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Adam Keel

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Adam Dario Keel (* 16. November 1924<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.museumimlagerhaus.ch, abgerufen am 23. Mai 2018</ref> in Lugano; † 21. Mai 2018 in Rebstein<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Mai 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rheintaler.ch, abgerufen am 23. Mai 2018</ref>, Schweiz; heimatberechtigt ebendort) war ein figürlicher Maler, Papierschnitt- und Objektkünstler.

Biographie

Adam Keel war das zweitjüngste von elf Kindern des expressionistischen Malers und Holzschneiders Carl Eugen Keel und von Emma Keel-Schär. Die Eltern führten ein kunsthandwerkliches Geschäft in Gandria. Da dieses die Existenz der grossen Familie nicht sichern konnte, wechselte die Familie häufig den Wohnort. Adam musste nach der Volksschule seinen Lebensunterhalt in einer Fabrik verdienen. 1961 heiratete er die Textilkünstlerin und -pädagogin Ria Keel-Traber, mit der er zwei Söhne hatte. Er lebte in Rebstein im St. Galler Rheintal.

Adam Keel wollte schon als Kind Künstler werden, doch fehlte das Geld für eine entsprechende Ausbildung. Als Autodidakt wird der Outsider Art zugerechnet. Keel favorisierte in den 1950er und 1960er Jahren Pastell- und Temperatechniken, in den 1970ern die moderne, realistische Bleistiftzeichnung und entwickelte in den 1980er und 1990er Jahren einen avantgardistischen Zugang zum Scherenschnitt, der in der Fachwelt grosse Beachtung fand. Die grafische Entschiedenheit des Papierschnitts übertrug Adam Keel seit den 1990er Jahren auf Zeichnungen. Adam Keel hat neben zweidimensionalen Arbeiten auch Objekte aus Holz und Metall gestaltet.<ref>Artikel zum 1oo. Geburtstag des Künstlers mit biografischen Angaben (Abgerufen am 19. November 2024)</ref>

Ausstellungen

Einzelausstellungen

Teilnahme an Gruppenausstellungen

Gratwanderer 2. Jubiläumsausstellung: Outsider Art Online unter <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. August 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.museumimlagerhaus.ch (Abgerufen am 2. Januar 2009)</ref>

Posthume Ausstellungen

Auszeichnungen

  • 1993 Kulturpreis der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg
  • 2005 Erneuter Kulturpreis der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg

Einzelnachweise und Fussnoten

<references />

Literatur

  • Jenseits aller Regeln – Aussenseiterkunst, ein Phänomen, Ausstellungskatalog, Kunstmuseum Thurgau, Scheidegger & Spiess, Zürich 2021, ISBN 978-3-03942-014-8, S. 220 f.

Weblinks

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