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Selbstverbrennung

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Selbstverbrennung ist eine Form des Suizids bzw. Suizidversuchs, bei der ein Mensch seinen eigenen Körper mit einem Brandbeschleuniger, beispielsweise Benzin, begießt und sich anzündet. Bei zahlreichen Selbstverbrennungen spielt eine psychische Krankheit eine Rolle, oftmals finden diese nicht in der Öffentlichkeit statt. Eine öffentliche Selbstverbrennung hingegen hat häufig zum Ziel, gegen einen Sachverhalt zu protestieren, zum Beispiel gegen die Besetzung eines Staates oder gegen Unterdrückung. Die Qual der Selbstverbrennung veranschaulicht dabei die Qual des empfundenen Unrechts, sei es materiell, politisch oder emotional. Außerdem scheint Betroffenen die qualvolle Selbsttötung geeignet, starke Emotionen zu wecken und dadurch die Eindringlichkeit der beabsichtigten Botschaft zu erhöhen.

Selbstverbrennung als Suizid

Die Selbstverbrennung ist eine extrem schmerzhafte und nicht unbedingt effektive Suizidmethode, da diese durch Umstehende häufig vereitelt wird. Verbrennungspatienten bleiben während des Brandes sehr lange bei Bewusstsein und erleben dadurch die Schmerzen sehr intensiv. Die Furcht vor diesen Schmerzen ist es auch, die dazu führt, dass manche Opfer von Hochhausbränden einen Sprung in den sicheren Tod dem Verbrennen bei lebendigem Leib vorziehen. Die moderne Medizin kann vielen Schwerstverbrannten das Leben erhalten; oft ist eine spätere Entlassung aus dem Krankenhaus möglich, allerdings meist mit schweren Behinderungen und Entstellungen.

Selbstverbrennung als Protest

Die moderne Geschichte der Selbstverbrennung als Protest beginnt mit dem berühmten Fall von Thích Quảng Đức, der sich 1963 selbst tötete, um gegen die Diskriminierung von Buddhisten unter dem Präsidenten Ngô Đình Diệm in Südvietnam zu protestieren. Die intensive Berichterstattung über Đứcs Flammentod und die weltweite Aufmerksamkeit, die ihm zukam, sorgten dafür, dass sich diese Praxis als Form des politischen Protests etablieren konnte. Nach Đứcs Tod kam es schon bald zu weiteren Selbstanzündungen in Vietnam, den USA und anderen Ländern. Anfänglich waren die meisten Fälle gegen die Außenpolitik der Vereinigten Staaten gerichtet. Durch die Selbstverbrennung des tschechoslowakischen Studenten Jan Palach im Jahre 1969 breitete sich diese Praxis auch auf die Staaten des Warschauer Paktes aus. Bis heute haben Selbstverbrennungen in dutzenden Ländern stattgefunden, wobei die verschiedensten politischen Anliegen damit verbunden werden. Eine soziologische Studie zählte 533 Fälle zwischen 1963 und 2002, wobei hier auch Protestsuizide mit eingeschlossen wurden, die durch andere Methoden, wie z. B. Erhängen oder Erschießen, vollzogen wurden.<ref>Michael Biggs: Dying Without Killing: Self-Immolations, 1963–2002. In: Diego Gambetta: Making Sense of Suicide Missions. Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-929797-5.</ref> Auf der Basis derselben Definition zählte eine weitere Erhebung 298 Fälle von 2003 bis 2010, mit Rekordzahlen von 102 und 104 in den Jahren 2009 und 2010.<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012.</ref> Dabei können Selbstverbrennungen in drei verschiedenen Formen auftreten: als isolierte Einzelfälle, als Serien mit Unterbrechungen von mehreren Jahren oder Monaten (so z. B. bei der Kurdistan-Bewegung), oder als Wellen, bei denen sich eine Vielzahl von Menschen für dasselbe politische Ziel tötet und zwischen den Fällen nicht mehr als ein Monat vergeht (so z. B. bei den Konflikten um Tibet oder Telangana).<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, S. 43.</ref>

Selbstverbrennungen sind häufig öffentlich, dramatisch und eine Reaktion auf soziale und politische Konflikte. Daher werden sie für die Medien zu einem berichtenswerten Ereignis. Sie können als eine Form des altruistischen Suizids für einen kollektiven Zweck betrachtet werden. Im Gegensatz zu Selbstmordattentaten zielen sie im Normalfall nicht darauf ab, eine andere Person zu verletzen oder zu töten. Selbstanzündungen bekommen Aufmerksamkeit und werden aufgrund des besonders schmerzhaften Feuertods häufig als Martyrium betrachtet. Das Anliegen einer Selbstverbrennung wird häufig in einer Abschiedsnachricht ausgedrückt, die meist schriftlich verfasst wird. Durch ihre politischen Forderungen und Appelle sowie die Sichtweise auf den eigenen Tod unterscheiden sich diese Nachrichten stark von den Abschiedsbriefen nicht-politischer Suizide. Oft verfolgen sie eine komplexe politische Strategie, wie etwa in den Briefen von Jan Palach oder Artin Penik ersichtlich wird.<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18461-6.</ref>

Öffentliche Selbstverbrennungen in der Geschichte

Selbstverbrennungen in Deutschland

Selbstverbrennungen im übrigen Europa

Albanien

  • Im Oktober 2012 zündeten sich die beiden albanischen ehemaligen politischen Gefangenen Lirak Bejko und Gjergj Ndreca in Tirana selbst an, um zu erreichen, dass die Regierung unverzüglich alle Opfer des Hoxha-Regimes mit 2000 Lek (14 Euro) für jeden Tag in Haft entschädigt. Mit der Selbstverbrennung wollten sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Bejko war 47 Jahre alt, das Alter Ndrecas ist unbekannt. Lirak Bejko starb, Gjergj Ndreca überlebte.

Bulgarien

In den Jahren 2013 und 2014 häuften sich Selbstverbrennungen in Bulgarien. Seitdem kommt es immer wieder zu derartigen Vorfällen<ref>Mathias Fiedler: Tödlicher Ausweg. Abgerufen am 24. Juni 2024.</ref>:

Im Jahr 2015 wurden durch die bulgarischen Behörden fünf tödliche Selbstverbrennungen registriert, für die Jahre 2016 und 2018 jeweils eine. Im Jahr 2019 zündeten sich in der ersten Februarhälfte ein 51-jähriger Mann aus dem Dorf Burja in der Nähe von Drjanowo, eine 52-jährige Frau auf dem Hof ihres Hauses im Dorf Kamen und ein Vater von zwei Kindern aus der Stadt Rila an.<ref>Tödlicher Ausweg. Abgerufen am 20. März 2019.</ref>

Frankreich

  • Im 17. Jahrhundert wurden in Frankreich Fälle von Selbstverbrennungen jesuitischer Priester bekannt, die sich kasteiten und in einem rigorosen Verständnis der Nachfolge Christi bestimmte Gliedmaßen (Arme, Beine) verbrannten.<ref name="copycat">Loren Coleman: The Copycat Effect: How the Media and Popular Culture Trigger the Mayhem in Tomorrow’s Headlines. Paraview Pocket-Simon and Schuster, New York City 2004, ISBN 0-7434-8223-9.</ref>
  • Am 13. Februar 2013 zündete sich ein 43-jähriger Franzose vor dem Arbeitsamt in Nantes an, um gegen die Entscheidung des Arbeitsamtes zu protestieren, das Arbeitslosengeld für ihn nicht zu verlängern. Er erlag seinen schweren Verbrennungen.
  • Zwei Tage später, am 15. Februar 2013, zündete sich ein 49-jähriger Franzose vor seinem Haus in Saint-Ouen an, um dagegen zu protestieren, dass ihm bald die Arbeitslosenhilfe gestrichen werde. Er überlebte mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades an den Händen, im Gesicht und am Oberkörper.<ref>Un chômeur tente de s’immoler à Saint-Ouen, abgerufen am 14. April 2015</ref>
  • Ebenfalls am 15. Februar 2013 kam es in Frankreich zu zwei ähnlichen Selbstverbrennungen: Ein 16-jähriger Schüler schüttete im Pausenhof seiner Schule in La Rochelle eine brennbare Flüssigkeit auf seine Brust und zündete sich an. Mitschüler löschten ihn und retteten ihn vor Verletzungen. Das Motiv war unklar. Ein Mann schüttete in einem Supermarkt in Beaune einen 5-Liter-Kanister Benzin über sich und drohte, sich in Brand zu setzen. Polizisten und Feuerwehrleute konnten den Mann überwältigen, bevor er sich anzündete. Auch hier war das Motiv unklar.

Italien

  • Kóstas Georgákis (griechisch: Κώστας Γεωργάκης) zündete sich am 23. August 1948 in Genua im Protest gegen die Griechische Militärdiktatur an.
  • Im Zuge der Staatsschuldenkrise in Italien zündeten sich 2012/13 sechs Menschen an:<ref>Macht die Krise Italien depressiv? Zeit Online, 6. April 2012.</ref><ref>Selbstverbrennung vor Parlament in Rom. derstandard.at, 11. August 2012.</ref><ref>Arbeitsloser Italiener zündete sich selbst an. nachrichten.at, 21. August 2012.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Proteste gegen Kredithaie: Selbstverbrennung in Mailand. (Memento vom 17. April 2019 im Internet Archive) Euronews, 6. Februar 2013.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Selbstverbrennung wegen Zwangsräumung. (Memento vom 22. März 2014 im Internet Archive) 02elf.net, 17. Mai 2013.</ref>
    • ein 58-jähriger Handwerker vor dem Finanzamt in Bologna, gegen den ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung läuft (in einem Abschiedsbrief schrieb er: »Ich habe immer meine Steuern gezahlt.«),
    • wenige Tage später vor dem Rathaus von Verona ein 27-jähriger Marokkaner. Er erhalte seit vier Monaten kein Gehalt, habe seine Wohnung verloren und esse in der Armenmensa,
    • ein 54-jähriger Arbeiter vor dem Parlament in Rom. Der Witwer, der zwei Monaten zuvor seine Arbeit verloren hatte, hatte mit seinen Brüdern um eine Erbschaft gestritten,
    • ein 48-jähriger Arbeitsloser auf einem Feld in Turin. Er schrieb in einem Abschiedsbrief, er verbrenne sich aus Verzweiflung über seine finanzielle Lage,
    • der 52-jährige Frediano Manzi vor dem RAI-Gebäude in Mailand. Er wollte so gegen Kredithaie protestieren. Er überlebte mit schweren Verbrennungen,
    • ein 64-jähriger Hausbesitzer vor seinem in Vittoria. Er hatte eine Hypothek über 10.000 Euro nicht mehr bedient, weshalb die Bank sein Haus für 26.000 Euro zwangsversteigerte. Er zündete auch seine Frau an. Beide überlebten schwer verletzt.
  • Am 14. Februar 2013 zündete sich ein Ivorer am Flughafen in Rom an, um gegen seine Abschiebung zu protestieren. Zuvor hatte er einem Zollbeamten seine Abschiebungsanordnung gezeigt, ehe er sich mit Treibstoff übergoss und anzündete. Er überlebte mit schweren Verbrennungen.

Litauen

  • Am 14. Mai 1972 übergoss sich Romas Kalanta mit drei Litern Benzin und zündete sich im Park vor dem Musiktheater Kaunas an. Er protestiert mit seiner Selbstverbrennung gegen das Sowjetregime.

Österreich

  • 1786 verbrannte sich ein Bauer in der Obersteiermark auf einem selbst errichteten Scheiterhaufen, um so gegen die Abschaffung von mehreren Feiertagen durch Kaiser Joseph II. zu protestieren.<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18461-6, S. 38.</ref>

Polen

  • Am 8. September 1968 verbrannte sich der ehemalige polnische Widerstandskämpfer Ryszard Siwiec während einer politischen Veranstaltung im Warschauer Zehn-Jahre-Stadion aus Protest gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei im August 1968 und das sozialistische Regime in Polen.
  • Am 21. März 1980 verbrannte sich Walenty Badylak (* 1904) aus Protest gegen das Verschweigen des Massakers von Katyn durch die polnischen Behörden auf dem Hauptmarkt in Krakau.
  • Am 19. Oktober 2017 zündete sich der Pole Piotr Szczęsny in Warschau aus Protest gegen die Politik der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) an. Er starb zehn Tage später.

Russland

Schweiz

  • Am 2. Oktober 1978 setzte sich Lynette Phillips vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in Genf in Brand.<ref>Michael Biggs: Dying Without Killing: Self-Immolations, 1963–2002. In: Diego Gambetta: Making Sense of Suicide Missions. Oxford University Press, 2005, ISBN 0-19-929797-5.</ref> Sie gehörte der Bewegung Ananda Marga an und hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem sie die „Inhumanität (…) unserer Gesellschaft“ anprangerte.
  • Am 6. September 2013 verbrannte sich ein Mann vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in Genf, um auf das Leiden der Tamilen seit dem Bürgerkrieg in Sri Lanka und auf das der Tibeter durch die chinesische Unterdrückung aufmerksam zu machen.<ref>Mann setzt sich in Genf vor dem UNO-Hauptgebäude selber in Brand. cash.ch; abgerufen am 11. September 2013.</ref>

Spanien

Tschechoslowakei

Türkei

  • Am 10. August 1982 verbrannte sich Artin Penik, ein 61-jähriger christlicher Türke armenischer Herkunft, in Istanbul auf dem belebten Taksim-Platz aus Protest gegen den Terror der Asala.

Selbstverbrennungen in Asien

China

Indien

  • Bekannt ist die traditionelle, religiös erlaubte Witwenselbstverbrennung (Sati) vor allem in Indien.
  • Eine südindische psychiatrische Studie zu Geschlechterunterschieden in Suizidmethoden fand 2005 einen deutlich signifikanten Unterschied zwischen indischen Männern und Frauen, die den Weg der Selbstverbrennung als Suizidmethode gewählt hatten: Bei Frauen war Selbstverbrennung mit 8,1 % der betrachteten Suizidversuche die dritthäufigste Methode, unter den männlichen Opfern lag die Rate bei unter zwei Prozent.<ref>C.T. Sudhir Kumar, Rajesh Mohan, Gopinath Ranjith, R. Chandrasekaran: Gender differences in medically serious suicide attempts: A study from South India. In: Psychiatry Research. 144, 2006, S. 79, doi:10.1016/j.psychres.2005.11.012. PMID 16919336.</ref>
  • Aus Protest gegen die Einführung von Hindi als indische Amtssprache entzündete sich der 27-jährige Chinnasamy am 27. Januar 1964 im Bundesstaat Tamil Nadu.<ref>Indian Express vom 12. November 2011, TN to install statue in memory of anti-Hindi activist, abgerufen am 13. August 2012</ref>
  • Am 29. Januar 2009 verbrannte sich der Journalist Muthukumar in der indischen Stadt Chennai, um auf das Leiden der Tamilen durch den Bürgerkrieg in Sri Lanka aufmerksam zu machen.
  • Aus ähnlichen Beweggründen setzte sich Murugathasan Varnakulasingham am 12. Februar 2009 vor dem Büro der Vereinten Nationen in Genf in Flammen. Bis April 2009 kam es zu insgesamt 22 (versuchten) Selbstverbrennungen aus diesem Motiv in Indien, der Schweiz, Großbritannien und Malaysia.<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18461-6, S. 48.</ref>
  • Am 29. November 2009 verbrannte sich der Student Siripuram Srikanth im indischen Hyderabad, um für die Teilung von Andhra Pradesh und die Neugründung des Bundesstaates Telangana zu protestieren. Bis August 2010 folgten mindest hundert Fälle von Protestsuiziden,<ref>Lorenz Graitl: „Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids“. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18461-6, S. 49–58</ref> die bis Dezember 2012 andauerten.

Tibet

Vietnam

Selbstverbrennungen im Nahen Osten und Nordafrika

Israel

Tunesien

Selbstverbrennungen in Kanada

Selbstverbrennungen in den USA Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Ab 1965 verbrannten sich in den USA einige Menschen zum Zeichen des Protestes gegen den Vietnamkrieg.

Literatur

  • Hans von Hentig: Beitrag zur Lehre von der Selbstverbrennung. In: Deutsche Zeitschrift für die gesamte gerichtliche Medizin, 1965, 56, 5, S. 324–333.
  • Dieter Herold: „Alle sollen sehen, wie ich sterbe“. In: Der Stern, 20. April 1978, S. 50–54.
  • Christian Braune: Feuerzeichen. Warum Menschen sich anzünden. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-46224-7.
  • Udo Grashoff: „In einem Anfall von Depression“ Selbsttötungen in der DDR. Ch.Links Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86153-420-7.
  • Edmund Käbisch: Das Fanal von Falkenstein. Eine Studie über die Zersetzung der Kirche durch die Stasi nach der Selbstverbrennung des Pfarrers Rolf Günther. Ed. La Colombe, Bergisch Gladbach 2007, ISBN 3-929351-27-7
  • Lorenz Graitl: Sterben als Spektakel. Zur kommunikativen Dimension des politisch motivierten Suizids. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18461-6.
  • Samuel Bollendorf: Le Grand Incendie, Paris 2015, Éditions Textuel, ISBN 978-2-84597-520-0
  • Sabine Stach: Vermächtnispolitik. Jan Palach und Oskar Brüsewitz als politische Märtyrer. Wallstein-Verlag, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1815-1.
  • Selbstverbrennung in Deutschland. In: taz, 2. August 2003.

Weblinks

Commons: Selbstverbrennung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Selbstverbrennung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen und Einzelnachweise

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