist ein 1590 m hoher Berg<ref>Mountain Brukkaros. Mountain Planet. Abgerufen am 21. August 2018.</ref> bei Keetmanshoop in Namibia. Er entstand vor etwa 80 Millionen Jahren gegen Ende der Kreidezeit.

Datei:Brukkaros (2019).jpg
Brukkaros aus der Vogelperspektive

Der Brukkaros sieht aus wie ein mächtiger, nahezu kreisrunder Vulkankrater und ist ein dominantes Naturdenkmal der Keetmanshooper Steppenlandschaft.

Er erhebt sich mit einem Krater-Durchmesser von etwa drei Kilometern etwa 600 Meter über die Hochebene.<ref>T. Stachel, G. Brey & I.G. Stanistreet: Gross Brukkaros - The unusual intracaldera sediments and their magmatic components. In: Communs geol. Surv. Namibia. 9, 1994, S. 23–42 (mme.gov.na PDF).</ref> Der Kraterboden liegt circa 350 Meter unterhalb des Kraterrandes, der durch Wanderwege gut erschlossen ist.

Entstehung

„Entgegen älterer Auffassung ist der Groß-Brukkaros keine Vulkanruine, sondern ein Abtragungsrest mit zentralem intra­montanen Becken in stark verkieselten Gesteinen in der Schlotregion eines ober­kretazischen Vulkans. Der Inselberg wurde im Zuge tertiärer Flächenbildung zwischen Schwarz- und Weißrand­stufe herauspräpariert. Hangschuttdecken-, Fußflächen- und Terrassen­niveaus belegen eine mehrphasige quartäre, durch Klima­schwankungen gesteuerte Relief­geschichte. Die Trennung der morpho­logischen Einheiten und Erfassung von Lineamenten konnte durch Verarbeitung von Landsat-TM Daten erfaßt werden. Neotektonische Bewegungen konnten anhand von Gewässer­netz­veränderungen und End­pfannen­morpho­logie des Fish River und seiner Tributäre nachgewiesen werden.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Stengel: Geomorphologie des Groß-Brukkaros und seiner Umgebung, 1996.<ref>Stengel: Geomorphologie des Groß-Brukkaros und seiner Umgebung. 1996 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />uni-wuerzburg.de (Memento vom 1. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref><ref>Busche, Kempf, Stengel: Landschaftsformen der Erde. 2005, S. 78–79.</ref>

Literatur

  • V. Lorenz, T. Stachel, S. Kurszlaukis et al.: Volcanology of the Gross Brukkaros Field, southern Namibia. In: Communs geol. Surv. Namibia. 2000, Ausgabe 12, S. 395–401. (mme.gov.na PDF).
  • T. Stachel, G. Brey, I.G. Stanistreet: Gross Brukkaros - The unusual intracaldera sediments and their magmatic components. In: Communs geol. Surv. Namibia, 1994, Ausgabe 9, S. 23–42. (mme.gov.na PDF).

Weblinks

Commons: Brukkaros – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />