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Gibeon (Meteorit)

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Vorlage:Infobox Meteorit

Gibeon-Meteorit
Nationales Erbe in Namibia Datei:Flag of Namibia.svg
Gibeon-meteorite-in-Post-Street-Mall.jpg
Erbetyp Meteoriten
Lage Post St Mall, Windhoek
Geographische Koordinaten: 25° 7′ 28″ S, 17° 45′ 58″ OKoordinaten: 25° 7′ 28″ S, 17° 45′ 58″ O
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Entstehung 4 Mrd. Jahre
Anerkennung
durch den Rat für Nationales Erbe
15. Februar 1950
Trägerschaft
Website NHC Namibia

Der Gibeon-Meteorit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); offiziell nur als Gibeon bezeichnet) ist ein Eisenmeteorit, dessen Bruchstücke erstmals 1836 in Südwestafrika, nahe der Stadt Gibeon am Ostufer des Großen Fischflusses (Visrivier) in der Region ǁKharasVorlage:Hinweis Klicklaute gefunden wurden. Die Fundkoordinaten liegen bei

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   |name=Fundort des Gibeon-Meteorit
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  }}.<ref>Gibeon. Meteoritical Bulletin, abgerufen am 30. Juni 2020.</ref> Er wurde zuerst von Capt. James Edward Alexander beschrieben.

Der kaiserliche Geologe Paul Range berichtete 1913 von einzelnen Massen, die in situ auf den im Gebiet vorkommenden, pleistozänen Kalahari-Kalken aufliegend entdeckt wurden. Range schloss daraus, dass der Meteorit erst nach Bildung dieser Formationen gefallen sein konnte.<ref>Vagn F. Buchwald: Gibeon. (PDF) In: Handbook of Iron Meteorites. University of California Press, 1975, S. 584–585, abgerufen am 30. Juni 2020.</ref> Datierungen dieser Schichten ergeben ein Alter von 13.000 bis 30.000 Jahren.<ref name="atlas">Gibeon-Meteorit. mineralienatlas.de, abgerufen am 30. Juni 2020.</ref> Das Entstehungsalter des Meteoriten selbst wird mit über vier Milliarden Jahren angegeben.

31 Bruchstücke des Meteoriten sind in der namibischen Hauptstadt Windhoek in der Fußgängerzone Post Street Mall ausgestellt und frei zu besichtigen.

Entstehung

Beim Eintritt in die Atmosphäre zerplatzte er in mehrere tausend Bruchstücke, die in einem Gebiet von rund 370 × 185 km niedergingen – das größte bekannte Meteoritenstreufeld auf der Erde. Das Gibeon-Streufeld ist mittlerweile ziemlich abgesucht, mindestens 26 t Meteoritenmaterial wurden gefunden.

Der Meteorit stammt aus dem Asteroidengürtel und wird als feiner Oktaedrit der Gruppe IV A klassifiziert, seine Struktur ist polykristallin und zeigt die Widmanstätten-Struktur.<ref name="atlas" /> Diese Struktur ist ein unverwechselbares Kennzeichen für die meteoritische Herkunft, denn es gibt nichts Irdisches, das diese Struktur aufweist.

Farbe und Zusammensetzung

Seine Farbe ist silbrig-metallisch glänzend. Der Meteorit besteht aus den Mineralen Kamacit und Taenit.

Chemische Zusammensetzung: 91,8 % Eisen; 7,7 % Nickel; 0,5 % Cobalt; 0,04 % Phosphor; 1,97 ppm Gallium; 0,111 ppm Germanium; 2,4 ppm Iridium<ref name="atlas" />

Galerie

Siehe auch

Weblinks

Commons: Gibeon (Meteorit) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweis Klicklaute