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Aleida Guevara

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Aleida Guevara (2015)

Aleida Guevara March <templatestyles src="IPA/styles.css" />[aˈlɛjda ɣeˈβaɾa] (* 17. November 1960 in Havanna, Kuba) ist eine kubanische Kinderärztin und Tochter des argentinisch-kubanischen Revolutionärs Ernesto „Che“ Guevara und dessen zweiter Frau Aleida March de la Torre.

Leben

Aleida Guevara wurde 1960 in Havanna geboren, wo sie heute noch lebt. Ihr Vater ist der kubanische Revolutionär Che Guevara. Auch ihre Mutter Aleida March war Mitglied der Bewegung des 26. Juli. Aleida Guevara March ist das älteste der vier Kinder des Paares Guevara March. Ihre Geschwister sind:

Sie hat eine Halbschwester aus der ersten Ehe ihres Vaters mit der peruanischen Ökonomin Hilda Gadea (1924–1974): Hilda „Hildita“ Beatriz Guevara Gadea (* 15. Februar 1956 in Mexiko-Stadt, † 21. August 1995 in Havanna). Hilda und Hildita lebten ab 1959 auch in Havanna. Che Guevara nahm Hildita regelmäßig mit in seine neue Familie.

Aleida Guevara March ist Kinderärztin im William Soler Kinderspital, früher arbeitete sie auch in Angola, Ecuador and Nicaragua. Sie ist Mitglied der Kommunistischen Partei Kubas (PCC). Bei Veranstaltungen und Konferenzen im Ausland repräsentiert sie diese. Sie und ihr Bruder Camilo Guevara pflegten ein enges, legeres Verhältnis zum ehemaligen Staatschef Fidel Castro. Nach eigenen Aussagen hat sie „blinden Glauben“ an die kubanische Regierung.<ref>Jaume Bauzà: Entrevista: Aleida Guevara. Hija del comandante Che Guevara in: El País vom 8. Juni 2007, abgerufen am 30. Dezember 2011 (spanisch)</ref>

Guevara ist Mutter zweier Töchter. Sie gilt als die Sprecherin der Familie Guevara.<ref>Vanessa Buschschlüter: Camilo Guevara: Son of Marxist revolutionary Che Guevara dies. In: BBC World. 30. August 2022, abgerufen am 3. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2026 erhielt Guevara für ihr „praktisches Wirken als kubanische Internationalistin“ den „Rosa-Luxemburg-Preis“ der linksextremistischen Berliner Tageszeitung junge Welt.<ref name="nd">Martin Ling: Kuba: Solidarität ist der Schlüssel. In: nd. 12. April 2026, abgerufen am 1. Mai 2026 (online).</ref> Dagegen gab es Proteste seitens in Deutschland und anderen Ländern lebender Exilkubaner.<ref>Cantando 'Gracias a la vida', Aleida Guevara recibe en Berlín el premio Rosa Luxemburgo. In: Diario de Cuba. 11. April 2026, abgerufen am 1. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Veröffentlichungen

  • Chávez. Un hombre que anda por ahí. Ocean Sur, 2005 (Interview mit Hugo Chávez), ISBN 978-1-920888-22-0 (spanisch)
  • MST. Simiente de la vida y la esperanza. Ocean Sur, 2008 (Interview mit dem Ideologen der brasilianischen Landlosen-Bewegung), ISBN 978-1-921438-09-7 (spanisch)
  • Ausencia Presente, 2007 (Dokumentarfilm, Gespräch über ihre Erinnerungen an ihren Vater), ISBN 978-1-920888-76-3 (spanisch)
  • Chávez, Venezuela y la nueva América Latina, 2007 (Dokumentarfilm, Interview mit Hugo Chávez), ISBN 978-1-920888-50-3 (spanisch)

Literatur

  • March de la Torre, Aleida (2008): Evocación. Mi vida al lado del Che (engl. Remembering Che. My Life with Che Guevara. 2012).
  • Anderson, Jon Lee (1997): Che Guevara. Una vida revolucionaria. Barcelona.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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