Zum Inhalt springen

Tim Egloff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. März 2026 um 16:29 Uhr durch imported>Friese 24 (Regisseur: sort & WHV).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Tim Egloff (* 13. Mai 1974<ref>Regiepool | Landungsbrücken Frankfurt. Abgerufen am 14. Dezember 2020.</ref> in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.

Schauspieler

Noch vor seinem Abschluss bei Schauspiel München (1999) gab Tim Egloff sein Kinodebüt als Erpresser Detlef in Die Häupter meiner Lieben. Es folgte 2000 Marco Petrys Komödie Schule, in der er den Draufgänger André spielte. Petry engagierte ihn auch für seinen Folgefilm Die Klasse von ’99 – Schule war gestern, Leben ist jetzt (2003). Des Weiteren hatte er Hauptrollen in TV-Filmen (Am Ende siegt die Liebe, Eine Liebe auf Mallorca) und zahlreiche Gastrollen in Serien wie Küstenwache, Bei aller Liebe, SOKO 5113 und Großstadtrevier.

2001 ging Tim Egloff als festes Ensemblemitglied ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort spielte er unter anderem den Ferdinand in Kabale und Liebe, den Peer Gynt und Paul in Marius von Mayenburgs Feuergesicht. 2004 war er in der Uraufführung Nacht, inszeniert von Mikolaj Grabowski, zu sehen. Die Co-Produktion mit dem Stary Teatr Krakau wurde auf Gastspiele in Helsinki und Rom eingeladen.<ref>Tim Egloff – Agentur Reuter. Abgerufen am 2. April 2021.</ref>

2006 folgte er dem Regisseur Burkhard C. Kosminski an das Nationaltheater Mannheim. Dort war er unter anderem als Biff in Tod eines Handlungsreisenden, als Oli in Cilli Drexels Inszenierung von Ewald Palmetshofers hamlet ist tot. keine schwerkraft. und in Rafael Spregelburds Die Sturheit (Co-Produktion mit Schauspiel Frankfurt) zu sehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tim Egloff (Memento vom 28. Dezember 2008 im Internet Archive), auf nationaltheater-mannheim.de</ref>

Außerdem arbeitete er mit Regisseuren wie Jürgen Gosch, Michael Simon, Florian Fiedler, Anna Badora und Gesine Danckwart zusammen.<ref>Mainfranken Theater Würzburg: Tim Egloff | Mainfranken Theater Würzburg. Abgerufen am 2. April 2021.</ref>

Regisseur

Sein Debüt als Regisseur gab Egloff 2008 am Theater Landungsbrücken Frankfurt mit der Inszenierung Bier für Frauen von Felicia Zeller.<ref>Am Anfang war die Sehnsucht, auf landungsbruecken.org</ref> Seit 2010 ist er hauptsächlich als Regisseur tätig.

Zu seinen Inszenierungen zählen u. a. die Uraufführung Phantom (Ein Spiel) von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, Henrik Ibsens Hedda Gabler und Peer Gynt, Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horvàth, sowie Tankred Dorsts Merlin oder das wüste Land und Eine Familie von Tracy Letts.

2017 inszenierte er die Uraufführung Vereinte Nationen von Clemens Setz am Nationaltheater Mannheim. Diese Produktion wurde zu den 42. Mühlheimer Theatertagen Stücke 2017 eingeladen.<ref>Mülheimer Dramatikerpreis 2017: Nominierungen stehen fest - Theater-News - Verlag Theater der Zeit. Abgerufen am 2. April 2021.</ref>

Im selben Jahr brachte er Das Heimatkleid von Kirsten Fuchs am Grips Theater Berlin zur Uraufführung und wurde damit 2018 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.<ref>Simone Kaempf: Auswahl Heidelberger Stückemarkt 2018 steht fest. Abgerufen am 2. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weitere Regiearbeiten waren u. a. Andorra von Max Frisch am Theater Paderborn, The Black Rider von William Burroughs, Tom Waits, Robert Willson, sowie Dürrenmatts Die Physiker am Mainfranken Theater Würzburg.<ref>Mainfranken Theater Würzburg: Tim Egloff | Mainfranken Theater Würzburg. Abgerufen am 2. April 2021.</ref>

Zudem inszenierte Egloff in Bremerhaven, Dessau, Göttingen, Hannover, Osnabrück, Schwerin, Wilhelmshaven und St. Pölten.

Filmografie (Auswahl)

Theater als Schauspieler (Auswahl)

Theater als Regisseur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein