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Gnosca

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Gnosca
Datei:Gnosca-coat of arms.svg
Wappen von Gnosca
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Bellinzona
Gemeinde: Bellinzonai2
Postleitzahl: 6525
frühere BFS-Nr.: 5006
Koordinaten: 722010 / 121534Koordinaten: 46° 14′ 3″ N, 9° 1′ 13″ O; CH1903: 722010 / 121534
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  }}
Höhe: 276 m ü. M.
Fläche: 7,5 km²
Einwohner: 752 (31. Dezember 2016)
Einwohnerdichte: 100 Einw. pro km²
Website: www.bellinzona.ch
Datei:Gnosca.JPG
Gnosca
Gnosca
Karte
w{w
Datei:Karte Gemeinde Gnosca 2010.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. April 2017
Datei:ETH-BIB-Gnosca-LBS H1-015914.tif
Werner Friedli (Fotograf): Gnosca, historisches Luftbild (1953)

Gnosca [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈɲɔska] (lombardisch Gnuscu <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɲuʃku ˈɲoʃko]<ref name="lsg">Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 394.</ref>) ist ein Ortsteil der Gemeinde Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Bis zum 1. April 2017 bildete er eine selbständige politische Gemeinde.

Geographie

Das Dorf liegt am rechten Ufer des Flusses Tessin am Eingang der Riviera, gegenüber von Claro, im Norden der Gemeinde Bellinzona.

Geschichte

Erstmals bezeugt findet sich das Dorf im Jahre 1198 als Niosca. Die sprachgeschichtliche Bedeutung des Ortsnamens ist unklar.<ref name="lsg" />

Aus prähistorischer Zeit ist wenig bekannt; 1898 entdeckte man bronzene Gegenstände aus der Zeit der Etrusker.

Im Mittelalter gehörte Gnosca zur Gastalde Claro. Mailand und Bistum Como erhoben gleichzeitig Ansprüche auf Gnosca, und 1335 wird der Ort überdies als unter der Herrschaft von Bellinzona stehend erwähnt.

Am 2. April 2017 schloss sich Gnosca gleichzeitig mit den damaligen Gemeinden Camorino, Claro, Giubiasco, Gorduno, Gudo, Moleno, Monte Carasso, Pianezzo, Preonzo, Sant’Antonio und Sementina der Gemeinde Bellinzona an. Gnosca bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Gnosca (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati.</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Säulendiagramm

Sehenswürdigkeiten

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  • Die Kirche San Pietro Martire wird erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 55–57.</ref>
  • Kirchenruine San Giovanni Battista<ref name="Martinoli" />

Sport

Persönlichkeiten

  • Familie da Gnosca, die vom Locarneser Adelsgeschlecht Magoria abstammt und, wie dieses, zum Adelsverband der Capitanei gehörte. Sie residierte schon ab dem 13. Jahrhundert auf der Burg Gnosca, die ihr den Namen gab.<ref>Paolo Ostinelli: da Gnosca. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 24. November 2005.</ref>
  • Ubertino da Gnosca (* um 1340; † vor 1407 in Gnosca?), erwähnt ab 1362 in Claro; 1374 verliehen ihm die Domherren des Mailänder Domkapitels für ein Jahr die ungeteilte Gerichtsherrschaft im Gebiet von Gnosca und Gorduno.<ref>Paolo Ostinelli: Ubertino da Gnosca. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Juli 2004, abgerufen am 28. Dezember 2019.</ref>
  • Antonio Masotti (* um 1450 in Gnosca; † nach 1510 ebenda), Militäringenieur des Herzogs von Mailand; von 1470 bis 1510 in Bellinzona nachweisbar; 1477 arbeitete er an der Konsolidierung eines Teils der Stadtmauer, von der Porta nuova oder Porta di Locarno zum Turm del Sasso; im Februar 1507 übertrug ihm Bellinzona die Ausbesserung der Moesabrücke.<ref>Antonio Masotti auf archive.org/stream.</ref>
  • Stefano Sposetti (* 1958 in Mailand), Schweizer Amateurastronom und Asteroidenentdecker, lebt in Gnosca.
  • Flavio Stroppini (* 1979), Journalist, Schriftsteller, gründete im Jahr 2013 www.nucleomeccanico.com (dessen künstlerischer Leiter er ist)<ref>Flavio Stroppini (mit Foto), Biografie und Bibliografie auf Viceversa Literatur (italienisch), abgerufen am 27. Dezember 2015.</ref><ref>Flavio Stroppini Biografia (mit Foto) auf flaviostroppini.com/biografia.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Gnosca – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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