Zum Inhalt springen

Knut Blin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Juni 2023 um 08:09 Uhr durch imported>Zamekrizeni (Text ergänzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Knut Blin Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Knut Blin
Geburtstag 22. Dezember 1968
Geburtsort Hamburg
Todestag 26. Mai 2004
Nationalität DeutscherDeutschland Deutsch
Gewichtsklasse Schwergewicht
Größe 1,88 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 9
Siege 9
K.-o.-Siege 8
Niederlagen 0

Knut Blin (* 22. Dezember 1968 in Hamburg; † 26. Mai 2004) war ein deutscher Profiboxer im Schwergewicht. Er war der Sohn des Ex-Europameisters Jürgen Blin.

Leben

Blin boxte als Jugendlicher beim SV Polizei Hamburg und spielte Fußball in Schwarzenbek.<ref>Wenn der Vater mit dem Sohne. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 8. November 1980, abgerufen am 25. April 2021.</ref> Er durchlief in Schwarzenbek eine Lehre zum Schlachter.<ref name=":0">Blond, stark, hat blaue Augen. (PDF) In: Hamburger Abendblatt. 16. April 1987, abgerufen am 24. Februar 2021.</ref>

Als Boxamateur bestritt Blin 55 Kämpfe und wurde 1986 Deutscher Juniorenmeister. Wenig später unterschrieb er einen Vertrag bei Universum Box-Promotion und debütierte im Mai 1987 bei den Profis. „Er ist blond, stark, hat blaue Augen. Und boxen kann er auch“, wurde Blin seinerzeit von Universum-Chef Klaus-Peter Kohl charakterisiert.<ref name=":0" /> Seine Trainer waren Horst Nalbach und Eckhard Dagge. Nach einer Serie von acht Siegen kämpfte er am 16. November 1990 gegen Mario Guedes um die Internationale Deutsche Meisterschaft. Blin gewann den Titel, nachdem Guedes schon in der ersten Runde nach einem Körpertreffer einen Rippenbruch erlitt und schließlich nach der sechsten Runde den Kampf aufgab. Dieser Titelgewinn war sein letzter Kampf. Nach rund dreijähriger Pause arbeitete Blin 1993 an der Rückkehr in den Ring,<ref>„Tatort“ Walddörferstraße: Faustkampf intim statt Gottesdienst. In: Hamburger Abendblatt. 20. Dezember 1993, abgerufen am 26. Juni 2023.</ref> ein Kampf zu Beginn des Jahres 1994 wurde aber kurzfristig abgesagt.

Blin war manisch-depressiv. Er nahm sich am 26. Mai 2004 das Leben.<ref>Knut Blin: Kampf auf verlorenem Posten. In: Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 26. Juni 2023.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />