Lemberger Adler
Die Lemberger Adler ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) (auch: Junge Adler von Lemberg oder Verteidiger von Lemberg) ist eine Bezeichnung für die polnischen Kindersoldaten und Jugendlichen,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Obrona Lwowa w listopadzie 1918 roku.] Instytut Lwowski, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Dezember 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> die die Stadt Lemberg während des Polnisch-Ukrainischen Kriegs in den Jahren 1918 und 1919 und während des Polnisch-Sowjetischen Kriegs 1920 verteidigten.
Geschichte
Ursprünglich wurde der Begriff ausschließlich auf die jungen Freiwilligen angewendet, die an der Verteidigung von Lemberg während der Belagerung der Stadt durch die Ukrainische Armee vom 1. November bis zum 22. November 1918 beteiligt waren. Mit der Zeit erweiterte sich allerdings die Verwendung des Begriffs, und so wird er nun für alle jungen Soldaten verwendet, die in diesem Gebiet für die Verteidigung Polens während des Polnisch-Ukrainischen Kriegs und des Polnisch-Sowjetischen Kriegs kämpften. Zusätzlich zu den Verteidigern von Lemberg werden die Verteidiger von Przemyśl oftmals als Przemyskie Orlęta bezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Obrona Przemyśla w 1918 roku.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Friedhof der Verteidiger von Lemberg
Nach dem polnisch-ukrainischen Konflikt wurden die gefallenen Lemberger Adler auf dem Friedhof der Verteidiger von Lemberg
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}} beigesetzt, der ein Teil des Lytschakiwski-Friedhofs ist. Auf dem Friedhof der Verteidiger sind sowohl Kindersoldaten und Jugendliche als auch reguläre Soldaten begraben, darunter auch ausländische Freiwillige aus Frankreich und den Vereinigten Staaten. Der Friedhof sollte nach dem Willen seiner polnischen Erbauer auch ein Denkmal des Ruhmes sein und die „ewigen, mit Blut erkauften Rechte Polens“ auf die Gebiete Ostgaliziens untermauern.<ref>Bogumiła Berdychowska: Polen – Ukraine. Der Schatten der Geschichte. In: Ost-West. Europäische Perspektiven, Jg. 6 (2005), Heft 3, S. 201–208 (online, abgerufen am 17. März 2020).</ref>
Der Friedhof der Verteidiger von Lemberg wurde von Rudolf Indruch gestaltet, einem Studenten der Lemberger Fakultät für Architektur und selbst ein Adler. Unter den Adlern, die auf dem Friedhof beigesetzt wurden, befindet sich der 14-jährige Jurek Bitschan (1904–1918), der jüngste Verteidiger der Stadt, dessen Name ein Symbol für die polnische Zwischenkriegszeit wurde.
Zu den Beigesetzten gehören hauptsächlich polnische Männer, Frauen und Jugendliche, aber auch vereinzelt deutschsprachige Lemberger aller Religionen inklusive Juden, und aus allen Schichten vom einfachen Handwerker bis zum Adeligen.
Nach der sowjetischen Annexion Ostgaliziens mit Lemberg im Jahre 1939 verfiel der Friedhof zusehends und wurde 1971 von Panzern dem Erdboden gleichgemacht. Seitdem diente der Friedhof der Verteidiger von Lemberg als städtische Müllhalde.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Bildung einer unabhängigen Ukraine begannen Arbeiten zur Restauration des „Adler-Friedhofs“, die jedoch durch die Widerstände der ukrainischen Nationalisten verzögert wurden. Infolge der späteren polnischen Unterstützung der Orangen Revolution in der Ukraine 2004 gab die ukrainische Opposition ihre Widerstände auf, und der Friedhof wurde in einer feierlichen polnisch-ukrainischen Zeremonie am 24. Juni 2005 neu eröffnet.
Der Friedhof, einst als polnisches Siegesdenkmal gedacht, gilt jetzt als Ort der ukrainisch-polnischen Versöhnung. Daneben ist der Friedhof der Sitscher Schützen entstanden.
Quellen
<references />
Weblinks
- Bilder des Friedhofs aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg
- Bild des heutigen Friedhofs und ein kurzer geschichtlicher Abriss
- Bilder des Friedhofs der Verteidiger von Lemberg
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zeitschriftenartikel zum Friedhofsstreit von Lemberg ( vom 11. November 2011 im Internet Archive)