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Benzothiophen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Benzothiophen
Allgemeines
Name Benzothiophen
Andere Namen
  • 1-Benzothiophen
  • Benzo[b]thiophen
  • Thianaphthen
  • 1-Thiainden
  • 2,3-Benzothiophen
  • Benzothiofuran
Summenformel C8H6S
Kurzbeschreibung

weißer, brennbarer Feststoff mit unangenehmem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-395-7
ECHA-InfoCard 100.002.178
PubChem 7221
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 134,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS"/>

Dichte

1,1486 g·cm−3 (36 °C)<ref name="ABC Chemie">Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S. 1411.</ref>

Schmelzpunkt

28–32 °C<ref name="GESTIS"/>

Siedepunkt

222 °C<ref name="GESTIS"/>

Dampfdruck

1,33 hPa (20 °C)<ref name="Merck" />

Löslichkeit
  • schwer in Wasser (0,13 g·l−1 bei 25 °C)<ref name="GESTIS"/>
  • gut in organischen Lösungsmitteln<ref name="ABC Chemie" />
Brechungsindex

1,6374 (37 °C)<ref name="CRC90_3_40">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-40.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS"/>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​411
P: 273​‐​301+312+330<ref name="GESTIS"/>
Toxikologische Daten

1700 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Benzothiophen ist eine chemische Verbindung, deren Struktur aus einem Thiophenring und einem anellierten Benzolring besteht. Dieser bicyclische Heteroaromat ist Grundstruktur vieler Derivate für einen weiten Bereich von Anwendungen in der chemischen Industrie, vor allem in der Pharma- und Farbstoffindustrie, wie zum Beispiel für Insektizide, Pestizide, Thioindigo und Pharmazeutika wie Raloxifen, Zileuton und Sertaconazol.

Vorkommen

Natürlich kommt Benzothiophen in geringen Mengen in Erd-, Heiz- und Schwerölen vor.

Eigenschaften

Benzothiophen ist ein weißer, brennbarer Feststoff mit unangenehmem Geruch, welcher schwer löslich in Wasser ist. Er besitzt einen Brechungsindex von 1,6374 (bei 37 °C). In der medizinischen Chemie kann Benzothiophen isoster durch Naphthalin ersetzt werden.

Einzelnachweise

<references />