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Jacmel

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Basisdaten
Blick auf die Bucht und auf Jacmel
Land: Haiti
Département: Sud-Est
Einwohner: 35.000
(2006)
Karte
Jacmel (Haiti)
Jacmel (Haiti)
Lage in Haiti
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Jacmel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in Haiti und Hauptort des Arrondissements Jacmel im Département Sud-Est und wurde im Jahr 1698 gegründet. Die Einwohnerzahl der Stadt wird auf 40.000 geschätzt; sie liegt damit an zwölfter Stelle in der Größenrangliste der Städte Haitis.

Das historische Zentrum der Stadt wurde 2004 von Haiti auf die Vorschlagsliste zur Aufnahme in das UNESCO-Welterbe gesetzt. Viele der historischen Gebäude aus der französischen Kolonialzeit wurden durch das schwere Erdbeben am 12. Januar 2010 stark in Mitleidenschaft gezogen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Haiti.] In: World Heritage. UNESCO, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Januar 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mittlerweile sind fast alle Schäden beseitigt und die Stadt, die als eine der kulturell interessantesten in Haiti gilt, hat ihr altes Flair großteils wiedererhalten. Die schmiedeeisernen Gebäude mit durchgängigen Arkaden werden zum Teil mit dem French Quarter in New Orleans verglichen. Berühmt ist Jacmel ebenfalls durch den Karneval mit sehr eigenständigem Charakter.

Seit 1988 ist Jacmel Sitz des römisch-katholischen Bistums Jacmel.

Geographie

Jacmel liegt etwa 80 Kilometer südlich der Hauptstadt Port-au-Prince an der Südküste von Hispaniola, in einer etwa drei Kilometer weiten Bucht. Der Rivière de la Cosse mündet hier in das Karibische Meer.

Die Stadt verfügt über einen kleinen Hafen (UN/LOCODE: HTJAK), der von der Autorité Portuaire Nationale betrieben wird;<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Port of Jacmel.] World Port Source, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Januar 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.worldportsource.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> er kann von großen Schiffen nicht angelaufen werden.

Die Asphalt-Landebahn des Aéroport de Jacmel (ICAO-Code: MTJA) hat eine Breite von 29 m und eine Länge von 1006 m.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jacmel.] In: World Aeronautical Database. World Aero Data, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Januar 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/worldaerodata.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geschichte

Die Stadt wurde 1698 von französischen Kolonisten gegründet. Die Herkunft des Namens ist unklar. Es heißt, der Name gehe auf den Namen einer Siedlung der Taíno mit dem Namen Yaquimel zurück, andere Quellen weisen nennen den Namen von Jacques Melo, der demnach als einer der Gründer des kolonialen Ortes zum Namenspatron der Stadt wurde. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einer wichtigen Hafenstadt, von der vor allem Kaffee verschifft wurde. Als Ende des 18. Jahrhunderts die große mulattische Bevölkerung der Stadt eine Gleichberechtigung mit den Weißen verlangte, wurde die Stadt zu einem Kriegsschauplatzes im Aufstand der Schwarzen gegen die Kolonialherrschaft. Im Jahr 1816 hatte Alexandre Sabès Pétion, der damalige Präsident Haitis, Simón Bolívar hier zu Gast, als der seine Anhänger bewaffnete. Mitte des 19. Jahrhunderts liefen die meisten Dampfschiffe auf dem Weg zwischen der Karibik und Europa den Hafen Jacmels an. Die Stadt war die erste Stadt in der Karibik mit Telefon und einer Wasserversorgung. An Heiligabend 1895 wurde in der Stadt die erste Elektrizitätsversorgung Haitis in Betrieb genommen. 1896 brannte die Stadt nieder.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Dominican Republic and Haiti. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. 4. Auflage. Lonely Planet, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-1-74104-292-4, [ ], S. 317 (englisch, Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Erdbeben 2010

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Schäden durch das Erdbeben in Jacmel
Datei:Earthquake damage in Jacmel 2010-01-17 4.jpg
Schäden durch das Erdbeben in Jacmel

Die Stadt wurde durch das Erdbeben vom 12. Januar schwer in Mitleidenschaft gezogen. Etwa 70 % der Häuser wurden beschädigt, viele stürzten in sich zusammen. Nach Angaben des Bürgermeisters kamen durch das Erdbeben 400–500 Einwohner der Stadt ums Leben, mehr als 4000 weitere wurden verletzt. Die historische Markthalle, die 1895 von belgischen Handwerkern gebaut wurde und viele der historischen Herrenhäuser mit den schmiedeeisernen, von Gusseisen getragenen Balkonen widerstanden den Erdstößen. Das Alexandra Manor Hotel jedoch, ein für seine Architektur bekanntes Gebäude und die meisten Häuser in den ärmeren Stadtteilen stürzten ein oder wurden irreparabel beschädigt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, MYsinchew.com, 20. Januar 2010. Abgerufen am 30. Januar 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

225 kanadische Soldaten sind mit der Fregatte HMCS Halifax nach Jacmel gebracht worden, um den Betroffenen zu helfen. Die Fregatte konnte den Hafen jedoch nicht direkt anlaufen, da dieser zu seicht ist. Der Flugplatz der Stadt war nach dem Erdbeben zunächst nicht nutzbar, kanadische Truppen haben zunächst mit Hubschraubern vom Typ CH-146 Griffon und ab 19. Januar auch mit Flugzeugen vom Typ CC-130 Herkules Hilfsgüter in die Stadt geflogen und Verletzte sowie Ausländer ausgeflogen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, The Globe and Mail, 19. Januar 2010. Abgerufen am 31. Januar 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die kanadische Regierung konzentriert sich mit ihren Hilfsmaßnahmen auf Ersuchen der Regierung Haitis auf Jacmel und die Umgebung. Die Familien von Michaëlle Jean, Kanadas derzeitigem Governor General, wurde in Jacmel geboren.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, National Post, 18. Januar 2010. Abgerufen am 31. Januar 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Mittlerweile ist die Stadt zum überwiegenden Teil wieder aufgebaut, neue Hotels sind im Bau und die Küstenpromenade wird derzeit (Januar 2014) neu hergerichtet. Das alte Gefängnis in der Altstadt wird aufwendig saniert. Die Kathedrale ist geschlossen, der Beginn von Renovierungsarbeiten ist nicht abzusehen.

Bildung

Die einzige Filmhochschule Haitis hat ihren Sitz in Jacmel.

Städtepartnerschaft

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Jacmel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 18° 14′ N, 72° 32′ W

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