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Anke Engelke

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Datei:MJK 45312 Anke Engelke (Deutscher Filmpreis 2019).jpg
Anke Engelke (2019)

Anke Engelke (bürgerlich Anke Christina Fischer; * 21. Dezember 1965 in Montreal, Kanada) ist eine deutsche Komikerin, Schauspielerin, Entertainerin, Sängerin, Synchronsprecherin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin.

Ihre Karriere begann bereits in ihrer Jugend als Moderatorin des ZDF-Ferienprogramms; später arbeitete sie als Redakteurin und Radiomoderatorin bei SWF3. Einem breiten Publikum wurde sie durch die Fernsehsendung Die Wochenshow und ihre eigene Sketch-Comedy-Serie Ladykracher bekannt.

Zusätzlich zu ihrer Arbeit vor der Kamera synchronisiert sie unter anderem Marge Simpson in der deutschen Fassung der Serie Die Simpsons. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis und den Deutschen Comedypreis sowie die Rose d’Or.

Leben

Kindheit

Anke Engelke ist ab der Gürtellinie aufwärts zu sehen und hält ein Mikrofon in der rechten Hand. Der Mund ist weit geöffnet. Sie singt und ist auffällig gekleidet, mit einem weißen zylinderartigen Hut mit Federn und einem recht knappen Oberteil aus Spitze. Sie hat lange blonde Haare, die linke Hand liegt auf ihrer Brust.
Anke Engelke mit Fred Kellner und die famosen Soulsisters in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz, 2008

Anke Engelke wurde 1965 im kanadischen Montreal geboren.<ref>Anke Engelke. In: brainpool.de. Abgerufen am 27. März 2011.</ref> Ihr Vater war Lufthansa-Manager, ihre Mutter Fremdsprachenkorrespondentin. Sie wuchs mit ihrer älteren Schwester Susanne<ref>Die Komikerin über ihre Heimatstadt: Anke Engelke: Mein Köln. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 3. März 2024]).</ref><ref>Krefeld: Heiße Soul-Party mit den Engelke-Schwestern. In: RP Online. 1. März 2014, abgerufen am 3. März 2024.</ref> dreisprachig (Deutsch, Englisch und Französisch) auf.<ref name="esc 2011">ESC 2011: Moderatoren stehen fest. In: eurovision.de. 16. Dezember 2010, abgerufen am 21. März 2011.</ref> Sie besitzt die deutsche und nach dem Geburtsortprinzip auch die kanadische Staatsbürgerschaft.<ref>Michel Abdollahi trifft Anke Engelke. In: ARD Mediathek. 21. Mai 2022, abgerufen am 8. Februar 2026 (29:42 min, bei 23:43 min).</ref> 1971 zog die Familie nach Rösrath bei Köln.<ref>Anke Engelke im Munzinger-Archiv, abgerufen am 28. April 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Anke Engelke besuchte dort das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und wurde Mitglied im Schulchor Sonntagskinder. 1975 trat sie mit der Gruppe in Peter Frankenfelds Fernsehshow Musik ist Trumpf auf; der Chor begleitete bei diesem Fernsehauftritt und auch bei anderen Auftritten den Sänger Heino, so ist sie bei einem Musikvideo zu Jenseits des Tales zu sehen.<ref>Heino - Jenseits des Tales - YouTube.</ref><ref>Peter Frankenfeld – Musik ist Trumpf (Folge 6) 1975 15. November 1975, abgerufen am 23. November 2015.</ref><ref>Die Sonntagskinder (2). Abgerufen am 26. Dezember 2021.</ref> Für die ZDF-Reihe Sing mit Heino (1977–1979), von der auch Plattenaufnahmen erschienen, stand sie mit dem Kinderchor auch als Begleitung des Schlagersängers vor der Kamera. Als der Chor 1977 den Sänger Udo Jürgens bei einer Tournee begleitete, wurde die Elfjährige von Radio Luxemburg nach einem Duett mit Jürgens für den Rundfunk entdeckt.<ref>Udo Jürgens - Ein kleiner Bolivianer (Udo live '77 12.03.1977) (VOD). Abgerufen am 23. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Karriereanfänge

