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Ralph Berner

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Ralph Berner (* 28. März 1968 in Sandbach/Breuberg) ist ein ehemaliger deutscher Radsportler.

Er war seit 1979 in den Radsport-Disziplinen Radcross (Radquerfeldein) und Mountainbike aktiv.

Berner fuhr zunächst in der Querfeldein-Sektion, später auch mit dem Mountainbike. Seinen größten Erfolg als Crossfahrer hatte er im Jahr 1993 als Vizeweltmeister. 1991 begann er zudem auch, auf dem Mountainbike zu fahren. Hier konnte er 1996 bei seiner ersten Teilnahme an Olympischen Spielen in Atlanta als bester Deutscher den zehnten Platz belegen. Damit ist er der erste deutsche Mountainbiker, der ein Olympiarennen beendete. Berner betrieb den Crosssport und das Mountainbiking lange Zeit parallel, obwohl nach eigener Aussage der Trainingsbedarf unterschiedlich ist:

„Cross erfordert ein Training mit weniger großen Umfängen, dafür aber mit höherer Intensität als Mountainbiking.“

In der jüngeren Vergangenheit konzentrierte er sich verstärkt auf das Mountainbiking.<ref>Ralph Berner im Munzinger-Archiv, abgerufen am 11. Mai 2017 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Seit 2014 startet Berner für den VC Frankfurt 1883.<ref>Sportlerporträt Ralph Berner. rad-net.de, abgerufen am 11. Mai 2017.</ref> Er ist Teammanager des Votec Racing Teams, engagiert sich für die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB) und arbeitet als Eventveranstalter.<ref name="DIMB">Bike-Urgestein Ralph Berner jetzt DIMB-Mitglied. DIMB e. V., abgerufen am 11. Mai 2017.</ref>

Erfolge

  • 20 Mountainbike-Marathon-Siege seit 1998
  • Deutscher Singlespeed-Meister 2007
  • 2 × 2. Platz bei der Transalp-Challenge 2001/2002
  • 3. Platz Gesamt Transalp Straße 2004
  • 2 × Vizeweltmeister 1987 und 1993
  • 6 × Deutscher Meister
  • Olympiateilnehmer Atlanta 1996<ref name="DIMB"/>

Berufliches

Berner hat eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolviert.<ref>Bund Deutscher Radfahrer (Hrsg.): Radsport. Nr. 4. Deutscher Sportverlag Kurt Stoof, Köln 1993, S. 11.</ref>

Familiäres

Sein Bruder Timo Berner war ebenfalls Radrennfahrer.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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1954 Emil Reinecke | 1955 Herbert Ebbers | 1956 Albert Rinn | 1957 Günther Debusmann | 1958–1963, 1965–1970, 1972, 1973 Rolf Wolfshohl | 1964 Günther Weiss | 1971 Wolfgang Renner | 1976–1982, 1986–1988 Klaus-Peter Thaler | 1983 Dieter Uebing | 1984, 1985 Reimund Dietzen | 1989–1993, 1996 Mike Kluge | 1994 Ralph Berner | 1995 Fritz Seeberger | 1997 Franz-Josef Nieberding | 1998, 1999 Jörg Arenz | 2000, 2004, 2008 Malte Urban | 2001 Tobias Nestle | 2002, 2005 Jens Schwedler | 2003 Jens Reuker | 2006 Johannes Sickmüller | 2007 René Birkenfeld | 2009–2011, 2013, 2014, 2016 Philipp Walsleben | 2012 Christoph Pfingsten | 2015, 2017–2022, 2024-2026 Marcel Meisen | 2023 Sascha Weber

Von 1967 bis 1992 wurden Meisterschaften für Amateure und Berufsfahrer ausgetragen.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutsche Meister im Querfeldeinrennen (Amateure)