Regenbogen-Ragwurz
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Regenbogen-Ragwurz | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Ophrys iricolor 1.JPG
Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor) <templatestyles src="Person/styles.css" />Desf. in Israel | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ophrys iricolor | ||||||||||||
| Desf. |
Die Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />Desf.) ist eine Art der Gattung Ragwurzen (Ophrys) und damit der Familie der Orchideen. Sie blüht von Februar bis April, aber meist zwei Wochen später als die Braune Ragwurz (Ophrys fusca). Sie wird von manchen Autoren auch als Unterart eingestuft: Ophrys fusca subsp. iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />(Desf.) K.Richt.<ref name="WCSP" />
Merkmale
Diese mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 35 cm. Der Blütenstand umfasst eine bis fünf Blüten. Die Kelchblätter sind grün gefärbt. Die Lippe wirkt durch die Haare samtig und ist schwarz-violett und auf der Unterseite braunrot gefärbt. Der extrem schmale Rand ist unbehaart und meist dunkler. Diese Art weist ein leuchtend blaues Mal in der Form von zwei eiförmigen Flächen auf. Oft wirkt dieses verwaschen oder schwärzlich bis purpurn marmoriert. Ganz selten taucht auch ein blasser Rand an dem Mal auf.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36.<ref name="Tropicos" />
Standort und Verbreitung
Man findet die Regenbogen-Ragwurz in lichten Kiefernwäldern, Garriguen und Macchien mit meist kalkreichen Böden bis zu einer Höhe von 1100 Metern NN. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das östliche Mittelmeergebiet.
Ökologie
Als Bestäuber wurde die Biene Andrena morio beobachtet.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />
Taxonomie und Systematik
Die Regenbogen-Ragwurz wurde 1807 von René Louiche Desfontaines in Annales du Museum National d'Histoire Naturelle Band 10, Seite 224, Tafel 13 als Ophrys iricolor erstbeschrieben. Synonyme sind Ophrys fusca subsp. iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />(Desf.) K. Richt., Ophrys fusca var. iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />(Desf.) Rchb., Ophrys fusca f. iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />(Desf.) Soó und Ophrys eleonorae <templatestyles src="Person/styles.css" />Devillers-Tersch. & Devillers.<ref name="Euro+Med" />
Man kann drei Unterarten unterscheiden:<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />
- Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor <templatestyles src="Person/styles.css" />Desf. subsp. iricolor): Sie kommt in Griechenland, in der westlichen Türkei, in Zypern, im Libanon, im nordwestlichen Syrien und in Israel in Höhenlagen zwischen 0 und 1100 Metern Meereshöhe vor.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />
- Kleinblütige Regenbogen-Ragurz (Ophrys iricolor subsp. maxima <templatestyles src="Person/styles.css" />(A.Terracc.) Paulus & Gack): Sie kommt im nördlichen Tunesien, im nördlichen Algerien, in Korsika und Sardinien in Höhenlagen zwischen 0 und 950 Metern Meereshöhe vor.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />
- Mesara-Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor subsp. mesaritica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Paulus, C.Alibertis & A.Alibertis) Kreutz): Sie kommt in Kreta und vielleicht auch auf den Kykladen vor. Sie gedeiht in Höhenlagen zwischen 0 und 950 Metern Meereshöhe.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />
Literatur
- Karl-Peter Buttler: Orchideen, die wildwachsenden Arten Europas. Mosaik Verlag 1986, ISBN 3-570-04403-3
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="BaumannKünkeleLorenz">Helmut Baumann, Siegfried Künkele und Richard Lorenz: Orchideen Europas mit angrenzenden Gebieten. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2006, Seite 170–172.</ref> <ref name="Euro+Med"> World Checklist of Selected Plant Families 2010, The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. In: Datenblatt Ophrys fusca subsp. iricolor In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>