Von 1978 bis 1980 moderierte sie bei Radio Luxemburg die Sendung Moment mal. 1979 sang sie in der Gruppe Manuel & Pony Das Lied von Manuel und trat damit auch in der ZDF-Hitparade auf. Von 1979 bis 1986 war sie Moderatorin der täglichen Kindersendungen auf der Funkausstellung fürs ZDF; zusammen mit Benny Schnier moderierte sie das ZDF-Ferienprogramm. 1980 hatte sie einen Auftritt bei Bio’s Bahnhof, der ihre Karriere förderte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die ersten TV-Auftritte Ihrer Stars: Anke Engelke (Memento vom 31. August 2013 im Internet Archive)</ref> 1981 erschien die Single Anke & Alexis Weissenberg – Wiegenlied für Erwachsene. Ihr Lehramtsstudium der Anglistik, Romanistik und Pädagogik in Köln brach Engelke ab, was sie später bedauerte.<ref>Anke Engelke: Ich bin eine verkappte Lehrerin | Der Nordschleswiger. 8. August 2022, abgerufen am 11. August 2022.</ref>

Der Rundfunksender SWF in Baden-Baden bildete sie 1986 zur Redakteurin aus. Später moderierte sie bis 1998 auf SWF3 Radiosendungen wie den Pop Shop. Während dieser Zeit spielte sie sich selbst als SWF3-Radiomoderatorin in der Tatort-Folge Tod im All. Seit 1989 sind Anke Engelke und ihre Schwester Susanne Sängerinnen der Gruppe Fred Kellner und die famosen Soulsisters, die pro Jahr für etwa zwei bis drei Wochen live auftritt. In dieser Soul-Band lernte sie auch ihren ersten Ehemann, den Keyboarder Andreas Grimm, kennen. Von 1993 bis 1996 war sie Mitglied des SWF3-Comedy-Ensembles Gagtory.<ref>Christoph Koch: Wie wird man eigentlich Comedian, Anke Engelke? In: FAZ Hochschulanzeiger. 27. April 2004, abgerufen am 19. März 2011 (Interview).</ref>

Werdegang

Von 1996 bis 2000 trat Engelke neben Ingolf Lück, Bastian Pastewka, Marco Rima und später Markus Maria Profitlich in der Sat.1-Sketchsendung Die Wochenshow auf. Dabei schlüpfte sie in die unterschiedlichsten Rollen, unter anderem spielte sie Ricky als Parodie auf das gleichnamige Mitglied von Tic Tac Toe. Später bekannte Engelke, dass ihre Parodie Blackfacing gewesen sei. Nach einer Beschwerde der afrodeutschen Sängerin habe Engelke damit aufgehört.<ref>„Das geht nicht“ – Anke Engelke bereut Ricky-Parodie, die sie einst berühmt machte. In: focus.de. 9. November 2023, abgerufen am 8. Dezember 2024.</ref>

Eine weitere Produktion für Sat.1 war die Comedyserie Anke. Die Serie, in der unter anderem Ingo Naujoks und Roswitha Schreiner feste Rollen hatten, spielte hinter den Kulissen einer fiktiven Talkshow und lief von 1999 bis 2001. Unter anderem für ihre Rolle als fiktive Talkmoderatorin Anke gewann sie zweimal den Deutschen Comedypreis als Beste Komikerin. Darüber hinaus war die Serie 2001 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert.

Um 2002 stand sie exklusiv bei SAT.1 unter Vertrag.<ref>Dieter Bohlen, Katja Kessler: Hinter den Kulissen. Random House Entertainment, München 2003, ISBN 3-7645-0173-1, S. 237.</ref> Von 2002 bis 2003 war sie mit der Sketch-Show Ladykracher auf Sat.1 zu sehen. Die Sendung war 2003 für den Emmy nominiert und erhielt mehrere Preise, unter anderem den deutschen Comedy-Preis. Da Engelke nach der dritten Staffel andere Angebote annahm, machte Ladykracher zunächst Pause bis 2008. 2003 erhielt sie zusammen mit Olli Dittrich für die zweite Folge der gemeinsam improvisierten ZDF-Fernsehspielreihe Blind Date – Taxi nach Schweinau den Grimme-Preis mit Gold. Im Dezember desselben Jahres lieh sie der Fischdame Dorie in der deutschen Synchronfassung des Films Findet Nemo ihre Stimme. Ab Mai 2004 präsentierte sie auf dem ehemaligen Sendeplatz der Harald Schmidt Show eine Late-Night-Show mit dem Titel Anke Late Night, die im Oktober 2004 eingestellt wurde.<ref name=":1">Katja Nicodemus: Schauspielerische Leistung: Die große Kunst der Anke Engelke. In: Die Zeit. 9. August 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 3. Dezember 2025]).</ref>

