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John Collinson

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John Collinson CB (* 1859 in Doncaster; † 29. August 1901 in Kassala) war ein britischer Offizier und Kolonialgouverneur.

Leben

Collinson war ein Sohn von J. W. S. Collinson, Gutsherr von Beltoft House in Lincolnshire. Er besuchte die Royal Military Academy in Sandhurst und trat 1879 als Second Lieutenant des 58th (Rutlandshire) Regiment of Foot in die British Army ein.<ref> London Gazette. Nr. 24670, HMSO, London, 21. Januar 1879, S. 286 (Digitalisat, englisch).</ref> 1880 wurde er zum Lieutenant,<ref> London Gazette. Nr. 24899, HMSO, London, 9. November 1880, S. 5615 (Digitalisat, englisch).</ref> 1884 zum Captain des Northamptonshire Regiment,<ref> London Gazette. Nr. 25392, HMSO, London, 2. September 1884, S. 3957 (Digitalisat, englisch).</ref> 1894 zum Major<ref> London Gazette. Nr. 26521, HMSO, London, 12. August 1894, S. 3383 (Digitalisat, englisch).</ref> und 1896 zum Brevet-Lieutenant-Colonel<ref> London Gazette. Nr. 26795, HMSO, London, 17. November 1896, S. 6272 (Digitalisat, englisch).</ref> befördert. Er diente im Zulukrieg, 1879, im Ersten Burenkrieg, 1881, und nahm mit der ägyptischen Armee am Dongola-Feldzug, 1896, und am Atbara-Feldzug, 1898, teil. Er führte das Bataillon, das 1896 Akasheh einnahm. In der Schlacht von Omdurman kommandierte er die 4. Brigade der ägyptischen Armee. Für seine Verdienste dabei wurde er zum Companion des Order of the Bath ernannt sowie 1899 mit dem Osmanié-Orden dritter Klasse ausgezeichnet.<ref> London Gazette. Nr. 27211, HMSO, London, 17. Juli 1900, S. 4432 (Digitalisat, englisch).</ref> 1899 wurde er Gouverneur des Kassala-Distrikts im Sudan, wo er 1901 im Alter von 41 Jahren starb.

Collinson gehörte zu seiner Zeit zu den prominentesten Angehörigen des Northamptonshire Regiments. Er war vor allem bekannt für seine häufige Teilnahme an Tigerjagden in China und Singapur, bei denen er großen Mut bewies. Nach seinem Tod brachten seine Regimentskameraden in der Church of The Holy Sepulchre in Northampton eine Gedenkplatte für ihn an.<ref>War Memorials Register: Lieutenant Colonel J. Collinson, CB bei www.iwm.org.uk</ref>

Literatur

  • Alfred T. Camden Pratt (Hrsg.): People of the Period. Being a Collection of the Biographies of Upwards of Six Thousand Living Celebrities. Edition Synapse, Tokio 2005, ISBN 978-4-901481-85-4 (2 Bde. in 1, unveränderter Nachdr. d. Ausg. London 1897).
  • Who Was Who. A companion to „Who’s Who“, containing the biographies of those who dies during the period 1897–1916. Black, London 1920.
  • Richard Hill (Hrsg.): A Biographical Dictionary of the Sudan. 2. Aufl. Cass, London 1967 (früherer Titel: A Biographical Dictionary of the Anglo-Egyptian Sudan).

Einzelnachweise

<references/>