Paximadia-Inseln
| Paximadia-Inseln | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Mittelmeer | |||||
| Geographische Lage | 35° 1′ N, 24° 36′ O
{{#coordinates:35,009722222222|24,591666666667|primary
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dim= | globe= | name=Paximadia-Inseln | region=GR-M | type=isle
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| Anzahl der Inseln | 2 | |||||
| Hauptinsel | Sakolévas | |||||
| Gesamte Landfläche | 1,243 km² | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Die Paximadia-Inseln ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (n. pl.), „Zwieback-Inseln“) sind zwei unbewohnte Inseln in der Bucht der Messara-Ebene, gelegen etwa zehn Kilometer vor der Küste des südlichen Kreta. Vor dem Westende ragt ein alleinstehender Fels turmartig aus dem Meer, aber zu klein, um von einer dritten Insel zu sprechen, ebenso wie ein weiterer zwischen den Inseln gelegener Fels. Sie gehören zur Ortsgemeinschaft Saktouria.<ref name="VZ2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ) ( vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)</ref> Die Inseln wurden nach dem Paximadi benannt, weil sie aus der Ferne ähnlich aussehen sollen wie dieser griechische Zwieback. Da die Inseln von Osten wie ein Elefantenbaby mit Rüssel im Westen, von dem nur der obere Teil aus dem Wasser schaut, aussehen sollen, werden die Inseln auch Elefantaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (n. sg.) kleiner Elefant) genannt.<ref>Berend Wolffenbuttel, Toine van der Meijden: Entdecke Agia Galini... zu Fuss, 2021, ISBN 978-618-81205-6-3, S. 16</ref>
Beschreibung
Die längliche, westlich gelegene Insel heißt Megalo Paximadi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Groß-Paximadi) und die östliche heißt Mikro Paximadi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Klein-Paximadi).<ref>Insel(che)n rund um Kreta. bei radio-kreta.de</ref> Die größere Insel wird auch Paximadi Ena ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Paximadi Eins) und die kleinere Paximadi Dio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Paximadi Zwei) genannt.<ref name="VZ2011" /> In seinem Roman „Der kretische Gast“ nennt Klaus Modick die größere Insel Sakolévas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = Sakoleva) und die kleinere Akoníza ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = Breitblättriger Klebalant). Die fast vegetationslosen Felseninseln sind relativ bekannt, da sie von einem großen Abschnitt der Südküste Kretas aus gesehen werden können. Die westliche der beiden erreicht eine Höhe von immerhin 252 Metern und misst 0,677 km², die östliche ist nur 166 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von 0,566 km².<ref>Charles Arnold: Mediterranean Islands, London 2008, ISBN 978-0-9556489-1-5, S. 340</ref> Für eine Besiedlung der Inseln in früherer Zeit gibt es keine Belege.
Mythologie
In antiker Zeit waren die Inseln der Göttin Leto geweiht und wurden Letoa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Claudius Ptolemäus: Geographike Hyphegesis, 3, 15, 11 (Digitalisat)</ref> oder Letoai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) genannt. Nach lokaler Überlieferung soll Leto hier die Zwillinge Artemis und Apollon geboren haben.<ref>Uwe Lammla: Idæisches Licht, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86703-644-3, S. 115–117 (Digitalisat)</ref> Nach einer Version der Geschichte um Daidalos und Ikarus wurden die beiden auf den Paximadia-Inseln gefangen gehalten. Daidalos konstruierte Flügel mit denen sie schließlich von den Inseln fliehen konnten.<ref>Cristoforo Buondelmonti: Discriptio insule Candie, 1417, S. 7r–7v (Digitalisat)</ref><ref>Émile Legrand: Description des îles de l'archipel par Christophe Buondelmonti, Paris 1897, S. 107–108, 142 (Digitalisat)</ref>
Trivia
Die Paximadia-Inseln spielen eine zentrale Rolle in dem Roman „Der kretische Gast“ von Klaus Modick.
Literatur
- Ludwig Bürchner: Letoa 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XII,2, Stuttgart 1925, Sp. 2145 (Digitalisat).
Weblinks
- Εσείς τι γνωρίζετε για τα νησιά Παξιμάδια νότια της Κρήτης; bei dreamfm.gr
- Νήσοι Παξιμάδια bei cretanbeaches.com
Einzelnachweise
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