Engelke ist mit insgesamt acht Auftritten seit 2006 der häufigste Gast bei Wer wird Millionär? Die Millionenfrage konnte sie dabei nie beantworten. Im März 2006 startete sie mit Ladyland eine Comedyserie, die aus zunächst vier Folgen bestand und 2007 mit zwölf weiteren fortgesetzt wurde.<ref>Marc Felix Serrao: „Die sind so mutig, so beknackt da drüben!“ In: Der Tagesspiegel. 6. Januar 2007, abgerufen am 19. März 2011 (Interview).</ref>

Am 16. Januar 2005 berichtete Engelke live von der Golden Globes für den Sender ProSieben.<ref>Thomas Lückerath: Anke Engelke geht wieder bei ProSieben auf Sendung. In: DWDL.de. 16. Januar 2005, abgerufen am 28. Juli 2022.</ref><ref>Live! Die 62nd Golden Globe Awards 2005 auf ProSieben. In: presseportal.de. 14. Januar 2005, abgerufen am 28. Juli 2022.</ref> Seit 2007 leiht sie der Figur Marge Simpson in der Zeichentrickserie Die Simpsons auf ProSieben ihre Stimme.<ref name=":1" /> Sie trat damit die Nachfolge der im Juli 2006 verstorbenen Schauspielerin Elisabeth Volkmann an.<ref>Thomas Lückerath: Anke Engelke ist die neue deutsche Marge Simpson. In: DWDL.de. 14. Januar 2007, abgerufen am 5. März 2023.</ref> Seit September 2007 wirkt sie in der Vorschulkinder-Fernsehreihe Die Sendung mit dem Elefanten mit. In der Fernsehserie Kommissarin Lucas spielte sie die jüngere Schwester der von Ulrike Kriener verkörperten Kommissarin.

Außerdem parodierte sie im Dezember 2007 und 2009 zusammen mit Bastian Pastewka in Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese verschiedene Fernsehshows.<ref>Uwe Mantel: Weihnachtsshow-Parodie schlägt sich wacker. In: DWDL.de. 20. Dezember 2007, abgerufen am 18. Januar 2024.</ref> 2011 folgte eine Fortsetzung unter dem Titel Fröhlicher Frühling – mit Wolfgang & Anneliese. 2008 spielte sie in der Kino-Komödie Freche Mädchen die Mutter einer der drei Hauptfiguren. Ein Jahr später war sie Moderatorin bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises in Bochum.

Im Mai 2011 moderierte sie zusammen mit Stefan Raab und Judith Rakers den Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf.<ref name="esc 2011" /> Im Oktober 2011 gewann sie bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Köln in der Kategorie „Beste Unterhaltungssendung des Jahres“ (zusammen mit Raab und Rakers für die genannte Moderation) sowie in der Kategorie „Beste Comedy“ für Ladykracher.

Im Mai 2012 gehörte sie zur fünfköpfigen deutschen Jury für den Eurovision Song Contest 2012 in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku.<ref>Wer Vergab die Punkte aus Deutschland? Eurovision/NDR, 27. Mai 2012, abgerufen am 27. Mai 2012.</ref> Als Jurysprecherin gab sie die deutschen Abstimmungsergebnisse im Finale bekannt. Engelke nutzte als einzige der 42 Jurysprecher die Aufmerksamkeit des Millionenpublikums, um auf die Menschenrechtslage in Aserbaidschan aufmerksam zu machen. Bei der Liveübertragung der Punktevergabe aus Deutschland sagte sie in englischer Sprache: „Heute Nacht konnte ja niemand für sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, abzustimmen, und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf eurer Reise, Aserbaidschan. Europa schaut auf euch“.<ref>Anke Engelke rettet die Ehre des Grand Prix. Welt Online, 27. Mai 2012, abgerufen am 27. Mai 2012.</ref> Für ihre kritischen Worte erhielt sie breite Zustimmung von den Medien.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Anke Engelke zeigt Alijew lächelnd die Zähne (Memento vom 20. Juni 2014 im Internet Archive)</ref><ref>Loreen und Anke – die Heldinnen von Baku. stern.de, 27. Mai 2012, abgerufen am 27. Mai 2012.</ref>

