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Peter Urban (Moderator)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2026 um 22:13 Uhr durch imported>Anmey10112 (zumindest im NDR-Sendegebiet war er auch vorher schon bekannt.).
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Datei:Peter Urban - Deutscher Radiopreis Hamburg 2016 03.jpg
Peter Urban (2016)

Peter Urban (* 14. April 1948 in Bramsche) ist ein deutscher Journalist, Musiker und Radiomoderator. Er wurde vor allem durch die Kommentierung des Eurovision Song Contest von 1997 bis 2023 im deutschen Fernsehen bekannt.

Leben

Urban besuchte das Gymnasium Carolinum in Osnabrück und das Artland-Gymnasium in Quakenbrück. Anschließend studierte er an der Universität Hamburg Anglistik, Soziologie und Geschichte. 1977 promovierte er mit der Arbeit Rollende Worte – Die Poesie des Rock über die Texte anglo-amerikanischer Populärmusik.

Seit 1973 arbeitete er für den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Darüber hinaus verwirklichte er diverse Musikprojekte als Rockmusiker und Komponist, darunter seine Band Bad News Reunion und die LP Götz George liest Charles Bukowski (1978). 1988 übernahm er eine Stelle als Redakteur in der Musikredaktion des NDR.

Von 1995 bis 1998 war Urban neben seiner Tätigkeit als Musikredakteur und Moderator auch Station-Voice von NDR 2. 2003 wurde er verantwortlicher Redakteur für die Sendungen Nachtclub und Nightlounge bei NDR Info. Bei NDR 2 moderierte er die Sendung NDR 2 Soundcheck Neue Musik, deren Musikprogramm er selbst zusammenstellte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NDR 2 Soundcheck Neue Musik (Memento vom 10. April 2016 im Internet Archive)</ref> Im September 2016 wurde die Sendung nach ihm benannt und heißt seither NDR 2 Soundcheck – Die Peter-Urban-Show.

Ab 1997 kommentierte er den Eurovision Song Contest im deutschen Fernsehen, lediglich 2009 konnte er diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen.<ref>DPA: "Mr. Grand Prix" Peter Urban muss passen. In: stern.de. 4. Mai 2009, abgerufen am 22. März 2023.</ref> Zum letzten Mal kommentierte er den Eurovision Song Contest 2023 aus Liverpool.<ref>Manuel Weis: Peter Urban hört als Kommentator des "ESC" auf. DWDL.de, 22. März 2023, abgerufen am 22. März 2023.</ref><ref>Peter Urban verabschiedet sich vom ESC. In: NDR. Abgerufen am 22. März 2023.</ref> 2007 kommentierte er auch den Eurovision Dance Contest. 2011 war er Mitglied der Jury des Live Entertainment Award, und 2012 war er Juror bei der Jewrovision in München.

2013 ging Urban als Redakteur in Rente. Als freier Mitarbeiter moderiert er weiterhin seine Show beim NDR und gehört zum Moderatorenteam der Sendung Nachtclub bei NDR Blue.<ref>Markus Lorenz: ESC 2019: So schätzt Kommentator Peter Urban Deutschlands Chancen ein. Neue Osnabrücker Zeitung, 18. Mai 2019, abgerufen am 22. März 2023.</ref> 2015 kommentierte er gemeinsam mit dem deutschen Web-Video-Produzenten HandOfBlood den Webvideopreis 2015.<ref>Das war der Webvideopreis 2015. Broadmark, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2017; abgerufen am 28. Januar 2017.</ref> Seit 2021 läuft die Sendung Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban mit ihm beim NDR-Radio.

Datei:Peter Urban - Paul Botter's Blues Project (Downtown Bluesclub Hamburg 2011).jpg
Peter Urban (2011)

Peter Urban bezeichnet sich als „katholisch erzogen, aber der Kirche entfremdet“.<ref>ESC-Legende Peter Urban im Abschiedsgespräch: „Ich finde es schön, diese Stimme zu haben“. In: Redaktionsnetzwerk Deutschland. Verlagsgesellschaft Madsack, 13. Mai 2023, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref> In seiner Jugend war er Messdiener in St. Marien (Quakenbrück).<ref> Die Memoiren von Peter Urban. In: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche. Gunnar Anger, abgerufen am 19. Oktober 2025.</ref>

Urban ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Bruder ist der Schriftsteller Klaus K. Urban.<ref>Stefan Reckziegel: Fernsehen: Das TV-Duell der Urban-Brüder. In: Hamburger Abendblatt. 21. Mai 2021, abgerufen am 13. Mai 2024.</ref>

Radio und Fernsehen

  • 1970er-Jahre: „NDR 2 – Musik für junge Leute“
  • 1980er-Jahre: „NDR 2 – Club extra“
  • 1990er-Jahre: „NDR 2 – Der Club“; „Club nach zehn“; „Dreamtime“
  • 1997–2023: ESC-Kommentar
  • seit 2003: Die-Peter-Urban-Show, jeden Mittwoch um 18 Uhr auf NDR 2
  • am 21. Mai 2021 hatte er eine Cameorolle bei Laschi und Lauti<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Peter Urban bei Laschi und Lauti (Memento vom 13. September 2021 im Internet Archive)</ref>

Werke

  • Rollende Worte, die Poesie des Rock. Von der Straßenballade zum Pop-Song. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 1979, ISBN 3-596-23603-7.
  • On Air. Erinnerungen an mein Leben mit der Musik. Rowohlt, 2023, ISBN 978-3-498-00295-4.

Literatur

  • Autorenkollektiv. Heiko Bockstiegel, Antje Telgenbüscher et al.: Persönlichkeiten aus Quakenbrück und umzu. Hrsg.: Stadtmuseum Quakenbrück. Quakenbrück 2024, ISBN 978-3-9825260-2-7. S. 147f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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