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Rudolf Heiss

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. August 2025 um 16:28 Uhr durch imported>Grubenhagener (Mitgliedschaft in Burschenschaft.).
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Vorlage:Hinweisbaustein Rudolf Heiss (* 27. September 1903 in Straubing; † 13. September 2009 in Saarbrücken)<ref>Traueranzeigen von Rudolf Heiss | trauer.merkur.de. Abgerufen am 3. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein deutscher Ingenieur, Pionier der Lebensmitteltechnologie und der Wissenschaft der Lebensmittelverpackung.

Leben

Heiss studierte an der Technischen Hochschule München und gehörte seit 1923 der schwarzen Studentenverbindung Polytechnischer Club München (seit 1931 Münchener Burschenschaft Franco-Bavaria in der DB) an. Das Studium schloss er mit der Promotion zum Dr.-Ing. ab.<ref>Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 186.</ref>

Er war Gründungsdirektor des 1936 entstandenen Reichsinstituts für Lebensmittelfrischhaltung in Karlsruhe, aus dem die heutige Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel hervorging. Die Forschungen des Instituts standen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Vierjahresplan des NS-Regimes und den für die Wehrmachtsverpflegung verbundenen Fragen der Konservierung, Lagerhaltung und Verpackung von Lebensmitteln. Das 1942 gegründete Münchener Institut für Lebensmitteltechnologie (Forschungsstelle der Wehrmacht in Verbindung mit der Lebensmittel- und der Verpackungsindustrie), das spätere Institut für Lebensmitteltechnologie und Verpackung, heute Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising, war bis zum Aufbau eigener Forschungseinrichtungen auf die Kooperation mit den dortigen NS-Gesundheitsinstitutionen und der Münchener Reichskochschule der Wehrmacht angewiesen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zerbombte Institut wieder aufgebaut. Heiss schuf mit einem industriellen Trägerverein eine neue finanzielle Basis, überführte das Institut später in die Fraunhofer-Gesellschaft und leitete es bis 1975. Als Hochschullehrer an der damaligen TH München bereitete er den Weg für den Einzug der Lehre von Lebensmittel- und Verpackungstechnologien an die deutschen Universitäten. Dabei plädierte er stets für die Kooperation verschiedener natur- und ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen. 1960 gründete er die International Association of Packaging Research Institutes (IAPRI).

Heiss publizierte neben zwei Standardwerken der Lebensmitteltechnologie „Haltbarmachen von Lebensmitteln“ und „Lebensmitteltechnologie“ im Jahr 1934 auch „Die Sendung des Ingenieurs im neuen Staat“, welche die völlige Selbstmobilisierung des Ingenieurs für den neuen Staat propagierte.<ref>Rudolf Heiss: Die Sendung des Ingenieurs im neuen Staat. Berlin 1934.</ref><ref>Gerd Hortleder: Das Gesellschaftsbild des Ingenieurs. Zum politischen Verhalten der Technischen Intelligenz in Deutschland. Frankfurt a. M. 1970, S. 125f.</ref>

Ehrungen

Rudolf Heiss erhielt u. a. den

Er war Ehrenmitglied

  • der Fraunhofer-Gesellschaft
  • des Vereins österreichischer Lebensmittel- und Gärungstechnologen
  • der Pioneers in Food Science sowie
  • Ehrenpräsident der International Association of Packaging Research Institutes
  • Altpräsident der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung (IVLV)

Einzelnachweise

<references />

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