Ebenfalls 2012 moderierte sie die Verleihung des Fairtrade Awards.<ref name="tfg"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grußworte zum Jubiläum (Memento vom 7. Dezember 2013 im Internet Archive), TransFair Jubiläums Special, abgerufen am 13. Juli 2013</ref> Von Juli 2013 bis November 2015 war sie Gastgeberin der Talkshow Anke hat Zeit im WDR-Fernsehen.<ref>WDR beendet "Anke hat Zeit". In: stern.de. 2. Oktober 2015, abgerufen am 6. Dezember 2017.</ref> Seit 2013 ist sie außerdem in der Sowas wie …-Reihe zu sehen. In der Reportage-Reihe spricht sie mit Menschen und nähert sich so einem bestimmten Thema. Bisher sind die Folgen Sowas wie Glück (2013), Sowas wie perfekt (2016) und Sowas wie Angst (2017) erschienen.<ref name=":0">Sowas wie Angst – Eine Suche mit Anke Engelke. In: ankeengelke.de. Abgerufen am 6. Dezember 2017.</ref>

Seit 2007 zeichnet sie zusammen mit dem Moderator Kristian Thees den SWR-Podcast Wie war der Tag, Liebling? auf.<ref>Wie war der Tag, Liebling? | Anke Engelke und Kristian Thees tauschen ihre kleinen Geschichtchen des Tages aus. Abgerufen am 24. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Anke Engelke und Kristian Thees: Wie war der Tag, Liebling? In: SWR3. Abgerufen am 24. August 2021.</ref> In diesem telefonieren die beiden Moderatoren miteinander und berichten über kleine Geschichten aus dem Alltag.

Von Februar bis Juni 2023 zeichnete sie zusammen mit Riccardo Simonetti den Spotify-Podcast Quality Time auf,<ref>"Emotional sehr aufgeladen" – Anke Engelke und Riccardo Simonetti machen Podcast. Abgerufen am 9. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Quality Time mit Riccardo & Anke. In: Spotify. Abgerufen am 9. März 2023.</ref> fortgesetzt von November 2023 bis August 2024 bei Wondery als FREE HUGS.<ref>FREE HUGS - Mit Riccardo & Anke. In: Wondery. Abgerufen am 5. Januar 2024.</ref><ref>Simonetti und Engelke beenden ihren Podcast. In: Focus. Abgerufen am 11. August 2024.</ref>

Nachdem sie bei ihrer dritten Teilnahme bei LOL: Last One Laughing gewonnen hatte, trat sie zusammen mit Bastian Pastewka in der 4. Staffel 2023 mehrfach als Schlagerduo „Jenny & Mel“ auf.

Seit Ende 2024 machte sie ein halbjähriges Praktikum als Zugbegleiterin in Zügen der Deutschen Bahn,<ref>Momir Takac: Neuer Job in völlig fremder Branche: Anke Engelke sorgt für Staunen. In: HNA. 29. Mai 2025, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref> aus der die im Oktober 2025 als Webserie veröffentlichte PR-Mockumentary Boah, Bahn! entstand.<ref>"Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben Zug": Anke Engelke im Einsatz für die Deutsche Bahn. In: Der Standard. Abgerufen am 11. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":1" />

