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Geretsberg

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Geretsberg
Wappen Österreichkarte
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von Geretsberg]]
Basisdaten
Staat: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Land: Vorlage:AT-OÖ
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 37,54 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 12° 56′ OKoordinaten: 48° 5′ 20″ N, 12° 56′ 5″ O
 {{#coordinates:48,088888888889|12,934722222222|primary
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  }}
Höhe: 491 m ü. A.
Einwohner: 1.193 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 32 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 5121, 5131, 5132, 5133
Vorwahl: 07748
Gemeindekennziffer: 4 04 09
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Geretsberg 21
5132 Geretsberg
Website: www.geretsberg.at
Politik
Bürgermeister: Johann Ferdinand Brunthaler (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(13 Mitglieder)
7
4
2
Insgesamt 13 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Geretsberg ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit 1193 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Braunau im Innviertel in Oberösterreich. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen, bis 2004 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Wildshut.

Geografie

Geretsberg liegt auf 495 Meter Seehöhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,5 Kilometer und von West nach Ost 9 Kilometer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Land Oberösterreich – Geografische Daten der Gemeinde Geretsberg (Memento vom 23. Dezember 2014 im Internet Archive).</ref> Die Gesamtfläche beträgt 37,52 km², von denen 68,9 Prozent bewaldet sind und 27,1 Prozent landwirtschaftlich genutzt werden. Die Gemeinde ist flächenmäßig die sechstgrößte Gemeinde im Bezirk Braunau und erstreckt sich im Oberen Innviertel zwischen dem Weilhartsforst und dem Ibmer Moor. Die Moränenlandschaft der Gemeinde Geretsberg wurde hauptsächlich vom Salzachgletscher der letzten Eiszeit geprägt, der bis nach Geretsberg reichte. Endmoränen dieses Gletschers bilden eine Geländekante, die sich durch das gesamte Gemeindegebiet zieht. Eine der höchsten Erhebungen davon ist der Gipfelberg, dessen Südseite eine freie Sicht vom Höllengebirge bis in die Bayerischen Alpen gewährt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Geretsberg, Lehrsberg und Werberg.

Nachbargemeinden

Hochburg-Ach Gilgenberg am Weilhart
Tarsdorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Eggelsberg
Ostermiething, Haigermoos Franking

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Im östlichen Teil des Weilhartsforsts wurde 1953 bei Ausschachtungsarbeiten eine Münze aus der mittleren römischen Kaiserzeit gefunden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archäologisches Informationssystem für Oberösterreich (Memento vom 26. Februar 2014 im Internet Archive)</ref>

Einwohnerentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.084 Einwohner, 2001 dann 1.063 Einwohner. Der Rückgang erfolgte trotz positiver Geburtenbilanz, da die Abwanderung stärker war. Bis 2011 blieb zwar die Wanderungsbilanz negativ, konnte aber durch die Geburtenbilanz wettgemacht werden, sodass die Bevölkerungszahl auf 1.073 zunahm und im Jahr 2025 einen neuen Höchstwert von 1.193 erreichte.<ref>Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Geretsberg, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 6. April 2019.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Pfarrkirche Geretsberg.JPG
Pfarrkirche Geretsberg
  • Katholische Pfarrkirche Geretsberg Hll. Peter und Paul
  • Trachtenmusikkapelle Geretsberg: Gegründet 1924, feierte sie von 22. bis 24. Mai 2009 ihr 85-jähriges Gründungsjubiläum mit Marschmusikbewertung. Dabei ist die Gastgeberkapelle erstmals in der höchsten Stufe „E“ angetreten und hat mit 93,15 die höchste Punktezahl erreicht.<ref>Trachtenmusikkapelle Geretsberg</ref> Bei den Wertungsspielen in Uttendorf am 24. Oktober 2009 wurde unter Kapellmeister Georg Fuchs mit 91,00 Punkten erstmals ein ausgezeichneter Erfolg auch in der Konzertwertung erreicht.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus

Datei:Geretsberg - Ausblick v Mühlberg - 2022 10 28-4.jpg
Ausblick Richtung Dachstein

Geretsberg ist Teil der Tourismusregion Seelentium. Der große Anteil am Weilhartsforst macht Geretsberg zu einem beliebten Ausflugsort für Wanderer und Radfahrer. Das 2011 eingeweihte Geretsberger Friedenspanorama bietet einen Ausblick auf die österreichischen und bayerischen Alpen.

Bildung

In Geretsberg gibt es eine Volksschule mit momentan vier Schulstufen und drei Lehrern. Projekte sind „Gesunde Schuljause“, Schwimmen (jedes Kind hat mindestens einen Schwimmschein des ÖJRK, wenn es aus der Volksschule kommt) und „Lesen ist wieder in“ sowie freiwillig Flötenunterricht und Einführung in die EDV.

Sport

In Geretsberg gibt es aktive Fußballgruppen. Die Kampfmannschaft, trainiert von Werner Hartl, spielt in der 2. Klasse Südwest. Die Frauenmannschaft, trainiert von Trainer Andreas Aichner, spielt in der 2. Bundesliga (2. Liga Mitte). Neben den Kampfmannschaften gibt es auch Nachwuchsmannschaften im Großteil der Nachwuchsmeisterschaften. Sektionsleiter ist Karl Pommer, Obmann ist Johannes Hofmann.<ref>Sport Union Geretsberg</ref>

Politik

Datei:Geretsberg - Ort - Ortsmotiv - 2022 10 28-5.jpg
Gemeindeamt Geretsberg

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Bürgermeister

Wappen

Datei:Wappen at geretsberg.png

Blasonierung: In Silber auf grünem Dreiberg ein blauer, gefranster Enzian mit grünem Kelch und zwei grünen Blättern. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Blau.

Das 1979 verliehene Gemeindewappen zeigt mit dem Enzian eine für die Gegend typische Pflanze und verweist insbesondere auf das zum Naturschutzgebiet erklärte Jackenmoos auf dem Mühlberg.<ref>Robert Krisai: Das Jackenmoos bei Geretsberg. Ein Kleinod im Sterben. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Band 117a, 1972, S. 292–300 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> Der Dreiberg steht für den Gemeindenamen und die Lage in der hügeligen Moränenlandschaft des Weilhart.<ref>Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (5. Nachtrag 1977–1979). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 3/4, 1980, S. 122 ([[[:Vorlage:OoeGeschichte/URL]] ooegeschichte.at] [PDF]).</ref>

Literatur

  • Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Geretsberg. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2005, S. 1–68 (Vorlage:ZOBODAT).

Weblinks

Commons: Geretsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Hinweisbaustein