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Jean Effel

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Datei:Jean Effel dans V du 13 octobre 1946.png
Jean Effel, 1946

Jean Effel (eigentlich François Lejeune; * 12. Februar 1908 in Paris; † 16. Oktober 1982 ebenda) war ein französischer Cartoonist und Illustrator.

Leben und Werk

François Lejeune verwendete das Pseudonym Effel nach seinen Initialen FL. Er studierte Kunst, Musik und Philosophie in Paris und verbrachte einige Zeit in England. Nach wenig erfolgreichen Versuchen als Theaterautor und Maler wurde er zu einem der berühmtesten französischen Karikaturisten. 1933 wurde er als ständiger Mitarbeiter in die Redaktion des Canard enchaîné aufgenommen.<ref>Das Buch 2 (1950) 20.</ref> Seine Karikaturen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auch im Hamburger Abendblatt abgedruckt.<ref name="WELT">Michael Pilz: Der Sechs-Tages-Plan Gottes, in: Die Welt, 24. Dezember 2013</ref>

Seine wichtigsten Werke waren eine Sammlung antifaschistischer Karikaturen (1935), das Märchen Turelune le Cornepipeux (1944) und die fünfbändige Serie La Création du Monde (Die Erschaffung der Welt, ab 1945). Sein Trickfilm Die Erschaffung der Welt kam 1958 in der Tschechoslowakei und 1959 in der DDR in die Kinos.<ref name="WELT"/> In Wien präsentierte er diesen Trickfilm auf Einladung der KPÖ an deren Veranstaltungsreihe im Sommer 1959.<ref>György Dalos: Neutralität und Kaiserschmarrn – Eine Geschichte Österreichs seit 1945. Deutsche Bearbeitung von Elsbeth Zylla. Verlag C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83696-1, S. 74.</ref>

1968 wurde dem Sozialisten Effel in der Sowjetunion der Internationale Lenin-Friedenspreis verliehen.<ref>Michel Dixmier, Claude Pennetier: EFFEL Jean [LEJEUNE François, dit]. In: Le Maitron. 28. Dezember 2008, abgerufen am 28. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 21. September 1976 wurde er zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste der UdSSR ernannt.<ref>Artis 28 (1976) 8.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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