Privates

1994 heiratete Engelke den Keyboarder Andreas Grimm, mit dem sie die Tochter Emma Grimm (* 1996) hat. Die Ehe wurde Ende März 2005 geschieden.<ref>Scheidung: Anke Engelke ist wieder zu haben. In: stern.de. 4. Mai 2005, abgerufen am 29. Januar 2012: „Ihr Ex-Mann Andreas Grimm bestätigte laut "Bild"-Zeitung die Scheidung: "Ja, es stimmt. Anke und ich sind kein Ehepaar mehr. Die Scheidung war Ende März."“</ref> 2000 war sie elf Monate mit dem Fernsehmoderator Niels Ruf<ref>Anke Engelke: Trennung von Niels Ruf: "Er ist ein ganz Wilder". In: derStandard.at. 17. Dezember 2000, abgerufen am 9. August 2022: „Anke Engelke (34), Comedy-Star ("Wochenshow"), hat sich nach elf Monaten von Viva-2-Moderator Niels Ruf (27) getrennt.“</ref> und bis März 2003 vier Jahre lang mit Benjamin von Stuckrad-Barre<ref>Stuckrad-Barre wirft Engelke Verrat vor. In: Spiegel Online. 4. Juni 2004, abgerufen am 29. Januar 2012.</ref> liiert. Am 21. Dezember 2005 – ihrem 40. Geburtstag – heiratete sie den Musiker Claus Fischer, Vater ihrer beiden Söhne (* 2005, * 2009).<ref>Kim-Kristin Kraft: Anke Engelke: Ihr Mann und ihre Kinder – so lebt die Komikerin privat. In: cosmopolitan.de. 30. April 2021, abgerufen am 25. April 2023.</ref> Sie nahm dessen Familiennamen an, trat aber weiterhin unter dem Namen Anke Engelke auf.<ref>Engelkes Hochzeit: Anke heißt jetzt Fischer. In: Spiegel Online. 25. Januar 2006, abgerufen am 17. März 2011.</ref> Im Mai 2015 wurde die Trennung des Paares bekannt.<ref>Anke Engelke – Trennung! In: stern.de. 12. Mai 2015, abgerufen am 15. Mai 2015.</ref> Engelke wohnt in Köln.

Soziales Engagement

Seit 2003 ist sie Botschafterin für das deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor.<ref>Botschafterin Anke Engelke. Abgerufen am 30. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Rahmen dieses Engagements besuchte sie in Ländern Afrikas wie Tansania, 2017 Malawi und zuletzt 2023 Sierra Leone Gesundheitsprojekte, die dort unter anderem zur Bekämpfung von Malaria eingerichtet wurden.<ref>Meine Reise durch Malawi. Abgerufen am 30. Juni 2020.</ref><ref>ANKE ENGELKE. Exklusive Auszüge aus dem Tagebuch ihrer Afrika-Reise. Abgerufen am 11. August 2024.</ref>

Sie ist seit 2010 an der Kunsthochschule für Medien Köln Gastdozentin für das Lehrgebiet Kreative Fernsehproduktion.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />khm.de: Anke Engelke Live On Air (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Filmografie (Auswahl)

Anke Engelke im Porträt mit einem schwarzen Mantel und hochgesteckten Haaren, die wie ein Reif frisiert sind. Sie lacht und hat rot geschminkte Lippen. Im Hintergrund sind unscharf zwei weitere Personen in festlicher Kleidung zu sehen.
Anke Engelke bei der 60. Berlinale 2010

Moderation, Comedy, Reportage, Webserie

Filmschauspielerin

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Synchronsprecherin

Videospiele

Diskografie

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Hörspiele

  • 1999: Tarzan als Jane
  • 2001: Der kleine Eisbär als Eisbärenmutter
  • 2003: Findet Nemo als Dorie
  • 2005: Der kleine Eisbär 2 – Die geheimnisvolle Insel
  • 2006: Tod und Teufel als Richmodis von Weiden
  • 2006: Oh, wie schön ist Panama
  • 2007: Der Wixxer als Doris Dubinsky
  • 2008: Urmel von in Fahrt als Wutz
  • 2008: Tod und Teufel (Sonderausgabe) als Richmodis von Weiden
  • 2012: Mir kocht die Blut! als Erzählerin
  • 2016: Die Simpsons: Das Original-Hörspiel zur TV-Serie (Die Simpsons komplette Staffel 23), Edel:Kids (Edel)

Hörbücher

Schriften

  • Der reichste Mann der Welt, erzählt und illustriert von Anke Engelke, Carlsen, Hamburg 2011, ISBN 978-3-551-05200-1 (= Pixi-Bücher, Nr. 1805, Alle lieben Pixi).

