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Gwayi

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Gwayi
Gwai, Gwaai
Datei:IMG-20230320-WA0024.jpg
Bau des Gwayi Shangani Damms, mit dem Gwayi, der über einen Behelsdamm fließt, im Hintergrund.

Bau des Gwayi Shangani Damms, mit dem Gwayi, der über einen Behelsdamm fließt, im Hintergrund.

Daten
Lage SimbabweDatei:Flag of Zimbabwe.svg Simbabwe
Flusssystem Sambesi
Abfluss über Sambesi → Straße von Mosambik
Quelle 40 km südwestlich von Bulawayo
20° 23′ 50″ S, 28° 18′ 32″ O
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Quellhöhe 1390 m<ref name=CCCP/>
Mündung etwa 10 km oberhalb der Kariba-Talsperre in den SambesiKoordinaten: 17° 58′ 39″ S, 26° 55′ 22″ O
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Mündungshöhe 489 m<ref name=CCCP>sowjetische Generalstabskarte, abgerufen über http://loadmap.net/</ref>
Höhenunterschied 901 m
Sohlgefälle 2 ‰
Länge über 450 km
Einzugsgebiet etwa 38.600 km²<ref>Impact of climate change on Hydro-Electric Generation in the Zambezi basin</ref><ref name="GRDC"/>
Abfluss am Pegel 1491200 Kamativi<ref name="WB3">The Zambezi River Basin - A Multi-Sector Investment Opportunities Analysis - Volume 3 State of the Basin</ref><ref>Impact of climate change on Hydro-Electric Generation in the Zambezi basin</ref><ref name="GRDC"/>
AEo: 37.973 km²
Lage: 60 km oberhalb der Mündung
MNQ 1955–1984
MQ 1955–1984
Mq 1955–1984
MHQ 1955–1984
HHQ (Max. Monat Ø)
0 l/s
84 m³/s
2,2 l/(s km²)
198 m³/s
575 m³/s
Linke Nebenflüsse Lukosi
Rechte Nebenflüsse Shangani, Mbembesi
Einwohner im Einzugsgebiet 122.000 (Stand 2005–06)<ref name="WB4">The Zambezi River Basin - A Multi-Sector Investment Opportunities Analysis - Volume 4 Modeling, Analysis and Input Data</ref>
Datei:Gwayi Basin OSM.svg
Das Einzugsgebiet des Gwayi

Das Einzugsgebiet des Gwayi

Der Gwayi ist ein Nebenfluss des Sambesi in Nordmatabeleland, Simbabwe.

Verlauf

Der Fluss entspringt etwa 40 km südwestlich von Bulawayo in der Provinz Matabeleland South an der Grenze zu der Provinz Matabeleland North. Er fließt nach Norden durch Lupane und weiter nordwestlich durch den Ort Dahlia. Hinter Dahlia nimmt er die Wasser des Shangani auf, fließt an Kamativi vorbei, und mündet etwa 30 km weiter in den Sambesi. Der Gwayi ist etwa 300 km lang. Er führt je nach Regen Wasser, hält dies aber lange in den Untiefen seines Bettes. Der Gwayi mündet etwa 10 km oberhalb der Kariba-Talsperre in den Sambesi.

Hydrologie

Die Abflussmenge des Flusses wurde etwa 60 km vor der Mündung in Kamativi bei dem größten Teil des Einzugsgebiets (ohne Lukosi) in m³/s gemessen.<ref>SIEREM Messwerte</ref><ref name="GRDC">Homepage UNH/GRDC - Der Gwaai in Kamativi. Abgerufen am 27. Juli 2025</ref>

Vorlage:Chart

Ökologie

Der Gwayi ist vor allem in seinem Tal bei Dahlia für seine Wildtierzucht bekannt. Da im semiariden Umland so gut wie keine Landwirtschaft möglich ist, war die Wildtierzucht für den Jagdtourismus eine der wenigen soliden Einnahmequellen und Zukunftsperspektiven. Inzwischen wurden viele dieser Betriebe enteignet. Soldaten haben die essbaren Tiere abgeschossen und auf 20 % ihres früheren Bestandes reduziert. Dafür verlassen Raubkatzen und Elefanten ihre Gehege. Sie marodieren in den Dörfern, weil die Wasserstellen im Tal nicht mehr aufgefüllt werden.

An verschiedenen Stellen des Flusses wird von wilden Siedlern Gold gewaschen.

Gwayi-Shangani Staudamm Projekt

Derzeit befindet sich der Gwayi-Shangani-Damm im Bau, am Zusammenfluss des Gwayi mit dem Shangani. Der Damm wird nach seiner Fertigstellung eine Höhe von 72 m haben, und der resultierende See ein Fassungsvolumen von 635 Millionen m³. Er wir das dritt größte Gewässer Simbabwes nach dem Tugwi-Mukosi-Damm und dem Lake Mutirikwi sein. Das Projekt soll im Dezember 2020 fertiggestellt sein.<ref>Gwayi-Shangani Dam to be third largest countrywide</ref> Die Grundidee für ein solches Vorhaben wurde bereits 1912 erdacht. Neben der Energieversorgung soll das Projekt die Trinkwasserversorgung der Großstadt Bulawayo gewährleisten.<ref>Gwayi-Shangani dam completion set for 2020</ref>

Einzugsgebiet

In einigen Quellen wird das Einzugsgebiet als Gwayi-Shangani-Einzugsgebiet bezeichnet. Entsprechend ist nicht in allen Quellen der Gwayi der Hauptfluss, sondern mit unter auch der Shangani.

Einzelnachweise

<references />