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T-Labs

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T-Labs
Kategorie: Forschungseinrichtung
Rechtsform des Trägers: An-Institut
Sitz des Trägers: Berlin
Standort der Einrichtung: Berlin
Außenstellen: Bonn, Berlin, Be’er Scheva (Israel), Budapest, Wien
Unmittelbar vorher: Fernmeldetechnisches Zentralamt
Art der Forschung: Angewandte Forschung
Fachgebiete: Informations- und Kommunikationstechnologie
Leitung: Alex Choi
Mitarbeiter: 300+
Homepage: www.laboratories.telekom.com

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Die T-Labs, früher bekannt als Telekom Innovation Laboratories sind die Forschungs- und Entwicklungs-Einheit der Deutschen Telekom, die sich darauf konzentriert, neue Technologietrends zu übersetzen und greifbare Ergebnisse in das Innovationsportfolio der Deutschen Telekom zu liefern.

An den Standorten in Bonn, Berlin, Beʾer Scheva und Budapest sind die T-Labs von weltweit führenden Universitäten, Start-ups, Investoren, Forschungsinstituten und industriellen Innovationseinrichtungen umgeben, um mit diesen gemeinsam die Zukunft der Kommunikationsdienste zu gestalten. T-Labs sind An-Institut der Technischen Universität Berlin.

Geschichte

Die T-Labs wurden 2004 als zentrales Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Deutschen Telekom unter der Leitung von Manfred Jeromin gegründet. Als An-Institut der TU Berlin folgen sie einem Open-Innovation-Ansatz und sind in dieser Konstruktion selbst eine Innovation und wurden damit Wegbereiter einer neuen Form der Forschung und Entwicklung. In einem Bericht für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wurden die T-Labs als Benchmark-Beispiel für modernes Innovationsmanagement herausgestellt.<ref>The New Nature of Innovation. In: www.oecd.org. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref>

Zu Beginn arbeiteten 25 Telekom-Mitarbeiter und etwa 50 Wissenschaftler aus mehreren Ländern bei den T-Labs. Die Leitung übernahm von November 2004 bis 2011 Peter Möckel. Unter seiner Leitung wurden mehrere Professuren an der TU Berlin geschaffen und 2009 ein Team im Silicon Valley aufgebaut. Zur Festlegung der akademischen Ausrichtung wurde ein wissenschaftliches Leitungsgremium geschaffen, dem zu Beginn Bernd Girod von der Stanford University und dann Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Sahin Albayrak von der TU Berlin angehörten. 2008 wurden 100 weitere Telekom-Experten in die T-Labs integriert und parallel auch weitere Wissenschaftler eingestellt. Erste Unternehmen wurden ausgegründet.

Im Oktober 2009 führten die T-Labs zusammen mit den Bell Labs von Alcatel-Lucent, dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und dem Antennenlieferanten Kathrein Feldversuche zu einer Technologie namens Coordinated Multipoint Transmission (CoMP) zur Erhöhung der Datenübertragungsrate des Funknetzstandards Long Term Evolution (LTE) durch. CoMP wurde später in den 4G-Standards als eine Unterart von kooperativem MIMO eingeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />3GPP Technical Specification (Release 11) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.qtc.jp</ref>

Im Jahre 2010 verantwortete Heinrich Arnold die Neuausrichtung der Telekom Laboratories auf stärker anwendungs- und umsetzungsorientierte Themen. Im Zuge dieser Neuausrichtung übernahm er 2011 die Leitung der T-Labs, die er bis 2016 innehatte. In diesem Zeitraum wurden unter anderem die Grundlagen für drei neue Business Units im Bereich Cloud Computing, Connected Home sowie Mobile Payment für und innerhalb der Telekom gelegt. Darüber hinaus wurden weitere Fokusfelder mit den Themen Gesundheit, Energie, M2M und Medien etabliert. In der Folge wurden etliche branchenübergreifende Projekte für die digitale Industrie durchgeführt, wie zum Beispiel im Jahre 2012 im Hamburger Hafen gemeinschaftlich mit industriellen Partnern wie SAP, Adidas, Claas, Osram, Siemens, Kuka und Trumpf.<ref>Pressemitteilung - Container schneller an Bord: Hamburg nimmt Kurs auf Hafen der Zukunft. In: www.hamburg-port-authority.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hamburg-port-authority.de</ref> Ebenfalls im Jahr 2012 wurde ein Weltrekord im Datentransfer mit 512 Gbit/s in einem Wellenlängenkanal in einer Glasfaser aufgestellt<ref name="telekom.com">10 Jahre T-Labs - 10 Jahre Innovationen. In: telekom.com/medien. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref>, der erste FlowVisor für SDN entwickelt und der größte iBeacon Feldtest im Jahr 2014 durchgeführt.