Auszeichnungen

Datei:Anke Engelke - Boulevard der Stars.jpg
Stern von Anke Engelke auf dem Boulevard der Stars in Berlin

Für ihre Leistungen in der deutschen Fernsehunterhaltung erhielt Anke Engelke eine Reihe von Auszeichnungen.

Literatur

  • Aber natürlich wollen wir das Fernsehen retten. Anke Engelke im Gespräch mit Oliver Jungen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Juli 2013, Seite 31 (online).
  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 112 f.
  • Alice Schwarzer: Anke Engelke, Komikerin. In: Alice Schwarzer porträtiert Vorbilder und Idole. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 978-3-462-03341-0, S. 23–35.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1956: Lohengrin Filipello | 1957: Anaid Iplicjian | 1958: Hannie Lips | 1959: Jacqueline Joubert | 1960: Katie Boyle | 1961: Jacqueline Joubert | 1962: Mireille Delannoy | 1963: Katie Boyle | 1964: Lotte Wæver | 1965: Renata Mauro | 1966: Josiane Shen | 1967: Erica Vaal | 1968: Katie Boyle | 1969: Laurita Valenzuela | 1970: Willy Dobbe | 1971: Bernadette Ní Ghallchóir | 1972: Moira Shearer | 1973: Helga Guitton | 1974: Katie Boyle | 1975: Karin Falck | 1976: Corry Brokken | 1977: Angela Rippon | 1978: Denise Fabre & Léon Zitrone | 1979: Jardena Arasi & Daniel Pe’er | 1980: Marlous Fluitsma | 1981: Doireann Ní Bhriain | 1982: Jan Leeming | 1983: Marlène Charell | 1984: Désirée Nosbusch | 1985: Lill Lindfors | 1986: Åse Kleveland | 1987: Viktor Lazlo | 1988: Michelle Rocca & Pat Kenny | 1989: Lolita Morena & Jacques Deschenaux | 1990: Helga Vlahović & Oliver Mlakar | 1991: Gigliola Cinquetti & Toto Cutugno | 1992: Lydia Capolicchio & Harald Treutiger | 1993: Fionnuala Sweeney | 1994: Cynthia Ní Mhurchú & Gerry Ryan | 1995: Mary Kennedy | 1996: Ingvild Bryn & Morten Harket | 1997: Carrie Crowley & Ronan Keating | 1998: Ulrika Jonsson & Terry Wogan | 1999: Dafna Dekel, Sigal Shachmon & Yigal Ravid | 2000: Kattis Ahlström & Anders Lundin | 2001: Natasja Crone & Søren Pilmark | 2002: Annely Peebo & Marko Matvere | 2003: Marie N & Renārs Kaupers | 2004: Meltem Cumbul & Korhan Abay | 2005: Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko | 2006: Maria Menounos & Sakis Rouvas | 2007: Jaana Pelkonen, Mikko Leppilampi & Krisse Salminen (Greenroom) | 2008: Jovana Janković & Željko Joksimović | 2009: Alsou & Ivan Urgant (Finale); Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow (Semifinale) | 2010: Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken & Haddy N’jie | 2011: Anke Engelke, Stefan Raab & Judith Rakers | 2012: Eldar Qasımov, Leyla Əliyeva & Nərgiz Birk-Petersen | 2013: Petra Mede & Eric Saade (Greenroom im Finale) | 2014: Lise Rønne, Nikolaj Koppel & Pilou Asbæk | 2015: Alice Tumler, Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun & Conchita Wurst (Greenroom) | 2016: Petra Mede & Måns Zelmerlöw | 2017: Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko | 2018: Filomena Cautela, Sílvia Alberto, Daniela Ruah & Catarina Furtado | 2019: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub | 2020: Chantal Janzen, Jan Smit & Edsilia Rombley | 2021: Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit & Nikkie de Jager | 2022: Mika, Laura Pausini & Alessandro Cattelan | 2023: Julija Sanina, Alesha Dixon, Hannah Waddingham & Graham Norton (Finale) | 2024: Petra Mede & Malin Åkerman | 2025: Hazel Brugger, Michelle Hunziker (Finale) & Sandra Studer | 2026: Michael Ostrowski & Victoria Swarovski Vorlage:Klappleiste/Ende

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