Zum Inhalt springen

Neuneck (Glatten)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Februar 2026 um 17:29 Uhr durch imported>Invisigoth67 (Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt; typo, form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Neuneck
Gemeinde Glatten
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(239)&title=Neuneck 48° 25′ N, 8° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(239) 48° 25′ 5″ N, 8° 31′ 31″ O
 {{#coordinates:48,418055555556|8,5252777777778|primary
dim=10000 globe= name=Neuneck region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 499 m
Einwohner: 239 (31. Dez. 2008)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 72293
Vorwahl: 07443

Neuneck ist ein Ortsteil von Glatten im Nordschwarzwald. Neuneck liegt am Fluss Glatt, etwa 2,5 km talabwärts von Glatten. Der Ort hat etwa 240 Einwohner.

Geschichte

Die Siedlung entstand erst im Anschluss an die Errichtung der Burg im 13. Jahrhundert, die später zum Schloss Neuneck ausgebaut wurde.<ref name=":0" />

Die Reformation wurde in Neuneck im Auftrag von Burkhard und Jerg von Ehingen 1579 durch Anastasius Kommerell eingeführt. Seit dieser Zeit ist der Ort evangelisch geprägt.<ref>Otto Kommerell: Familienchronik Kommerell. Stammtafel mit 79 Bildern und 15 Tafeln aufgestellt in der Zeit von 1915–1942. Kramer, Frankfurt a. M. 1943, S. 34–35.</ref>

Neuneck wurde am 1. Januar 1974 nach Glatten eingemeindet.<ref></ref>

Bauwerke

Schloss

Datei:Burg Neuneck (cropped).jpg
Erhaltener Teil des Unteren Schlosses

Das Schloss Neuneck wurde zwischen 1230 und 1260 oberhalb des Ortes von den Herren von Neuneck erbaut. Im Mittelalter bestand das Schloss aus zwei Teilen, dem Oberen und Unteren Schloss. Das Obere Schloss diente zunächst als Forstmeistersitz, verfiel aber und wurde ab 1658 abgetragen. Heute ist das Obere Schloss komplett verschwunden. Das untere Schloss mit altem Untergeschoss kam 1812 in Privatbesitz.<ref name=":0">Neuneck - Altgemeinde~Teilort - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 9. Februar 2026.</ref> Vom Unteren Schloss steht noch eine kleine Wohnburg mit Schildmauer. Auf das steinerne Untergeschoss wurde im 18. Jahrhundert ein Fachwerkaufsatz aufgesetzt.

Kirche

Die evangelische Kirche St. Maria und Georg in Neuneck besteht seit 1493 und hat 430 Sitzplätze. Im Inneren befinden sich Epitaphe der Herren von Neuneck.

Literatur

  • Vorlage:OberamtWürtt
  • Johann Ottmar: Die Burg Neuneck und ihr Adel. Ein Beitrag zur Geschichte des niederen Adels am Neckar und Schwarzwald. Kümmerle, Göppingen 1974, ISBN 3-87452-232-6.

Weblinks

Commons: Neuneck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein