Franz Dominic Grassi
Franz Dominic Grassi (* 11. Mai 1801 in Leipzig; † 14. November 1880 ebenda) war ein Leipziger Kaufmann italienischer Abstammung, der durch sein umfangreiches Erbe der Stadt die Errichtung zahlreicher Baudenkmäler ermöglichte.<ref name="Gartenlaube">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Leben
Grassi stammte aus einer aus Lucca in Mittelitalien nach Leipzig eingewanderten Kaufmannsfamilie.<ref name="Unternehmer">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach seiner kaufmännischen Ausbildung und zahlreichen Auslandsreisen gründete er in Leipzig eine eigene Handelsfirma für russische Produkte, Indigo und Südfrüchte.<ref name="Unternehmer"/> Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1847 betrieb er vorwiegend Spekulations- und Wechselgeschäfte, und nach dem Tod seiner Mutter 1854 zog er sich ganz aus dem aktiven Kaufmannsleben zurück.
Grassi blieb zeitlebens Junggeselle und galt als Leipziger Original. Er war Theater- und Pferdeliebhaber<ref name="Unternehmer"/> und unterstützte Leipziger Bürger, die in Notsituationen geraten waren. Im Leipziger Volksmund hieß Grassi auch „Der Holznutscher“<ref name="Unternehmer"/>, da er die Angewohnheit hatte, auf einem Zahnstocher zu kauen.
Grassi ist auf dem Alten Johannisfriedhof beerdigt.<ref>Franz Dominic Grassi. In: friedhof-ansichten.de. Abgerufen am 13. September 2025.</ref><ref>Franz Dominic Grassi. In: Sächsische Biografie. Abgerufen am 13. September 2025.</ref>
Vermächtnis
Obwohl Grassi in seinem Testament auch entfernte Verwandte, Patenkinder und Dienstboten bedachte, hinterließ er der Stadt ein Vermögen von 2,327 Millionen Mark<ref name="Gartenlaube"/>, was heute über 20 Millionen Euro entspricht.<ref name="fredriks">Kaufkraft als Maßstab für den Wert des Geldes. Rolf-Fredrik Matthaei, abgerufen am 23. Juni 2012.</ref> Von diesem Vermögen wurden zahlreiche Bauvorhaben, Parkanlagen und Denkmäler unterstützt, von denen einige im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden (Neues Gewandhaus, Museum am Augustusplatz). Von den heute noch erhaltenen Objekten sind das nach ihm benannte Grassimuseum am Johannisplatz, das „Alte Grassimuseum“ (heute Leipziger Stadtbibliothek)<ref name="Gartenlaube"/><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> und der Mendebrunnen (Zuschuss zum Stiftungsvermögen von Marianne Pauline Mende († 1881), Witwe des Kaufmanns Ferdinand Wilhelm Mende) zu erwähnen.
Die Italienische Handelskammer für Deutschland und die TU Chemnitz stifteten 2002 den mit 2.000 Euro dotierten Franz-Dominic-Grassi-Preis für Leistungen zur Förderung der deutsch-italienischen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen.<ref>"Franz-Dominic-Grassi-Preis". In: tu-chemnitz.de. Technische Universität Chemnitz, 17. April 2002, abgerufen am 13. September 2025.</ref>
Posthume Ehrung
Seit 1883 trägt die Straße C des südwestlichen Bebauungsplanes im damals neu angelegten Musikviertel in Leipzig den Namen Grassistraße, zu Ehren von Franz Dominic Grassi.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verzeichnis Leipziger Straßennamen mit Erläuterungen.] In: Website der Stadt Leipzig. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung, die Grassistraße ist auf S. 1066</ref>
Weblinks
- Grassimuseum
- Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verwaltungsbericht des Rathes der Stadt Leipzig für das Jahr 1885.] , S. 170, 395, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung
- Grassi, Franz Dominic. In: leipzig-lexikon.de. Abgerufen am 13. September 2025.
- Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Foto von Franz Dominic Grassi (1855),.] In: stadtmuseum.leipzig.de (Fotothek des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig). , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grassi, Franz Dominic |
| KURZBESCHREIBUNG | Leipziger Kaufmann und Mäzen |
| GEBURTSDATUM | 11. Mai 1801 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 14. November 1880 |
| STERBEORT | Leipzig |
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