Zum Inhalt springen

Preonzo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. April 2026 um 16:31 Uhr durch imported>Bruno Wulfilo (Bevölkerung: Diagrammtyp geändert, da TimeLine längerfristig nicht mehr unterstützt werden wird).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Preonzo
Datei:Preonzo-coat of arms.svg
Wappen von Preonzo
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Bellinzona
Gemeinde: Bellinzonai2
Postleitzahl: 6523
frühere BFS-Nr.: 5015
Koordinaten: 720578 / 124807Koordinaten: 46° 15′ 50″ N, 9° 0′ 10″ O; CH1903: 720578 / 124807
 {{#coordinates:46,26388|9,00266|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TI type=city
  }}
Höhe: 250 m ü. M.
Fläche: 16,44 km²
Einwohner: 614 (31. Dezember 2016)
Einwohnerdichte: 37 Einw. pro km²
Website: www.bellinzona.ch
Datei:Preonzo di giorno.JPG
Luftbild von Preonzo
Luftbild von Preonzo
Karte
w{w
Datei:Karte Gemeinde Preonzo 2010.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. April 2017

Preonzo (lombardisch Prunz <templatestyles src="IPA/styles.css" />[prunts proːnts proːns]<ref name="lsg">Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 718.</ref>) ist ein Ortsteil der Gemeinde Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Bis zum 1. April 2017 bildete er eine selbständige politische Gemeinde, die zum damaligen Kreis Ticino gehörte.

Geographie

Das Dorf liegt auf 268 m ü. M. am Fuss der Cima dell’Uomo (2390 m ü. M.), am rechten Ufer des Flusses Tessin, 8 km nordwestlich des Stadtzentrums von Bellinzona.

Bergstürze sind in Preonzo seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert. Wieder akut geworden ist die Bergsturzgefahr<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wenn es viel regnet, rutscht der Berg. (Memento vom 20. März 2017 im Internet Archive).</ref> im Jahr 2002: Damals lösten sich 100'000 Kubikmeter Fels und Geröll. Am 15. Mai 2012 ereignete sich wieder ein Bergsturz am Valegion, dem Hausberg von Preonzo – diesmal mit 300'000 Kubikmetern Gesamtvolumen.<ref>Il Valegion è franato. Zona industriale ancora minacciata. Abgerufen am 31. Juli 2022 (italienisch).</ref><ref>Aufnahme des zweistufigen Bergsturzes auf YouTube. Abgerufen am 31. Juli 2022.</ref>

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Preonzo, Moleno-LBS H1-025370.tif
Preonzo mit Moleno im Hintergrund, historisches Luftbild von Werner Friedli (1964)

Das Dorf wurde erstmals 1335 als Prevonzo erwähnt. Der Ortsname stammt wahrscheinlich von lateinisch profundus ‚tief‘ und bezieht sich damit auf eine benachbarte tiefe Stelle beziehungsweise einen benachbarten Wirbel oder Strudel des Flusses Tessin.<ref name="lsg" />

Im 14. Jahrhundert bildete Preonzo mit Moleno eine Nachbarschaft (vicinia). 1335 zählte es zu den Gemeinden der Grafschaft Bellinzona. Der Bischof von Como besass in Preonzo Grundrechte, die er 1181 den Orelli, damals Capitanei von Locarno, abtrat. 1419 gehörten sie den Orelli von Claro.

Am 2. April 2017 schloss sich Preonzo gleichzeitig mit den damaligen Gemeinden Camorino, Claro, Giubiasco, Gnosca, Gorduno, Gudo, Moleno, Monte Carasso, Pianezzo, Sant’Antonio und Sementina der Gemeinde Bellinzona an. Preonzo bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Preonzo. In: Elenco patriziati. Repubblica e Cantone Ticino, Bellinzona, abgerufen am 30. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Säulendiagramm

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Preonzo. In: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS. Bundesamt für Kultur BAK, 2008, abgerufen am 22. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  • Pfarrkirche Santi Simone und Giuda Taddeo<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 57–58.</ref>
  • Pfarrhaus mit Fresken (17. Jahrhundert)<ref name="Martinoli" />
  • Oratorium Santa Maria della Cintura mit Fresken im Innenraum (1726)<ref name="Martinoli" />

Persönlichkeiten

  • Giovanni Brandi (* um 1605 in Porlezza, erwähnt 1627 in Spiez und 1652–1655 in Preonzo), Stuckateur<ref>Giovanni Brandi. In: SikartVorlage:Abrufdatum</ref>
  • Giorgio Genetelli (* 1960 in Preonzo), Zimmermann, Journalist, Schriftsteller und Blogger, er ist einer der Gründer des Verlagsprojekts Arbòk Group<ref>Giorgio Genetelli. In: viceversaletteratura.ch/author. Abgerufen am 31. Juli 2022 (italienisch).</ref><ref>Angela Mollisi u. a.: Giorgio Genetelli. In: Arte&Storia. 15. Jahrgang, Nummer 65. Edizioni Ticino Management, Lugano 2015, S. 34–35.</ref>
  • Walter Rosselli (* 1965 in Preonzo), Übersetzer und Autor, wohnt in Montreux<ref>Walter Rosselli. In: viceversaletteratura.ch/author. Abgerufen am 31. Juli 2022 (italienisch).</ref>

Sport

  • Football Club Preonzo<ref>FC Preonzo. Abgerufen am 31. Juli 2022.</ref>

Literatur

Bilder

Weblinks

Commons: Preonzo – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein