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Helenes Ragwurz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Helenes Ragwurz
Systematik
Familie: Orchideen (Orchidaceae)
Unterfamilie: Orchidoideae
Tribus: Orchideae
Untertribus: Orchidinae
Gattung: Ragwurzen (Ophrys)
Art: Helenes Ragwurz
Wissenschaftlicher Name
Ophrys helenae
Renz

Die Orchidee Helenes Ragwurz (Ophrys helenae <templatestyles src="Person/styles.css" />Renz) ist eine Art der Gattung Ragwurzen (Ophrys) und damit der Familie der Orchideen. Sie blüht von April bis Juni. Sie wird von manchen Autoren auch als Unterart eingestuft: Ophrys sphegodes subsp. helenae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Renz) Soó & D.M.Moore oder Ophrys mammosa subsp. helenae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Renz) Soó.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" /><ref name="WCSP" />

Merkmale

Diese mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 15 und 40 cm. Der Blütenstand umfasst zwei bis acht Blüten. Die Blütenhüllblätter sind grün und oft rot überlaufen. Die Kelchblätter sehen eiförmig aus. Die seitlichen Kronblätter werden zwischen 7 und 12 mm lang und sind unbehaart. Die Lippe ist weinrot bis dunkel braunrot gefärbt und ist mit einem samtigen Bezug aus kurzen Haaren bedeckt. Ein Mal fehlt.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />

Standort und Verbreitung

Man findet diese Art in lichten Wäldern, Garriguen, auf Magerrasen und -wiesen mit trockenen oder feuchten, basenreichen Böden bis zu einer Höhe von 1000 Metern über Meereshöhe. Am häufigsten taucht diese Orchidee im Norden Griechenlands auf, auf den Ionischen Inseln, aber vereinzelt auch im Süden Albaniens und in Zentralgriechenland.<ref name="BaumannKünkeleLorenz" />

Literatur

  • Karl-Peter Buttler: Orchideen, die wildwachsenden Arten und Unterarten Europas, Vorderasiens und Nordafrikas. Mosaik Verlag, München 1986, ISBN 3-570-04403-3, (Steinbachs Naturführer).

Einzelnachweise

<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="BaumannKünkeleLorenz">Helmut Baumann, Siegfried Künkele und Richard Lorenz: Orchideen Europas mit angrenzenden Gebieten. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2006, Seite 162. </ref> </references>