Unter der Leitung von Heinrich Arnold wurden etwa 20 Geschäftsneugründungen (Spin-offs) durchgeführt. Dazu gehören unter anderem Trust2Core<ref>New T-Labs start-up company markets innovative security architecture. In: www.laboratories.telekom.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laboratories.telekom.com</ref>, SureNow<ref>SureNow – A quick trip to the mountains, including ski insurance booked on your smartphone. In: www.laboratories.telekom.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laboratories.telekom.com</ref>, Litedesk<ref>humans.txt: European Internet Forum - NEWS. In: www.eifonline.org. Abgerufen am 29. August 2016.</ref>, Motionlogic<ref>Motionlogic GmbH: Motionlogic - International Website. In: www.motionlogic.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.motionlogic.de</ref>, Benocs<ref>BENOCS. In: www.laboratories.telekom.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laboratories.telekom.com</ref>, Soundcall, Zimory<ref>Geschichte: zimory. In: www.zimory.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. April 2016; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zimory.com</ref>, Bitplaces<ref>Location-based Services der neuesten Generation erhöhen den ROI von mobilen Apps | Bitplaces GmbH. In: www.bitplaces.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2017; abgerufen am 29. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bitplaces.com</ref>, Schaltzeit<ref>Schaltzeit - Unternehmen/Geschichte. Abgerufen am 30. Mai 2017.</ref> sowie der digitale cloudbasierte Telekommunikationsdienst immmr<ref>Immmr Imprint. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 29. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.immmr.com</ref> (2016).

Zum Ausbau der internationalen Zusammenarbeit wurde 2016 zusammen mit der TU Berlin das EU-Labs-Programm gestartet. Die erste neue Einrichtung im Rahmen dieser Strategie wurde 2016 in Ungarn an der Fakultät für Informatik der Eötvös-Loránd-Universität geschaffen. Die neue Professur „Data Science and Engineering“ befasst sich unter anderem damit, wirtschaftliche und umweltrelevante Daten mit Hilfe von Mobilfunknetzen zu gewinnen und auszuwerten.<ref>T-Labs weiter auf Internationalisierungskurs. In: www.laboratories.telekom.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2017; abgerufen am 9. Mai 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laboratories.telekom.com</ref> 2017 wurde eine weitere Stiftungsprofessur an der Fakultät für Informatik der TU Wien eingerichtet.<ref>EU Labs-Programm der T-Labs: Neue Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an der TU Wien. In: www.laboratories.telekom.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2017; abgerufen am 9. Mai 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laboratories.telekom.com</ref>

Im April 2019 wurde die Partnerschaft mit der CODE University of Applied Sciences (Berlin) ins Leben gerufen.

Seit April 2022 ist Alex Choi der neue SVP und Leiter der T-Labs.

Seit ihrem Bestehen haben die T-Labs über 900 nationale und internationale Erfindungen zum Patent angemeldet<ref name="telekom.com" />.

Aufbau und Themenfelder

Die T-Labs arbeiten innerhalb der Deutschen Telekom für alle Konzernbereiche. Zugleich sind sie ein An-Institut der Technischen Universität Berlin, eine privatrechtlich organisierte wissenschaftliche Einrichtung, die mit dem normalen Lehr- und Forschungsbetrieb der TU verzahnt ist. Darüber hinaus wurden an etlichen weiteren Universitäten Stiftungsprofessuren eingerichtet. Mit diesem Konzept wird ein intensiver Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie hergestellt. Experten, Unternehmer und Forscher arbeiten an praxisbezogenen Innovationen und disruptiven Technologien im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Seit Januar 2024 konzentrieren sich die T-Labs auf folgende drei Themenschwerpunkte: Quantum Networks, Security, Technology Exploration.

Die folgenden Fachgebiete der TU Berlin gehören oder gehörten zu den T-Labs:

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Internet Network Architectures. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> (2006 bis 2013) mit der Inhaberin der Professur Anja Feldmann
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Quality and Usability Lab. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> (2007 bis 2015) mit dem Inhaber der Professur Sebastian Möller
  • Juniorprofessur für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (2008 bis 2010). Die Inhaberin Gesche Joost nahm 2010 einen Ruf auf eine Professur Designforschung<ref>Design Research Lab. In: design-research-lab.org. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> bei der Universität der Künste Berlin an.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Security in Telecommunications. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> (seit 2008) mit dem Inhaber der Professur Jean-Pierre Seifert
  • Juniorprofessur für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (2009 bis 2011). Der Inhaber Tansu Alpcan wechselte danach an die Universität Melbourne.
  • Juniorprofessur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Assessment of IP-based Applications. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> (2009 bis 2015). Der Inhaber Alexander Raake nahm 2015 einen Ruf auf eine Professur Audiovisuelle Technik an der Technischen Universität Ilmenau an.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Service-centric Networking. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> (seit 2009) mit dem Inhaber der Professur Axel Küpper

Inhaltliche Schwerpunkte der weiteren Partner sind

  • Daten- und Netzsicherheit sowie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (seit 2006) an der Ben-Gurion-Universität im Negev unter Leitung von Yuval Elovici
  • Designforschung und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (seit 2010) an der Universität der Künste Berlin mit der Inhaberin der Professur Gesche Joost
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (seit 2016) an der Eötvös-Loránd-Universität unter Leitung von Tomáš Horváth
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (seit 2017) an der TU Wien unter Leitung von Allan Hanbury.

Persönlichkeiten

Einige der Experten und Wissenschaftler, die bei den T-Labs gearbeitet haben, sind:

Auszeichnungen

Die T-Labs bzw. ihre Mitarbeiter haben über 50 Auszeichnungen erhalten, darunter die folgenden:

Weblinks

Einzelnachweise

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Koordinaten: 52° 30′ 47″ N, 13° 19′ 12″ O

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