Myfest
Das Myfest [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ist ein seit 2003<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein kleiner Erfolg. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Berliner Zeitung, 3. Mai 2003</ref> jährlich am 1. Mai (Tag der Arbeit, Maifeiertag) stattfindendes Straßenfest im Berliner Ortsteil Kreuzberg, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet und ein großes kulinarisches und kulturelles Angebot von Konzerten bis zu Feuerwehrvorstellungen bietet.
Name
Der Name wird wie „Maifest“ ausgesprochen und ist ein Kunstwort aus diesem Begriff und dem Englischen my für ‚mein‘.
Geschichte
Organisiert wird es vom Netzwerk Myfest, einem breiten Bündnis aus Anwohnern, Gewerbetreibenden und bürgerschaftlichen Initiativen. Die Veranstalter erhielten dafür 2004 einen Präventionspreis des Landes Berlin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ausgezeichnetes Myfest. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Berliner Zeitung, 4. November 2004</ref>
Das Fest soll vor allem die Bereiche um das Kottbusser Tor, den Rio-Reiser- und den Mariannenplatz sowie die Oranienstraße mit friedlichen Menschen in Festatmosphäre überziehen, um den Ausschreitungen am 1. Mai in diesem Gebiet entgegenzuwirken und potentiellen Gewalttätern alternative Unterhaltung zu bieten. Der seit 2003 zunehmend friedlichere Verlauf der Kreuzberger Maifeiern wird von Polizei, Politik und Anwohnern in erster Linie dem Myfest zugeschrieben.<ref>Wir lassen uns nicht überraschen. In: Tagesspiegel. 30. April 2008 (Online).</ref><ref>Rangeleien um den Bierverkauf. In: Berliner Zeitung, 3. Mai 2008</ref> Es wird daher vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und von der Berliner Polizei im Rahmen des „AHA!“-Konzeptes gefördert.
Ebenfalls am 1. Mai findet bereits seit 1996 das Mariannenplatzfest statt.<ref>1.-Mai-Feste zoffen sich. In: die tageszeitung, 8. April 2009</ref>
In den Jahren 2007, 2008 und 2009 war auch Denis Cuspert alias Deso Dogg, der später zum Dschihadisten wurde, auf der Hip-Hop-Bühne in der Naunynstraße.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Programm ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Juni 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Programm für das Myfest ( des Vorlage:IconExternal vom 29. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Plakat ( vom 23. April 2009 im Internet Archive)</ref><ref>Jüdischer Rapper Ben Salomo „Ich habe schon früh Ausgrenzung erlebt“, von Sema Kouschkerian Rheinische Post 3. Mai 2019</ref><ref>Deso Dogg am 1.Mai in Kreuzberg</ref><ref>Make Hip-Hop, NOT Bullshit – Mehr Skills fürs Myfest!</ref><ref>. Bühne 11: Naunynstraße 71</ref>
Im März 2018 gab das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bekannt, unter dem Titel „MaiGörli“ die öffentlichen Feiern zum 1. Mai in den Görlitzer Park auszuweiten, um das MyFest zu entlasten.<ref>Lorenz Vossen: „Myfest“ bekommt Party-Ableger im Görlitzer Park. (morgenpost.de [abgerufen am 22. März 2018]).</ref>
Die für den 1. Mai 2020, 1. Mai 2021 und 1. Mai 2022 vorgesehenen Myfeste wurden wegen der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie abgesagt.<ref>Myfest und Karneval der Kulturen abgesagt. In: berlin.de. 12. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.</ref>
Weblinks
- Myfest e. V.
- Myfest 2019.
- Berlin Street View. Straßenvideo vom Myfest 2010 in Berlin-Kreuzberg.
Einzelnachweise
<references />