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Fluginformationsdienst

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Der Fluginformationsdienst ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), FIS) ist ein Flugsicherungsdienst und gibt den Führern von Luftfahrzeugen innerhalb eines Fluginformationsgebietes Informationen und Hinweise, die für die sichere, geordnete und flüssige Durchführung von Flügen erforderlich sind. Fluginformationsdienst wird sowohl für Instrumentenflüge (IFR) als auch für Sichtflüge (VFR) durchgeführt.

Datei:Lüdinghausen, Flugplatz Borkenberge -- 2014 -- 7187.jpg
Cessna 172 – Flugvorbereitung

Fluginformationsdienst in Deutschland

Aufgaben des Fluginformationsdienstes

Folgende Aufgaben werden vom Fluginformationsdienst ausgeübt:<ref>Broschüre Sicherer Sichtflug (S. 18). (PDF) In: Deutsche Flugsicherung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2018; abgerufen am 23. November 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfs.de</ref>

  • Verbreitung allgemeiner Informationen als Flugrundfunksendung
  • Verbreitung gezielter Informationen im Einzelfall (z. B. Informationen zum Wetter oder der Luftraumnutzung)
  • Entgegennahme und Verbreitung von Verkehrsinformationen (auch mittels Radar)
  • Entgegennahme und Weiterleitung von Pilot Weather Reports (PIREPs) und im Flug aufgegebenen Flugplänen
  • Unterstützung bei der Navigation

Der Leistungsumfang des Fluginformationsdienstes ist vom Arbeitsanfall sowie von den am Arbeitsplatz verfügbaren technischen Einrichtungen und deren Möglichkeiten abhängig. Es gibt also keine Garantie für eine Unterstützung seitens des Fluginformationsdienstes.<ref>Broschüre Sicherer Sichtflug (S. 18–19). (PDF) In: Deutsche Flugsicherung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2018; abgerufen am 23. November 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfs.de</ref>

Neben dem Fluginformationsdienst wird auch ein Flugberatungsdienst (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), AIS) angeboten, der im Gegensatz zum Fluginformationsdienst vor dem Flug zur Verfügung steht. Fluginformationsdienst wird in Deutschland von jeder Flugsicherungsstelle erbracht. Hierfür werden in den verschiedenen Fluginformationsgebieten auch gesonderte Funkfrequenzen bereitgehalten. Die Flugverkehrskontrolle hat dabei Vorrang vor der Durchführung des Fluginformationsdienstes.<ref name="Moderne_Flugsicherung-S107">Heinrich Mensen: Moderne Flugsicherung. Springer Vieweg, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-54294-7, S. 107.</ref>

Zudem wird durch den Fluginformationsdienst auch der Flugalarmdienst zur Verfügung gestellt.<ref>Der Privatflugzeugführer: Luftrecht und Sprechfunk. Peters Media Publishing, Köln 2013, ISBN 978-3-95688-000-1, S. 97.</ref>

Inanspruchnahme des Fluginformationsdienstes

Der Fluginformationsdienst kann auf zwei verschiedene Arten in Anspruch genommen werden:<ref name="Moderne_Flugsicherung-S107" />

  1. Mittels Herstellung einer Sprechfunkverbindung zum zuständigen FIS-Lotsen, der dann gezielt auf Informationswünsche seitens des Flugzeugführers eingeht. (Beispiel einer Sprechfunkverbindung)
  2. Mittels Abhören der allgemein ausgestrahlten Flugrundfunksendungen, die allgemeinere Informationen enthalten.

Beispiel einer Sprechfunkverbindung

Pilot: Langen Information, Delta Echo…

FIS: Delta Echo…, Langen Information

Pilot: Delta Echo…, Cessna 172, VFR von Worms nach Sylt, Position Michelstadt, 3000 Fuß, erbitte Verkehrsinformation

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Deutsche Flugsicherung: Broschüre Sicherer Sichtflug<ref>Broschüre Sicherer Sichtflug (S. 21). (PDF) In: Deutsche Flugsicherung. Abgerufen am 22. Mai 2023.</ref>

Flugrundfunksendungen

Folgende Informationen werden über Flugrundfunksendungen verbreitet:<ref name="Moderne_Flugsicherung-S109">Heinrich Mensen: Moderne Flugsicherung. Springer Vieweg, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-54294-7, S. 109.</ref>

  • Beschränkungen und Gefährdungen für den Luftverkehr, die kurzfristig auftreten und nicht rechtzeitig veröffentlicht werden können (z. B. Großbrände oder Einsätze des Such- und Rettungsdienstes)
  • Signifikante Wettererscheinungen (SIGMET)
  • Start- und Landeinformationen (ATIS)

Folgende Informationen enthält eine allgemein ausgestrahlte Flugrundfunksendung:<ref name="Moderne_Flugsicherung-S109" />

  • allgemeiner Anruf
  • Angabe der sendenden Stelle
  • Anlass der Meldung
  • Umkreis, Ort (evtl. geographische Koordinaten), Höhe
  • Art und Umfang z. B. einer Beschränkung

Radargestützter Fluginformationsdienst

Für militärische Flüge nach Sichtflugregeln (OAT-VFR-Flüge) wird zur Erhöhung der Sicherheit ein durch Radar unterstützter Fluginformationsdienst (RAFIS) bereitgestellt. Dieser wird von den Flugverkehrskontrollstellen der Deutschen Flugsicherung, den örtlichen militärischen Anflugkontrollstellen oder den abgesetzten militärischen Dienststellen durchgeführt. Radarunterstützter Fluginformationsdienst soll insbesondere den Wechsel vom VFR- zum IFR-Flug sowie Durchflüge der Luftraumklassen „C“ und „D“ erleichtern.<ref>Heinrich Mensen: Moderne Flugsicherung. Springer Vieweg, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-54294-7, S. 119.</ref>

Fluginformationsdienst in anderen Ländern

Auch in Österreich wird FIS von allen Flugsicherungsstellen erbracht. Außerdem gibt es eine gesonderte Fluginformationszentrale, die auf einer eigenen Frequenz diverse Informationen an Piloten im Flug liefert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />